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Crawlspace „Death ‘n’ Roll“

01.09.2000 Sandra Ternes

Mit ihrem Album-Titel machen die Jungs von Crawlspace deutlich, in welche Richtung sie in Zukunft tendieren werden. So gibt es hier sechs Tracks zu hören, die alle recht rockig klingen, aber ihre aggressiven Vocals nicht missen lassen und hin und wieder auch ein paar schräge Gitarren daherzaubern. Die Stücke können mich zwar nicht direkt begeistern, allerdings handelt es sich auch nicht um wirklich schlechte Musik, ich würde viel mehr sagen, dass bei den ganz ordentlichen Songstrukturen… Weiterlesen »

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Zemial „For the Glory of UR“

01.09.2000 Tim Neuhoff

Das Album dieses griechischen Duetts ist ein klassischer Fall von „Liebe es, oder hasse es„. Zemial spielen grimmigen, archaischen Black Metal im Stile der späten achtziger bzw. frühen neunziger Jahre. Ist ja auch nicht allzu verwunderlich denn die Band besteht bereits seit 1989 und ein Blick ins Booklet verrät, daß der Großteil der Songs (oder handelt es sich nur um die Texte??) zwischen 1991 und 1993 entstanden sind. Als Vergleiche kommen mir spontan Bands wie Darkthrone… Weiterlesen »

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Veneral Disease „Verdicts“

01.09.2000 Sandra Ternes

Death Metal oder gar nicht! So lautet wohl die Devise dieses Quintetts, welches sich in Form einer Debut CD zurückmeldet. Veneral Disease machen bei ihrem Death Metal keinerlei Kompromisse sondern zeigen uns, wie man durch eine intensive und dichte Gitarrenwand, kombiniert mit einem teils losbrechendem, teils eher groovigem Drumming, anspruchsvolle Songs schreibt, ohne dass diese an Brutalität und Aggressivität einbüßen. Die tiefen, kraftvollen Vocals ergänzen die musikalische Seite… Weiterlesen »

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Unsoul „Seed Of Rage“

01.09.2000 Sascha Blach

Mit ihrem CD-Debüt „Seed Of Rage“ liefert die Berliner Underground-Band Unsoul ein passables Stück todesbleierner Thrash-Kultur ab und stellt in der Sackgasse, in der sich diese Szene meiner Meinung nach im Moment befindet, einen wirklichen Lichtblick dar. Zwar haben auch Unsoul die Musik nicht neu erfunden oder die Innovation mit Löffeln gefressen, aber die sechs Songs dieser MCD haben einen eigenen Charakter, sind technisch einwandfrei eingespielt und zudem geschickt arrangiert. Grundbasis der Songs sind das stets nach vorne peitschende Schlagzeugspiel sowie die melodischen, anspruchsvollen Gitarrenriffs. Dazu gesellen… Weiterlesen »

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Unknown „Demo“

01.09.2000 Sebastian Schult

Faszinierend, Captain! Bei dieser Elektroband wäre selbst der kühle Mister Spock aus dem Häuschen! Absolut professionell kommen die drei Songs auf dieser Demo-MCD rüber, irgendwo im eigenständigen Niemandsland zwischen Project Pitchfork, Die Krupps und Industrial haben sich die drei Elektrolurche niedergelassen und erschaffen vielschichtige Synthielandschaften, unteregen diese mit tanzbaren, aber immer irgendwie besonders anmutenden Drumloops und krönen diese Melange mit schlichten, aber effektiven Gitarrenriffs. Dabei geht das Trio mit einer Selbstsicherheit und Schlüssigkeit zu Werke, die selbst für die Klingonen… Weiterlesen »

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Astral „Filicetum lunare“ 3/6

01.09.2000 Tati Seibert

Leider liegen mir von Astral kaum Infos vor. Die Band stammt aus der tschechischen Republik besteht nur aus 2 festen Mitgliedern: Maestro, der singt und Panflöte spielt und Martin, der für alles andere verantwortlich war (lediglich ein Gastbassist ist noch erwähnt). Leicht verdaulich ist das ganze nicht, aber der erste Höreindruck hat mich veranlaßt intensiver in das Material einzutauchen. Gleich der erste Song zeigt Astral von einer sehr erhabenen, fast schon sakralen Seite. Es kommen dort sogar Chorgesänge… Weiterlesen »

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Asgaia „Yersinia“ 3/6

01.09.2000 Sascha Blach

Tatsächlich, es ist nicht einfach, die Musik dieser Band aus dem Thüringischen zu beschreiben. Die Basis ist sicherlich eine Melange aus Dark und Death Metal. Zudem setzt die Band auf die Verwendung eines Drumcomputers, der jedoch geschickt in den Gesamtsound integriert wurde und sich erst bei genauerem Hinhören als solcher zu erkennen gibt. Auffällig ist des weiteren der erhöhte Piano- und Keyboardanteil, der Asgaia aus der Masse von Bands heraus hebt. Ein wenig erinnert man an frühe Therion oder das aktuelle Album von Eternal Tears Of Sorrow… Weiterlesen »

