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LockUp „Pleasure Pave Sewers“ 3/6

10.04.2000 Tim Neuhoff

Eines gleich vorweg: Hier scheint sich jemand vorgenommen zu haben, noch kürzere Alben als Deicide abzuliefern (nennt man wohl Gewinnoptimierung…), die Spielzeit von etwas über 27 Minuten zum Albumpreis ist eine absolute Frechheit! Daran ändern auch solch illustre Namen wie Peter Tätgren, Jesse Pintado und Shane Embury nichts. Was man von solcherlei Allstarprojekten zu halten hat, mag eh jeder f… Weiterlesen »

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Noisy Act Of Protest „Full Contact“ 3/6

10.04.2000 Robert Poepperl

Als Hardcore-Ignorant (ich habe beim Monsters Of Rock-Open Air mal bei Biohazard in der Menge geschlafen!) bin ich nicht wirklich prädestiniert für dieses Review, aber von einem rein technisch-musikalischen Sichtpunkt können mir NAOP fast schon gefallen. Die Mucke kommt flüssig rüber, manche Grooves sind beinahe schon ansteckend und auch der Sänger nervt nicht so wie andere Hardcore-Hupfdohlen. Nu… Weiterlesen »

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Riger „Hamingja“ 4/6

10.04.2000 Sandra Krehan

Auf dieses Album war ich ja gespannt, und ich muß sagen, dass RIGER mit ihren Zweitling meine Erwartungen mehr als übertroffen haben! Ein nicht zu übertriebenes Intro schürt große Hoffnungen und mit den Opener ‘Krieg’ geht’s auch gleich ordentlich black und böse zur Sache, kurz darauf der Übergang zu grollenden Death-Vocals, die sich dem verfolgten Konzept, nämlich eine gelungene Mixtur aus Black … Weiterlesen »

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Skitsystem „GRÅ VÄRLD/SVARTA TANKAR“ 2/6

10.04.2000 Christian Schreiber

Skitsystem aus Schweden spielen rüden Punk Rock der neueren Exploited Schule. Hier ist also größtenteils, mit Ausnahme von einigen wenigen langsamen Parts, das absolute Brett angesagt. Die Vocals pendeln zwischen rauhen Death Growls und asozialen Punk Shouts. Eine Scheibe also, die vor allem Minimalisten gefallen dürfte, denn in Bezug auf Abwechslung fällt die CD eher mager aus. Die Lieder sind s… Weiterlesen »

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Twilight Ophera „Midnight horror“ 3/6

10.04.2000 Tati Seibert

‘Midnight horror’ ist das zweite Album der finnischen Black Metaller. Das vorliegende Werk ist nicht schlecht, aber es gibt einfach zu viele technisch gut gemachten Alben in diesem Genre, so daß es Twilight Ophera nicht so recht gelingt, sich aus der großen Masse der symphonisch-melodischen Black Metal Bands abzuheben. Immerhin ergeben sich durch die Keyboardparts, die von klassischer Horrorfilmmu… Weiterlesen »

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Devaste „Soulseducer“

10.04.2000 Holger Speidel

Devaste haben eine ungewöhnliche Vorgehensweise. Anders kann man es wohl nicht bezeichnen, wenn eine Band ein Debüt mit 10 Liedern und 36 min Spielzeit aufnimmt. Feine Sache! Denn ‘Soulseducer’ ist ein rundum gelungener Einstand geworden und noch dazu ein Pflichtkauf für Fans des brachialen Death Metals. Egal ob bei fiesen schleppenden Parts, Midtempo oder krassem Geknüppel, das Teil wummert wie d… Weiterlesen »

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Verdict „Promo 2000“

10.04.2000 Kai Wilhelm

Leider nur 2 Songs bieten uns Verdict auf ihrer aktuellen Promo CD an. Leider deshalb, weil das Material durchaus zu gefallen weiß. Ursprünglich in Death metal gefilden beheimatet tendiert der Sound nach Bandauskunft durch mehrere Umbesetzungen mehr und mehr in die Speed /Thrash Ecke. Nun, vom Gesamteindruck merkt man die Death Metal Roots der Band meiner Meinung nach noch mehr als deutlich an, w… Weiterlesen »

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Radio Beelzebub „demo“

10.04.2000 Holger Speidel

Was um alles in der Welt ist den das für eine Schafscheiße? Radio Beelzebub!? Die Bandinfo ließt sich wie Revoluzzer-Propaganda und ist das albernste seit ‘Die kleine Raupe Nimmersatt’. Auf jeden Fall entgeht daraus, daß sich der mumpfige Trupp schon einmal wegen mehrjähriger gesellschaftlicher Ächtung (Höchstwahrscheinlich die Freunde der Musik!) aufgelöst hat. Aber jetzt sind die Rebellen um Piz… Weiterlesen »

