Insidead “Chaos ElecDead” 3/6

Massacre Records
Bewertung: 3/6 – > Akzeptabel
Spielzeit: 36:37
Songs: 9

Es macht schon ein bisschen stutzig, wenn im Bewerbungsblatt zu “Chaos ElecDead” herausgestrichen wird, das dies nach 13 Jahren Bandbestehen das Debütalbum ist und als Highlights der Bandkarriere Auftritte bei Festivals in 2008 und 2009 genannt werden, was auch schon bisschen her ist. Und ob Koch Amps, Schecter und Mapex schon als Sponsorpartner gewonnen werden konnten, interessiert mich auch nicht so sehr. Zugegeben, die vier Griechen verstehen es ihre Instrumente zu bedienen bzw. dies auch ansprechend inszenieren zu lassen. Dazu war aber auch die Anlaufzeit lang genug. Der einzige, der das Level runterzieht ist Gitarrist George am Mikro. Der Gesang klingt einfach austauschbar und an manchen Stellen auch sogar daneben und alles andere als songdienlich (“In my world“ & “Away from me”). Insidead produzieren Thrash mit sehr modernem Anstrich, der seine Stärken in der Songeröffnung hat (“No I.D.” & “Chaos ElecDead”), einzeln coriger eruptiert (“Rise my head”), solides Riffing aufweist, aber unterm Strich zu wenig Spannung kreiert, Höhepunkte schafft und vor allem unter dem schwachen Gesang leidet. So bleibt “Chaos ElecDead” im Durchschnittskörbchen stecken.

www.myspace.de/insidead