Interviews

Jim Petkoff (RAVEN BLACK NIGHT und THE LOVING TONGUE) Interview

03.11.2004 Philip Schnitker

Von einem Kumpel aus Melbourne erhielt ich vor ein paar Wochen den Tip, mal die in Adelaide ansässigen Bands RAVEN BLACK NIGHT und THE LOVING TONGUE anzutesten. Flugs kontaktierte ich JIM PETKOFF, seines Zeichens Sänger und Gitarrist beider Bands. Da mir die Musik außerordentlich gut gefiel, beschloß ich, Jimiboy zu einem Wortduell herauszufordern. Jim unterhielt sich mit mir ausgiebigst über Musik, Australien, Kultur, unzuverlässige Drummer, Alkohol, hübsche Frauen und vieles mehr. Dabei hatte Jim nicht nur sinnlose Allgemeinplätze zu vergeben und hat nicht nur hohle Phrasen gedroschen. Er hatte echt viel zu sagen und was er so losgelassen hat, hatte immer Hand und Fuß. Wir hatten ein echt spannendes und nettes Gespräch, welches am Ende seeeeehr lang geworden ist. Da ich es aber durchweg spannend fand, wollte ich es nicht kürzen. Lest selbst, was dabei herausgekommen ist… Weiterlesen »

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Fallen Yggdrasil “Building up a Ruin to come” 5/6

02.11.2004 Christian Ploetz

Da taucht eines Tages dieser schwäbische Reformhausjesus namens Simon Kratzer bei nem Gig auf und drückt mir die neue CD seiner Maultaschenkiller in die Hand. Grosse Erwartungen stellten sich da nicht ein, seit dem Demotape hat sich die Band zwar Live zu nem echten Brecher entwickelt, die sogar nen eingefleischten Death Metal Ignoranten wie mich überzeugt hat, aber die letzte MCD hat mich nicht in… Weiterlesen »

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Crushing Blow “Far Away” 5/6

02.11.2004 Christian Ploetz

In Frankreich lässt sich trefflich schmausen. Das gilt auch für Edelstahlgourmets, nicht nur die notorischen Schneckenmampfer. Crushing Blow ist auch eine solche Delikatesse. Kräftiger, aber gefühlvoller Heavy Metal mit ganz sachte eingestreuten Dream Theater- und Queensryche- Untertönen wird zum ersten Gang serviert. Das Geheimnis dieser schmackhaften Speise ist die Wildkatze am Mikrofon. Ich hab… Weiterlesen »

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Kaizers Orchestra “Evig pint” 5/6

02.11.2004 Josef Goergen

Für die meisten, die die Kaizerlichen letztes Jahr auf der Bühne erlebt haben, waren sie DIE Entdeckung des Jahres 2003. Live wie auch auf Konserve eine Bank, ein explosives, manchmal hektisches, aber immer originelles Gebräu mit Versatzstücken aus schweißtreibender Rockmusik, norwegischer Folklore, ein bißchen Tom Waits-Blues und einen Hauch osteuropäisch-russischer Romantik. Das ganze garniert m… Weiterlesen »

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Falkenbach “Ok nefna tysvar ty” 5/6

02.11.2004 Josef Goergen

FALKENBACH, der Name steht für Pagan/Viking-Metal in Reinkultur. Fast sechs Jahre hat der Düsseldorfer Einzelkämpfer für sein drittes Album gebraucht, dafür ist es dann auch sein bisher ausgereiftestes und, ja, auch sein bestes geworden. Nichts hat sich geändert, aber auch rein gar nichts. Epische Hymnen, großartige, machtvolle Chöre, von Keyboards getragene Gänsehautmelodien unterlegt mit Texten … Weiterlesen »

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Never Comes Silence “Red ocean”

02.11.2004 Josef Goergen

Zwei Jahre hat „Red ocean“ jetzt auf dem Buckel, und fast genauso lange liegt die Scheibe wohl auch schon hier bei uns. Dafür erst mal ein dickes „Sorry“ ins Ruhrgebiet, aber für das Eternity waren die letzten beiden Jahre auch keine einfache Zeit. Sei’s drum, „spät kommt ihr, aber ihr kommt“. Zur Musik! Das Teil ist eine ruhige Platte. Zu ruhig, wenn ich ehrlich bin. Soll eine Schublade aufgemach… Weiterlesen »

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Phenix “Wings of fire” 3/6

02.11.2004 Christian Ploetz

Das ist eine sehr unausgeglichene Platte. Laut Bandinfo fühlt man sich gleichermassen von Manowar und Dream Theater beeinflusst. Genau da liegt auch das Problem: Die Songs pendeln genau zwischen diesen beiden Polen hin und her, selbst innerhalb eines Stückes manövriert man zwischen der Manowar Skylla und der Dream Theater Charybdis. Dabei bleibt die Eigenständigkeit auf der Strecke und leider auch… Weiterlesen »

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Tombthroat “Out of the tomb”

02.11.2004 Christian Ploetz

Das sind keine netten Jungs. TOMBTHROAT ist Death Metal. Im Gegensatz zu vielen Bands des harten Genres sind hier keine frischgefönten Philosophiestudenten am Werk, sondern die Sorte von Leuten, die uneingeladen auf Partys erscheinen, das Bier leersaufen, die Freundin vom Gastgeber durchvögeln, die Küche verwüsten und wieder abmarschieren. Da erwartet doch niemand ernsthaft Melodien, oder ? Schon … Weiterlesen »

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Raven Black Night “Morbid Gladiator”