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Orion Riders „Brothers of another time“

10.04.2000 Christian Schreiber

Mit Brothers of another time legt die sizilianische Combo Orion Riders ihre Debut-Demo-CD vor. Geboten werden vier Songs der Kategorie Melodic-Speed Metal. Hier findet man wirklich alle Attidutes, die zu einer richtigen Melodic-Speed-Scheibe gehören: Doppelstimmige Leads, zügiges Drumming, bombastische Harmonien und eine Lead-Stimme, die des öfteren an Michael Kiske erinnert. Das Ganze ist zwar al… Weiterlesen »

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Andras „Das Schwert unserer Ahnen“

10.04.2000 Robert Poepperl

‘Wenn wir groß sind und spielen können, dann wollen wir ein Darkthrone-Album aufnehmen!’ schrieben ein paar Krieger eines deutschen Schwarzmetall-Kindergartens 1995 in ihrem Brief an den Weihnachtsmann. ‘Warum warten?’, antwortete der gute Santa Klaus und ließ Homerecording-Kram und Instrumente vom Himmel regnen. So (oder ähnlich) muß wohl das Demo ‘Das Schwert unserer Ahnen’ entstanden sein. Waru… Weiterlesen »

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Cultus Sanguine „The Sum Of All Fears“ 3/6

10.04.2000 Sebastian Schult

Wir alle kennen dieses Klischee vom Gothicmetal, das ja auch gerne und oft von Bands dieser Richtung umgesetzt wird: simple Strukturen, Grunzsänger und hauchende Elfe im Duett, Herzschmerztexte und süßliche Keyboardmelodien. Dem wollen sich Cultus Sanguine bewußt entgegenstellen, was prinzipiell ein sehr löbliches Unterfangen ist. Auf ‘The Sum Of All Fears’ entfaltet die Band eine schaurig-schöne … Weiterlesen »

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Eclipse „Dorsacharms Venomous Colours“ 6/6

10.04.2000 Robert Poepperl

Die polnischen Newcomer ECLIPSE erhellen das Schwarzmetall-Firmament mit ihrem überwältigendem Debut ‘Dorsacharms Venomous Colours’ (Achtung: Astrologischer Wortwitz!)!! Bei unzähligen Bands stehen als Hinweis auf die musikalische Richtung die Namen Emperor und Dimmu Borgir (natürlich die frühen Schaffensphasen beider Bands!) – bei ECLIPSE trifft diese Einschätzung sogar wirklich zu! Die Melodik w… Weiterlesen »

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Grabesmond „Xenoglossie“ 1/6

10.04.2000 Tati Seibert

Eigentlich soll Grabesmond ja Musik für Träumende sein und bei ersten Hören bin ich tatsächlich darüber eingeschlafen. So war das allerdings sicherlich nicht gedacht. Xenoglossie wirkt auf mich wie eine un-inspirierte Aneinanderreihung von Intros, die durch Synthies, Samples, Geigen und programmierte Rhyth-men instrumentiert sind. Ab und an finden sich mit-telalterlich anmutende Stücke, die aller… Weiterlesen »

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Lunar Aurora „Memorandum“ 3/6

10.04.2000 Tati Seibert

Das nunmehr dritte Album der bayrischen Band Lacrimas Profundere, die immerhin aus 8 Mitglieder besteht, ist die erste Veröffentlichung die mir zu Ohren gekommen ist. Gleich das erste Stück ‘Infinity’ klingt schon so auffällig nach Anathema, daß es peinlich ist. Leider finden sich auch in vielen der anderen Stücke solche sehr deutlichen Zitate, so daß hinsichtlich der Eigenständigkeit bei Lacrimas… Weiterlesen »

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Novembre „Classica“ 4/6

10.04.2000 Sebastian Schult

Aha, laut Info bezieht diese Band also ihre Einflüsse von Bands wie A-Ha, Dream Theater, Bathory und Anathema…das kann ja Eiter werden, so eine bunte Mischung muß man sich erstmal vorstellen! Doch keine Bange, hier wird kein Blackmetalgeschrubbel im 13/4-Takt mit Popchören und Suizidmelodien verbunden, sondern schlicht und einfach düsterer Metal à la Katatonia und Opeth zelebriert. Das geschieht… Weiterlesen »