Mesentery “Blood Rain”

Eigenproduktion
Bewertung: Ohne Wertung
Spielzeit:
Songs: 0

Auf dieses kleine Schmuckstück hat mich der Markus von Gutter/TMM aufmerksam gemacht. Dieser hatte es wohl für den Mailorderkatalog vorliegen, war recht begeistert und schwärmte mir umgehend davon vor. Jaja, sie funktioniert nach wie vor diese Buschfunkmethode und hat sich über alle neuen Kommunikationsmöglichkeiten der Neuzeit hinweg auch ins Jahr 2001 gerettet. Also schrieb ich die Burschen von Mesentery kurzerhand an und hatte wenige Tage später selbst das Material vorliegen, bei welchem es sich mit 9 Songs und einer Spielzeit von gut 45 Minuten um einen Longplayer handelt. Also auch wenn ich dem Lachsack in manchen Dingen einen eigenartigen Geschmack bescheinigen kann, in diesem Falle bin ich sehr geneigt, ihm zuzustimmen, denn Blood Rain ist wirklich ein vorzügliches Death Metal Album, welches von ohrwurmtauglichen Melody Lines bis hin zu nackenbrecherrischem Grooves, eindringlichen Vocals und einer astrei-nen Produktion mit Druckvollem Sound so ziemlich jedes Death Metaller Herz höher schlagen lässt, zumindest wenn man den Begriff Death Metal nicht zwangsläufig mit Prügel und Bolz Mucke verbindet. Musikalisch und technisch versiert wird hier gearbeitet. Der Hit Charakter des u.a. auf der Eternity CD befindlichen Tracks lässt sich jedoch nicht auf das gesamte Album projezieren, was ja auch langweilig wäre. Jeder Song hier hat seine eigene Dynamic, sein eigenes Flair und sollte auch als eigenes Werk gesehen werden, was sich in der Symbiose aus allen Songs zu einem geschlossenem Gesamteindruck des Albums vollendet. Umso erstaunlicher war es für mich bei einem Blick ins Booklet feststellen zu müssen, das es sich bei Mesentary lediglich um eine 2 Mann besetzung handelt. Es kommt jedoch kein Drumcomputer oder ähnlicher Schnich Schnack zum Einsatz, alles hier drauf ist echt und solide eingespielt, was wohl lediglich die Live Aktivitäten der Band einschränken dürfte. Also wer Wert auf eine wirklich Überraschendes Death Metal Album welches bei aller melodic mit viel Intensität vorgetragen wird, der liegt bei Mesentery gold-richtig. Marcel Braun, Heinrich-der-Löwe-Weg 6a, 21357 Barum.
www.mesentery.com

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