Pharaoh “After The Fire”

Cruz Del Sur Music
Bewertung: Ohne Wertung
Spielzeit: 41:34
Songs: 9

Das `Pharaoh´ dieses Album einmal wirklich auf den Markt bringen würden, daran haben wahrscheinlich selbst die Jungs zeitweise nicht mehr geglaubt. Denn immerhin schon im Jahre 1997 sind die ersten Stücke entstanden.
Aber aufgrund von Besetzungsproblemen, finanziellen Nöten des argentinischen Labels Icarus klappe es erst 2002 durch die Zusammenarbeit mit Cruz Del Sur Music das Schiff `Pharaoh´ in ruhiges Fahrwasser zu bringen. Es dürfte wohl nur wenige Alben geben, die in ähnlich langer Zeit entstanden sind. Das Album selbst beginnt mit einem Instrumental, welches gleich umfassend Aufschluss über die weiteren Stücke gibt. Der Sound von `Pharaoh´ wird deutlich von Solis und längeren Instrumentals geprägt. Vor allem die melodiösen Gitarrenparts stehen im Vordergrund. Die vocals dagegen agieren dazu teilweise eher im Hintergrund, was vielleicht aber an der Produktion liegt. Auf jeden Fall sind sie streckenweise einfach unpassend. Die Ausnahme davon ist `Heart Of The Enemy´. Der Gesang ist hier der Mittelpunkt und wesentliche kräftiger. Wenn der Rest in ähnlicher Art und Weise produziert worden wäre. Aber so gilt das Sprichwort `Was lange währt wird endlich gut` in diesem Fall leider nicht unbedingt. Zwar sind die Stücke instrumental gut gelungen, aber um das Ganze zu einem absoluten Hammer werden zu lassen ist am Gesang noch zu feilen. Eigentlich schade, denn wie schon gesagt ist der Rest voll mit einprägsamen Melodien. Unter www.cruzdelsurmusic.com könnt ihr eine Hörprobe vom Titeltrack `After The Fire´ genießen.

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