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Mayhemic Truth „In Memoriam“

01.09.2000 Tim Neuhoff

Der Name Mayhemic Truth ist mir schon desöfteren untergekommen, doch hatte ich bis zum heutigen Tage keinen einzigen Ton dieser Kapelle vernommen. Die Band scheint sich ja im Underground schon einen gewissen Kultstatus erspielt zu haben. Sollten die vorangegangenen Alben (Demos?) ähnlich geklungen haben, wie das vorliegende Werk , so kann ich dies nur bedingt nachvollziehen. Zugegeben, nach mehrmaligem Genuß des Albums konnte auch ich nicht umhin, im Takt zu wippen und… Weiterlesen »

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Hatework „Face Downwards“

01.09.2000 Kai Wilhelm

ans groovigen, derben und brutalen Thrash Metals aufgepasst. Hier kommt euch ein 53 minütiges Meisterwerk dieses Genres auf euch zu, welches ihr euch nicht entgehen lassen solltet! Einer Granate gleich werden diese 12 Songs in euren Gehörgängen einschlagen. Hatework spielen Thrash so, wie er sein muß. Komplex, tonnenschwer, messerscharf, ohne krampfhafte… Weiterlesen »

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Grabnebelfürsten „Sakralästhetik“

01.09.2000 Tim Neuhoff

Sie nennen sich ‘Hochfinsterwürden’, ‘Glutsturm’, ‘K.R.Eisnebel’ und ‘Sturm Deiner Winter’ und spielen allerkränkesten, von Raserei gepeinigten Black Metal mit bombastischen Keyboards. Desöfteren fühlte ich mich an Dornenreichs ‘Nicht um zu sterben’ erinnert, diverse Norwegische Kollegen kommen mir in den Sinn, und dann ist da immer wieder dieses krankhafte, ironische Moment gepaart mit bizarren Arrangemens. Die Grabnebelfürsten nehmen sich selbst nicht allzu ernst, sind aber vom Genre des ‘Comedymetal’… Weiterlesen »

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Gold für Eisen „Kein Morgen“

01.09.2000 Tim Neuhoff

Gold für Eisen rocken was das Zeug hält. Ihre Musik ist recht primitiv gehalten, was den einen freuen, den anderen stören mag. Aber auf Empfindlichkeiten nehmen die Jungens mit dem abgedrehten Humor, jedenfalls hoffe ich, daß es sich darum handelt…, eh keine Rücksicht. So ist jeder Text eine Provokation, wie beispielsweise der Song ‘Sie war 10’, der eine Kindesmißhandlung aus der Täterperspektive behandelt, und sicherlich viele erbitterte Feinde finden wird. Aber auch sonst treten die Jungens… Weiterlesen »

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Gnosis Colourful „Batic Brain Washing“

01.09.2000 Kai Wilhelm

Die Sachsen von Gnosis betreiben eine wahrlich eigenwillige Art des Musizierens, die sie treffenderweise selber als Thrash Metal Jazz Punk bezeichnen. Auf vorliegendem Demo finden sich 7 Songs dieser auch leicht Hardcore/Death Metal artig anmutenden Musikrichting. In erster Linie gehen die Songs nach vorne ab und werden mit tiefen, rauhen fast growligen Vocals vorgetragen. Das Tempo siedelt sich irgendwo zwischen Midtempo und Doublebass speed an, wobei man anscheinend eine helle Freude daran… Weiterlesen »

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Genocide Society System „We Are Born Of Hate“

01.09.2000 Sebastian Schult

Reichlich prollig kommt „We Are Born Of Hate“ daher. Und mit einem Etikettenschwindel: Bands, die Crustcore dieser Machart spielen, tragen doch sonst grundsätzlich Namen, die mit Dis anfangen! Sei’s drum, die Band mit dem auf dem Cover mit Genocide SS mehr als unglücklich abgekürzten Namen ballert schnurstracks los. Flotte, punkige Beats, dreckige Gitarren und Gebrüll, wie es das Crustcorereinheitsgebot erfordert. Auflockerung kommt durch eine Joy Division-Coverversion ins Spiel,… Weiterlesen »

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Gathering of Obscurity „The Pain of Humiliation“

01.09.2000 Tim Neuhoff

Die deutschen Gathering of Obscurity wecken Erinnerungen an frühe Katatonia, zu Zeiten in denen ich in ihren kalten Klangkonstrukten emotionaler Entrückung zu schwelgen vermochte, in denen sie Klassiker wie „Dance of December Souls„ und „For Funerals to Come„ schufen. Auch Dark Tranquillity müssen einen großen Einfluß auf das Quartett ausgeübt haben. In Verbindung mit oftmals unverzerrten und/oder akustischen Gitarren, und hier und dort auch Cleangesängen, schaffen die Jungens eine interessante… Weiterlesen »