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Trinity „Gods“

01.09.2000 Markus Wedig

Manchen ist die Wuppertaler Band Trinity vielleicht noch aus der Tour zu Beginn des Jahres mit U.D.O. und Raven ein Begriff. Nun legen sie mit „Gods„ ihr zweites Demo (nach „Born„) vor. 4 Stücke Power Metallischer Prägung werden dem Hörer um die Ohren gehauen. Dabei ist mir nur ‘Rumours’ etwas zu seicht ausgefallen. Die anderen Songs sind sehr gut ausgearbeitet und können durchweg überzeugen. ‘2000’ lebt vor allem von seinem mitreißendem Refrain und ‘Death’ von seinem… Weiterlesen »

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Angel Dust „Enlighten The Darkness“ 4/6

01.09.2000 Christian Klein

Angel Dust hab‘ ich vor etwas über 2 Jahren mal im Vorprogramm von Overkill gesehen – sehr begeistert hat mich die Mucke damals zugegebenermaßen nicht. Anders die neue CD ‘Elighten The Darkness‘: Wahrlich ein Lichtblick im Dunkel des Power Metal-Einheitsbreis! Angel Dust verwöhnen den geneigten Hörer mit ausgefeiltem, abwechslungsreichem Songwriting, das trotzdem jederzeit nachvollziehbar und eingängig bleibt. Wuchtige Riff/Doublebass-Gewitter – soundtechnisch übrigens hervorragend in Szene gesetzt – treffen auf gefühlvolle Akustik-Parts,… Weiterlesen »

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Amortis „Summoned By Astral Fires“ 2/6

01.09.2000 Sebastian Schult

Von österreichischen Brieffreunden war mir diese Band schon zu Demozeiten als beste Blackmetalband der Alpenrepublik empfohlen worden. Nachdem ich nun „Summoned By Astral Fires“ gehört hab‘, weigere ich mich aber, diesen Titel Golden Dawn abzuerkennen. Amortis gehen nämlich im Vergleich viel herkömmlicher und eben auch gewöhnlicher ans finstere Werk. Vom Tempo her wechselhaft und mit Keyboards… Weiterlesen »

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Alchemist „Organasm“ 4/6

01.09.2000 Holger Speidel

Freunde atmosphärischer Musik sollten sich Alchemist dick und fett auf dem Einkaufszettel vermerken. Von einem Kauf im Blindflug würde ich hingegen abraten, da „Organasm“ ein alles andere als leichtverdauliches Werk geworden ist. Denn was die vier australischen Kameraden auf Album Nummer 4 zum Besten geben, läßt sich nur schwer in Worte fassen. Und auch beim Versuch ein musikalisches Äquivalent zu benennen stößt man bald an seine Grenzen. Eine thrashigere und Keyboardlastigere Variante von Voivod… Weiterlesen »

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Aion „same“ 3/6

01.09.2000 Holger Speidel

Mit diesem Output dürften sich Aion zwischen alle stilistischen Stühle setzten. Wobei die dem Thrashsektor entlehnten Riffs sicherlich das wichtigste musikalische Standbein der Polen bilden. Und das ist auch gut so, denn die Riffs erzeugen einen enormen Druck und lassen die 9 auf dieser CD verewigten Lieder angenehm kraftvoll aus den Boxen röhren. Es wäre alles so schön, wenn die Herren auf dieses penetrante Keyboardgeklimper verzichtet hätten. Aber das konnten sie wohl nicht, da dieser Mensch fester Bestandteil des Line Ups ist. Und so kann er ungehindert dem.. Weiterlesen »

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Absorbed „Sunset Bleeding“ 6/6

01.09.2000 Sandra Ternes

Wow! Kaum zu glauben dass diese Formation in den Niederlanden beheimatet ist, so original schwedisch klingen sie auf ihrer Debut MCD ‘Sunset Bleeding’. In bester alter Entombed/Grave Manier grooved hier wahrlich fetter Death Metal aus den Boxen, der uns an die guten alten Tage erinnert. Dabei kommen selbst die Vocals recht nahe an diese Vorbilder heran, wenn auch die Stimme einen Deut rauher erscheint. Zudem muß man erwähnen dass Songs wie „The Christgrinder“, „Nihilistic Butchering“… Weiterlesen »

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Abortus „Judge Me Not“ 2/6

01.09.2000 Holger Speidel

Was vom Namen her an eine, jedem wohl bekannte, Kultstätte (Pffrrrzzz!) im trauten Heim erinnert, klingt eigentlich nur bedingt nach Nougatstange. Abortus kreieren einen leicht angestaubten Death Metal, der mir bisweilen sogar ein wenig gefällt, der mich aber zu keinem Zeitpunkt wirklich vom Hocker reißt. Dies liegt zum Teil am letzten fehlenden Quentchen Konsequenz und an den manchmal arg konservativen Riffs und Arrangements. Trotz dieser Tatsache ist „Judge Me Not“ eine recht kurzweilige Platte, für die ich allerdings niemals 30 Märker… Weiterlesen »

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Mastectomia „Subcallosal Area“

01.09.2000 Sandra Ternes

Aus Polen erreichte uns dieses Promo-Tape, welches mit sieben Tracks aufwarten kann, die sich stilistisch alle im feinen Grind/Death bewegen. Natürlich ist die Soundqualität etwas sehr holprig und der Bass wurde bei der Aufnahme auch etwas arg laut aufgedreht, woran man sich erst mal etwas gewöhnen muß. Hat man sich dann aber mal etwas mehr in das Songmaterial hineingehört, kann man recht schnell Gefallen an den einzelnen Tracks finden, schaffen die Jungens es doch etwas Abwechslungsreichtum in ihr Gebolze hineinzubringen und die Songstrukturen… Weiterlesen »