Lost Soul “Chaostream” 4/6

Earache/SPV
Bewertung: 4/6
Spielzeit:
Songs: 0

Da hat wohl jemand zu oft „Domination” gehört, was? Lost Soul geben sich keine Mühe, ihre Affinität für Morbid Angel zu verstecken, der Anfang von „Christian Meat“ ist schon ziemlich dreist bei „Where The Slime Lives“ geklaut. Sänger Jacek ging bei David Vincent in die Lehre und growlt ziemlich ähnlich wie der zurückgekehrte Morbid Angel. Fast permanent gibt es auf „Chaostream“ komplexes Death Metal, der fast immer in irrsinniger Geschwindigkeit runtergebolzt wird und dadurch nach einiger Zeit langweilt. Lost Soul schaffen es nicht wirklich, ihre Songs im Ohr des Hörers festzusetzen und ihren Tracks so was wie Identität zu geben. Einer klingt wie der andere. Zwar technisch richtig versiert, aber eben ziemlich langweilig und gesichtslos. Einzige Ausnahme bildet „Christian Meat“, ein dermaßen düsterer, schleppender und wuchtiger Song, das man glauben könnte, Amon Amarth und Bolt Thrower wäre eine Kooperation eingegangen. Das ist aber auch das einzige Highlight ein ansonsten ziemlich mauen Durchschnittsscheibe. www.earache.com
www.lostsoul.metal.pl

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