Metal Command #5 & #6

Der Enthusiasmus eines wirklichen Fans spricht aus jeder Seite des Metal Command-Zines, ja aus jeder Zeile: seien es ein detaillierte Interviews, die liebevolle Beschreibung eines vergessenen Klassikers, ausführliche Reviews (manchmal mit Hintergrundgeschichten zu den betreffenden Bands) oder bildhafte Live-Berichte von Konzerten und Festivals. Marius und Daniel, die beiden Schreiber, sorgen mit positiver Besessenheit und Sinn für Einzelheiten für kurzweiliges Lesen. Stilistisch sollte man sich aber schon für die eher traditionellen Spielarten des Metal (Heavy, Power, Speed, Thrash) interessieren, auf denen im Heft der Fokus liegt. Neben alten Helden (Accept, Manilla Road, Vicious Rumours, Helstar) stehen gleichberechtigt aufstrebende Undergroundkapellen (Crystal Viper, Ritual Steel oder Iron Jaws). Highlight in Nummer 5 ist sicher das sehr ausführliche Ostblock-Metal-Special, das denjenigen, die sich für diese Szenen interessiert, reichlich Fakten an die Hand gibt. Format des Heftes ist A5, sauber layoutet, aber nichts besonderes. Während Nummer 5 noch mit 56 Seiten auskommen musste, wurde der Nachfolger auf 80 Seiten aufgestockt. Erstaunlich auch die Regelmässigkeit, mit der Metal Command erscheint. Zwischen den beiden Ausgaben liegen gerade Mal 3-4 Monate und Nummer 7 wird schon für September, pünktlich zum Swordbrothers-Festival avisiert.

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