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Death Dies “The Sound of Demons” 4/6

04.11.2002 Patrick Baumann

Irgendwie klingt diese Band typisch italienisch, und das liegt nicht nur an den teils italienisch gesprochenen Vocals. Es mag an dem leichten 80er-Einfluss bei den Gitarren, dem knackigen Drumsound, dem leicht theatralischen Touch bei den weiblichen Vocals, den Keyboard-Einsprengseln und den okkult anmutenden Pseudonymen liegen. Vielleicht gibt es aber auch etwas undefinierbares, was die italienis… Weiterlesen »

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Dkay.com “Deeper Into The Heart Of Dysfunction” 4/6

04.11.2002 Patrick Baumann

Dkay.com ist das Projekt des ehemaligen Krupps-Oberhauptes Jürgen Engler, ?Deeper Into The Heart Of Dysfunction” ist sein zweites Album. War der Vorgänger noch sehr poppig und sehr weit von den Krupps entfernt, ist das zweite Album nun wieder sehr viel härter und von druckvollen Riffs gespickt. Tanzbarer Metal, der zum Zappeln verleitet, einen nicht stillsitzen lässt. Ich hätte gedacht, dass mich … Weiterlesen »

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Soulfly “3” 3/6

04.11.2002 Patrick Baumann

Man bekommt, was man von Soulfly erwartet: Hauruck-Metal mit Hardcore und einigen Bongo-Trommeln und Latino-Rhythmen. Dazu Max`s räudiges Gebrüll, das sich seit Sepultura-Zeiten kaum geändert hat. Bei einigen Songs geht es ganz schön zur Sache, was die Geschwindigkeit und die dahinter steckende Wut angeht,bei anderen wird versucht, Abwechslung zu schaffen. Das Albumlässt sich gut in einem Zug durc… Weiterlesen »

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Shadowcast “Desperate Accuse Dimension” 4/6

04.11.2002 Patrick Baumann

Einen etwas zwiespältigen Geschmack hinterlässt dieses Album bei mir, weil ich einerseits von der Qualität der Musik überzeugt bin, aber der Funke, der den Unterschied zwischen Qualität und QUALITÄT macht, nicht so richtig überspringen will. Zunächst mal zum rein Äußerlichen: Shadowcast ist das Kind des talentierten Österreichers Clemens Mayr, dessen Hauptband den Namen Amortis trägt. Was er hier … Weiterlesen »

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2econd Lass “Try to paint a fitful Love” 4/6

04.11.2002 Patrick Baumann

Irgendwo zwischen Depeche Mode und HIM ist die Musik dieser italienischen Band angesiedelt, womit sie ziemlich radiotauglich ist. Im wietesten Sinne könnte man das Prädikat „Gothic Rock” hier anwenden, aber auch elektronische Elemente und Samples spielen eine gewisse Rolle, die Einflüsse sind vielfältig. Generell wird die sanfte, verträumte Gangart vorgezogen, wodurch die Musik jedoch nicht zu sei… Weiterlesen »

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Elfman “Common Sky” 1/6

04.11.2002 Patrick Baumann

Mal wieder so ein Fall, wo jemand an den ganz Falschen geraten ist. Mit diesem auf amerikanisch getrimmten „new rock” kann ich rein gar nichts anfangen, und wenn ich jemanden mit affektierter Stimme zu rappen anfangen höre, dann ist es aus, einfach aus. Das hier ist Musik für Skater, für Kids, für die Kleinen, womit ich keiner dieser Rassen zu nahe treten will, vielleicht kann man noch die Videos… Weiterlesen »

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In_Valid “Demo”

04.11.2002 Patrick Baumann

Deutscher industrial/independent/gothic oder weißderteufelwas, jedenfalls musikalisch ganz ordentlich, wenn auch nicht gerade ergreifend. Programmiertes Gebrummsel und Getrommel mit künstlichen klingenden und ziemlich simplen Riffs unterlegt. Natür-
lich ist das Unspektakuläre daran wahrscheinlich Absicht, wenn man nach dem Info geht: „das Arrangement lässt dem melodiösen Gesang viel Raum zur Ent… Weiterlesen »

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Shining “III/Angst”

04.11.2002 Patrick Baumann

Wie eine säurezerfressene Mutation der alten Katatonia zu Zeiten von ?Brave Murder Day” kommen SHINING daher und beschwören in 6 langen Songs den Selbstmord, die Leere und die Zerstörung. Bedrückende Gitarrenwände, aus deren Hintergrund von Zeit zu Zeit Fetzen von verborgenen Riffs aufzusteigen und wieder zu verschwinden scheinen, kranke Monotonie, eine Stimme zwischen Rottweiler und Heulsuse und… Weiterlesen »