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Gallery of Darkness „Sea of Silence“

01.09.2000 Tim Neuhoff

Man mag dem Genre des Death Metal zuweilen zurecht vorwerfen, die musikalischen Ergüsse seiner Jünger würden sich zu sehr ähneln und ein einer Art Konformität versinken. Spätestens bei dieser Band wird der Kritiker seine Worte nocheinmal überdenken müssen. Zwar wird bei Gallery of Darkness auch nur mit Wasser gekocht und die üblichen Zutaten werden verwandt, doch versteht es das Quartett, sich wohltuend aus der Masse an Bands hervorzuheben. Ihr technischer Oldschooldeath verkörpert… Weiterlesen »

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From Thy Ashes „Harbinger“

01.09.2000 Petra Schurer

From Thy Ashes sind mit Sicherheit eine der konstantesten Bands der deutschen Szene. Stetig auf der Suche nach Veränderungen, aber mit einem gesunden Bewußtsein für ihre Wurzeln. „Harbinger“, die aktuelle MiniCD der Schwaben, zeigt deutlich, daß die Band mehr und mehr ihren ureigenen Stil herausbildet. Hatte „One With The Waves“ noch einige diffuse Elemente, so bringt „Harbinger“ klar auf den Punkt, um was es From Thy Ashes geht: um lupenreinen energiegeladenen Power Metal mit progressiven… Weiterlesen »

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V. A. „The Dark Side of Wacken“

01.09.2000 Katja Kruzewitz

Dieser Wacken Sampler richtet sich ganz speziell an die Wacken-Fans, die die härtere Gangart bevorzugen. Mit Morbid Angel, Venom, Six Feet Under, Children of Bodom, Marduk, Samael, Therion, Emperor, Napalm Death, Amorphis, Immortal, Vader, Dimmu Borgir, Testament, Hypocrisy etc. sind zwar ausschließlich hochklassige Bands vertreten, aber nur vier Songs von 26 sind Livetracks. Angesichts dessen fällt mir kein plausibler Grund ein, warum man diesen Sampler haben muß. (Es sei denn, man kann die Alben der oben genannten Bands… Weiterlesen »

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V. A. „jinx nr. 1“

01.09.2000 Holger Speidel

Die Idee von BD Agency zu diesem Sampler ist sicherlich löblich, denn sie versuchen für allerlei Underground-Bands aus dem Death, Gothic und Black Metal Bereich ein kostenloses Forum zu bilden. Wenn alles so klappt wie es sich die Macher vorstellen, soll das Ganze alle 4 bis 6 Monate erscheinen. Allerdings wage ich das zu bezweifeln, da mittlerweile fast jedes Fanzine seinen eigenen Sampler hat. Und auch ‘reguläre’ Sampler gibt es wie Sand am Meer. Da müßten sie sich schon etwas besonderes einfallen lassen… Weiterlesen »

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Yattering „Murder’s Concept“ 4/6

01.09.2000 Holger Speidel

Polen mausert sich so langsam zu einer Hochburg ultraderber Trümmersounds. Auch Yattering tanzen da nicht aus der Reihe. Auf die Ohren gibt es melodiefreien, zum Größten Teil pfeilschnell gespielten Death Metal, der sich auf einem schwindelerregend hohem technischen Level bewegt. Wenn man sich „Murder’s Concept“ ein paarmal anhört, wird man immer mehr Details und spielerische… Weiterlesen »

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Wykked Wytch „Something Wyked This Way Comes“ 3/6

01.09.2000 Petra Schurer

„Demoness“ Ipek, Frontfrau der Hexencombo, scheint zwar kein besonders ausgeprägtes Gespür für Mode zu haben, jedoch besitzt sie ein markantes, wenn auch verdammt gewöhnungsbedürftiges Organ, welches dem Debut des Quartetts einen ganz eigenen Sound verleiht. So seien der Demoness einige falschen Töne wie auch das rosarote Kleid verziehen. Wykked Wytch sind eben ein wenig anders als die durchschnittliche Debut-Band. Von Hochglanzproduktionen und modernen Elementen… Weiterlesen »

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Winters Bane „Heart Of A Killer“

01.09.2000 Sebastian Schult

Bei dieser wohl als Doppel-CD im Ladenregal stehenden Veröffentlichung handelt es sich um das Re-Release der einzigen Platte der Powermetalband Winter’s Bane, die damals von Massacre in einer mutigen Aktion veröffentlicht wurde – mutig deshalb, weil zu der Zeit ja eigentlich keine Band auf größere Verkäufe spekulieren konnte, die nicht aus Seattle oder Brooklyn (natürlich dem härtesten Teil…) stammte. Mittlerweile haben sich die Umstände ins Gegenteil verkehrt, und das dürfte wohl auch der Grund… Weiterlesen »