Dark At Dawn “Baneful Skies” 6/6

Iron Glory/Connected
Bewertung: 6/6
Spielzeit:
Songs: 0

Noch vor einiger Zeit war der Fünfer aus Osterode mit samt dem Demo ‘As Daylight Fades…’ und der Mini CD ‘Oceans Of Time’ die Band im Underground, der ich einen steilen Aufstieg am ehesten zugetraut hätte. Schuld daran waren nicht nur die fulminante Live Erscheinung von Dark At Dawn sondern auch die überaus professionellen Veröffentlichungen und der eigenständige Stil der Niedersachsen. Doch dann passierte erst einmal vier Jahre lang nichts und Auflösungsgerüchte machten die Runde. Nun sind die Jungs um Sänger Buddy mit neuer Gitarrenmannschaft zurück und blasen uns mit ‘Baneful Skies’ ihre erste Full Length CD im typischen Dark At Dawn Stil um die Ohren. Es wurden die besten Elemente aus Power-, Thrash Metal und Doom mit melodischen Gitarrenleads zusammen geführt und ergeben mit Buddys rauer Stimme eine typische Dark At Dawn Veröffentlichung, die keinen Fan frührer Tage enttäuschen dürfte. Obwohl die Band dem traditionellen Metal Bereich zugerechnet werden kann, dürfte sie ob der düsteren Grundstimmung auch für Fans aus dem Gothic Lager interessant sein. Höhepunkt ist für mich die Chris DeBurgh Coverversion ‘Don’t Pay The Ferryman’. Kult!!! Aber auch die neu aufgelegte Klassik-Version von ‘Dragon Tears’, das hitverdächtige ‘SilvaMea’ oder ‘On The Darkest Day’ sind absolute Leckerbissen melodisch harter Musik. Positiv zu erwähnen wären auch die gelegentlichen Frauengesänge, die sich gut ins Gesamtbild einfügen. Einzig allein die Tatsache, dass sich gleich vier Neuaufnahmen der beiden Vorgänger auf der CD befinden ist etwas schade, da ich die Songs in den ursprünglichen Versionen noch ein Tick besser fand und mich stattdessen eher über neue Tracks gefreut hätte. Aber sei es drum, alles in allem ein Album das ich jedem Fan empfehlen kann, der endlich mal wieder etwas Innovation im traditionellen Metal Bereich vertragen kann. Daumen hoch!
(Review aus Eternity #13)