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Invasion “Berserk Artillery Barrage” 3/6

04.11.2002 Patrick Baumann

Diese wunderbare Band, die bereits 1989 gegründet wurde, zwischendurch mal 7 Jahre auf Eis gelegen hat und mit „Berserk Artillery Barrage” ihr zweites Album vorlegt, gibt so richtig deftig im alten Stil auffe Schnauze, dass kein Auge trocken bleibt. Grottiger, schröppeliger 80er-Thrash!! Mit debilen Kriegs-Lyrics, triumphie-
rend ins Booklet gepappten Fotos von im Zweiten Weltkrieg krepierten Mens… Weiterlesen »

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Ad Noctum “Demo 2001”

04.11.2002 Patrick Baumann

Eine gute Dreiviertelstunde lang bieten diese drei Jungs groovigen Death zum Mitbangen, der selten langweilig wird. Der Sound ist zwar undergroundgemäß etwas schwachbrüstig, aber das mindert den Spaß nicht. Die Riffs sind simpel, dafür umso eingängiger, Gitarre und Baß dröhnen, sich gegenseitig gut ergänzend, um die Wette, ohne technische Allüren an den Tag zu legen. Man orientiert sich dabei an m… Weiterlesen »

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Chaostar “Threnody” 4/6

04.11.2002 Patrick Baumann

Wie der Soundtrack zu einem düsteren Science-Fiction-Film, oder noch eher einem Mystery-Thriller der Marke „Stigmata” u.ä., klingt dieses Album von Chaostar. Streicher und Chöre sorgen für „gotisches” Feeling, dazu kommen Plötzlichkeit und Schrägheit mancher Einfälle, die darüber hinaus für Schock-Effekte sorgen. Die beiden Sänger, zumindest die weibliche Stimme, scheinen eine klassische Ausbildu… Weiterlesen »

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18 Summers “Virgin Mary” 3/6

04.11.2002 Patrick Baumann

Nachdem ich schon das Comeback-Album von Silke Bischoff mehr oder weniger verrissen hatte, kommt nun das nächste Album von Silke Bischoff zu mir, unter dem Namen 18 Summers, damit ich es nicht merke. Nein, der Namenswechsel ist in Wirklichkeit in einem Rechtsstreit begründet, der um den Namen Silke Bischoff entstanden ist, und da das Mädchen im Alter von 18 Jahren den Tod fand, haben sich Felix … Weiterlesen »

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Aurora Borealis “Time Unveiled” 3/6

04.11.2002 Patrick Baumann

Eine rasante und technisch versierte Mischung aus Black und Death bieten Aurora Borealis aus den USA, „Time Unveiled” ist ihr mittlerweile drittes Album. Das Artwork lässt eher auf Viking Metal schließen, man merkt aber recht deutlich, dass die Band (bzw. das Duo) im Death Metal verwurzelt ist. Diese Herkunft tritt bei den beiden Bonustracks, die von einem 94er Demo stammen, noch klarer hervor. Me… Weiterlesen »

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Division Alpha “The Dekta Release” 2/6

04.11.2002 Patrick Baumann

Was der Bandname schon erahnen lässt, stellt sich als richtig heraus: Hier handelt es sich um elektronisierten Industrial-Metal der tanzbaren Art. Bands dieses Genres scheinen wie Giftpilze aus dem Boden zu schießen. Aber dafür können Division Alpha ja nichts. Nur bieten diese 10 Songs wirklich nichts Neues oder Bewegendes. Bis hin zum Artwork ist alles konventionell, ich kann mir schwer vorstelle… Weiterlesen »

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Wurdulak “Severed Eyes of Possession” 4/6

04.11.2002 Patrick Baumann

Die im Jahr 2000 gegründete All-Star-Gruppe um Killjoy von Necrophagia und Maniac von Mayhem bietet eine trockene Mischung aus Black, Death und Thrash mit Splatter-Artwork. Die Riffs sind durchgehend gut und druckvoll, die Vocals teilen sich die beiden genannten Herren wie immer, dieses Mal jedoch mehr abwechselnd als gleichzeitig. Aufs Gaspedal wird in der ersten Hälfte des Albums relativ selten … Weiterlesen »