Artikel in der Kategorie: Reviews
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Japanische Kampfhörspiele “Kaputte nackte Affen” 4/6
Ende gut, alles gut. Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei. Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist. Alles geht zu Ende, sogar die Nacht. Das Ende ist die Krönung einer Sache. Aphorismen, Sprichwörter und kluge Sätze zum Thema Ende gibt es reichlich. Welches am besten zu den JaKa’s und ihrem demonstrativ als finales Album angekündigten “Kaputte nackte Affen” passt, könnt ihr selbst entscheiden. Angesichts der bitterbösen und doch so realen Texten, die im typischen JaKa-Style zum Rundumschlag gegen die Geschwüre und Auswüchse…
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Uncreation “Burning blood” 4/6
Das Bandinfo der Hamburger Uncreation strotzt voller Selbstbewusstsein und dies nicht zu Unrecht. Nach Einwurf der CD wird schnell klar, dass es Bereiche gibt, in denen die Band ganz vorn mit dabei ist und ihre Hausaufgaben gemacht hat. Die Gestaltung der Instrumentierung, das In-Szene-setzen der einzelnen Stücke und die Liebe zum Detail gehören ganz klar dazu. Ein Beispiel ist hier der angedeutete Flamenco-Charakter der Gitarre bei “A little light of life”. Melodischer Death Metal – das melodisch doppelt unterstrichen…
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Winterus “In carbon mysticism” 3/6
Ein komischer Release. Das fängt schon damit an, dass ich mit der Kombination Lifeforce Records und Black Metal nicht zurecht komme. Keine Ahnung, ob das jetzt eine Angebotsverbreiterung werden soll. Falls dem so sein sollte, ist “In carbon mysticism” nicht die beste Wahl dafür. Black Metal trifft den Nagel auch nicht ganz auf den Kopf, denn Stücke wie “No rest” oder “Moonlust” erinnern eher an klirrende, melodische Death/Black-Kreation aus Schweden, als an Black Metal aus der Weite Michigans.
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Nervecell “Psychogenocide” 4/6
Das Ende 2009 dann auch in Europa vertriebene Debüt “Preaching venom” hatte mir damals eine amtliche Kopfnuss verpasst: technisch patenter Death/Thrash auf hohem Niveau wurde von der Ansammlung Expats in den Arabischen Emiraten + dem Quoten-Australier an den Drums zusammengewuchtet. Vor der Musik wurde jedoch meist noch die Herkunft der Band hervor gehoben, denn trotz weiter fortschreitender Globalisierung und der damit verbundenen…
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Panzerchrist „Regiment Ragnarok“ 3/6
Wie könnte das Album eigentlich anders anfangen als erstmal ein paar Panzerketten knirschen zu lassen? Passend zum Bandnamen ballert hier natürlich feinster gnadenloser Death Metal mit einer feinen Prise Black Metal aus den Boxen. Mein Gefühl nach dem ersten Durchgang: Naja, ordentliches Geprügel mit schrotenden Gitarren und viel Blastparts auffem Drum und wechselndem Gesang zwischen „Kreisching“ und tiefem Gegrunze!
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Hate “Erebos” 4/6
Behemoth-Fans hergehört! Ihr könnt die Alben Eurer Lieblinge Ton für Ton auswendig? Dann ist Hate zumindest ein gutklassiger Ersatz für zwischendurch. Die Landsmänner von Nergal und Co. posen nicht nur in Zweitliga-Behemoth-Posen, sondern ballern ihren kompetent fabrizierten Death/Black in sehr ähnlicher Machart. An den Instrumenten sind die Polen eine Bank – fast jeder Track glänzt mit feinen Riffs in einzelner Zurschaustellung oder gar im Sparpack.
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Torchbearer “Death meditations” 4/6
“Portals” – ein eher dröges 08/15-Intro auf Spannungsaufbau getrimmt – leitet das Album wenig verheißungsvoll ein. Danach öffnen Torchbearer jedoch die Geschenkekiste und geben sich dabei deutlich mehr Mühe. “Death meditations” ist ein munterer Schlagabtausch von Melodien, die durchaus zu Ohrwurmqualitäten (“Coffin shaped-heart”) gereichen, urbändiger Power, sich fast überschlagender Geschwindigkeit und die Tonleitern hoch und runter rasenden Leads. Aus dem gehetzten-rastlosen Rahmen fällt das sphärisch-schleppende “At takao river”…
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Death Mechanism “Mass slavery” 3/6
In klassischer Drei-Mann-Besetzung thrashen sich die Italiener Death Mechanism durch ihr aktuelles Album. Zwei davon – Pozza und Manu – sind auch bei den ungleich bekannteren Landsleuten Bulldozer am Werkeln. Im Grunde ist “Mass slavery” gar keine komplett neue CD, sondern nur eine Zusammenfassung bereits veröffentlichter Stücke – wenn dies auch im kleineren Rahmen als Eigenproduktion, Demo oder Promo-Release erfolgte. Die 2006er-CD “Human error… global terror” findet sich abgesehen vom Intro komplett wieder. Die restlichen vier Stücke waren…
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Ribspreader “The van murders” 5/6
Rogga hat wohl Blut geleckt! Nachdem bei The Grotesquery sein kongenialer Partner Kam Lee in jahrelanger Kleinarbeit die Konzeptstory zu “Tales of the coffin born” ausgetüftelt hat, zieht sich auch durch das neue Ribspreader-Album (aktuelle Mitstreiter dieses Mal Andreas Carlsson und Brynjar Helgetun) ein roter Storyfaden. “The van murders” erzähl von zwei Serienmördern – Mr. Filth und The Cleaner – die bei ihrer Reise durchs Land eine blutige Spur hinterlassen. Den musikalischen Rahmen bildet völlig überraschend…
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We are the Damned “Holy beast” 4/6
Meist schnell, old-schoolig, voller Energie und mit reichlich Dreck unter den Fingernägeln bedienen die Portugiesen We are the Damned (bisher erst ein Album “Ressurection plague, 2010) die In-Your-Face-Anhänger. Mit Hardcore-Background versehen crossovern sie munter mit rüpeligen Thrash-Ansätzen, Schmutz-Death a la spätere Entombed und einer nicht unwesentlichen Punk-Attitüde, so dass ein Album mit hohem Spassfaktor dabei herauskommt. Idealer Einsatzort ist die heimische Pogo-und Bangpartie …