02.11.2004 Philip Schnitker

Australiens Metalszene ist für viele Headbanger ja ein mehr oder weniger weißer Fleck auf der Landkarte. Bis auf ein paar bekanntere Namen wie Deströyer 666 oder Blood Duster hat es kaum eine harte Truppe aus Down Under zu größerem Ruhm in Europa gebracht. AC/DC zähl ich jetzt einfach mal nicht mit, ok? Aus der Aussie-Metropole Adelaide kommen diese vier unerschüttelichen Krieger des wahren Stahls… Weiterlesen »

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Raven Black Night “Choose The Dark”

02.11.2004 Philip Schnitker

Nach dem gelungenen 3-Track-Demo “Morbid Gladiator” hier nun das erste komplette Album der australischen Metaller von RAVEN BLACK NIGHT. Geändert hat sich im Vergleich mit dem Demo nicht wirklich viel. Immer noch fröhnen die vier Herren mit viel Können und Herzblut dem Metal von vorvorgestern. Wer also bereits die Kritik zum Demo gelesen hat, weiß, worauf er sich einläßt, wenn er eine Runde mit RA… Weiterlesen »

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Shorts And Churchbells “The Underworld”

02.11.2004 Philip Schnitker

Im Leben ist es oft der erste Eindruck, der zählt. Wenn einem etwas auf den ersten Blick gut gefällt, beschäftigt man sich höchstwahrscheinlich auch eingehender damit. Bis hierhin haben die Urner Death/ Thrasher S.A.C. schon mal alles goldrichtig gemacht: Ein sehr schönes Digipak mit einem schicken Coverbild strahlt einem da entgegen und lädt zum Hören der CD ein. Wie sieht’s jetzt aber mit dem zw… Weiterlesen »

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Bellgrave “My Soul Is My Gun”

02.11.2004 Alexander Wittig

In ihrem neuesten Werk „My Soul Is My Gun“ schaffen es Bellgrave eine Mixtur aus unzähligen metallischen Einflüssen unterzubringen. Dieser Cocktail ist zwar einer der härteren Sorte, allerdings verfeinert mit zahlreichen aber nicht übermäßigen Spielereien. Heraus kommt eine Scheibe die ordentlich rockt. Wenn man die Platte unbedingt in eine Schublade einordnen will, dann muss man bei Bellgrave ir… Weiterlesen »

Interviews

Vogelkopf Interview

02.11.2004 Philip Schnitker

Sicher, Australien ist nicht Norwegen, aber wer hat behauptet, daß misanthropische, haßerfüllte Kunst nur nördlich von nirgendwo entstehen kann? Obwohl man es zunächst kaum glauben mag, übt auch das australische Outback eine hypmotische und inspirierende Kraft auf die dortige Düsterszene aus. Frostklirrend kalt isses da drüben zwar eigentlich nie, aber wahre Kälte entsteht ja auch im Kopf und nicht vor der Haustür. In der flirrenden Einöde haben die dortigen Künstler oft apokaliptische Visionen, welche die Schwarzwurzelfraktion von Oslo bis Blashyrk määächtig alt und brav aussehen lassen. Ein gutes Beispiel für einen kompromißlosen Kämpfer der dunklen Künste ist LORD BIRD, Chef, Mastermind und unheiliger Vordenker der Bird Metal-Pioniere VOGELKOPF. Bird Metal entstand, als alle anderen Metal-Spielarten samt und sonders auswhimpten und zu käsiger Kommerzkacke wurden. Angewidert von all den Trend und dem Kommerz, erschuf LORD BIRD seine eigene Nische, in der er allein und zurückgezogen lebt. Gerüchten zufolge hat der dunkle denker seine Hütte in den australischen Outbacks noch nie verlassen. Angetrieben und motiviert wird der selbsternannte “Herrscher über das Vogelreich und die avairyanische Rasse” von seinem grenzenlosen Haß gegen alle Tauben. LORD BIRD empfindet nichts als Verachtung und Abneigung gegen diese schwache, minderwertige Rasse und sein unendlicher Haß gegen das Taubentum ist Öl auf dem Feuer seiner totalitären Kunst. Dort, wo selbst NS Black Metal und Ultra-Super-Duper-Aryan-Black Metal ängstlich den Schwanz einziehen, genau dort beginnt BIRD METAL!!! Lassen wir also nun den großen LORD BIRD zu Worte kommen…. Weiterlesen »

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Death Mechanism “Demo”

02.11.2004 Philip Schnitker

Was ist denn das? Ein altes, verschütt gegangenes DESTRUCTION-Demo? Der Sänger klingt wirklich original wie Schmier, inklusive lustigem Akzent. Ob der Akzent absichtlich mitkopiert wurde oder eher reiner Zufall ist, vermag ich nicht zu sagen. Für mich klingt das tendenziell eher nach ehrfurchtsvoller Heldenverehrung. Die Musik orientiert sich dann auch sehr stark an Meilensteinen wie “Sentence Of … Weiterlesen »

Konzerte

Fuck The Commerce Festival VII

01.11.2004 Michael Koenig

Vatertag, Fuck The Commerce-Tag! Seit einigen Jahren pilgern nun schon ein paar tausend Lärmfreaks immer an Vatertag gen Torgau, um sich bei einem der coolsten deutschen Festivals die Ohren blutig zu hören. So auch wieder dieses Jahr und auch wenn – bedingt durch den kurzfristigen Umzug des Festivals nach Luckau – nicht alles nach Plan lief, waren es doch wieder verdammt viel Freaks, die ihren Weg nach Luckau fanden.. Weiterlesen »