The Soundbyte “Rivers Of Broken Glass” 6/6

SPV
Bewertung: 6/6
Spielzeit: 45:18
Songs: 10

Ja leckt mich doch Arsch, das ist vielleicht geil.
Nein, Metal wird auf diesem Album nicht wirklich viel geboten, nicht wenn man dafür zwingend harte Gitarren vorraussetzt. Ja natürlich gehören harte zum Gitarren zum Metal mag man da sagen, was denn sonst. Okay. 1:0 für euch. Aber deswegen kann ein album trotzdem geil sein oder?
The Soundbyte ist das Solo-Project von Trond Engum (The 3rd and the Mortal) und es ist tatsächlich alles andere als ein Metal Album. Vielmehr mutet das alles eher wie ein Soundtrack an. Experimentelle Sounds, keyboards, abgefahrene Atmosphäre, teils jazzige Rhytmen, bisweilen ein paar kleine Chöre und über allem ein leicht mystischer, geheimnissvoller Schleier. Aber anders als Ulvers Perdition City kann man diese hier nicht als reine Electro Platte abtun, denn es gibt sie sehr wohl die Gitarren und zudem kann man ein rockiges grundfeeling bei allem nicht verleugnen. Ich würde mal sagen Rivers of Broken Glass füllt exakt die Lücke zwischen der genannten Ulver Scheibe und Diabolical Masquerade’s “Death’s Design”. Möglicherweise finden Gothics hier mehr gefallen als Metaller, ich für meinen Teil finde die hier geschaffenen Soundwände recht beeindruckend. Der ‘Tipp’ ist daher mit Vorsicht zu genießen, aber diese Scheibe kann man einfach nicht mit einer herkömmlichen Benotung bewerten, dafür ist sie zu außergewöhnlich. Freaks sollten aber unbedingt mal reinhören. Abgefahren!

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