Eminenz “The Blackest Dimension” 5/6

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Bewertung: 5/6
Spielzeit:
Songs: 0

Die dienstälteste deutsche (Death Metal spielende) Black Metal Band meldet sich mit ihrem vierten Album zurück. Das erste Album ‘Exorial’ kenne ich nicht was daran liegen dürfte, dass es nicht besonders einfach zu bekommen ist. Trotzdem wage ich mal zu behaupten, dass mit ‘The Blackest Dimension’ das bisher beste Album der Annaberger vorliegt. Der Gesang ist etwas variabler geworden und so tauchen dann auch ab und zu wieder einige Death Metal Growls auf. Das Keyboard ist nicht mehr ganz so dominant wie auf dem Vorgänger ‘Anti Genesis’, d.h. die Gitarren sind etwas verstärkt zu vernehmen. Ansonsten knattert das Schlagzeug trotz neuen Drummers genauso wie immer (mit etwas verbessertem Sound und einer Prise Geschwindigkeit) durch die Songs und auch die restlichen Eigenheiten der Band sind nach wie vor vorhanden. Zusammenfassend kann man es als Extrakt der besseren Anteile von ‘The Heretic’ und ’Anti-Genesis’ bezeichnen, womit kein Fan der Band enttäuscht sein dürfte. Allen anderen, die gerne mal keyboarduntersützten Black Metal hören, der nicht nach Dimmu Borgir oder Cradle of Filth klingt sei die Platte ebenfalls ans Herz gelegt. Vielleicht kümmert sich mal jemand darum, dass das erste Album erneut veröffentlicht wird, dann werde ich wohl auch dieses bald in meine Sammlung aufnehmen.
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