Cryptopsy Interview

Es ist doch tatsächlich schon wieder zwei Jahre her, dass Cryptopsy’s Drittwerk ‘Whisper Supremacy’ für einen mächtigen Wirbel bei den Fans extremen Death Metals gesorgt hat, denn pünktlich dem ZweiJahresrhythmus einhaltend, kann man erneut auf ein neues Meisterwerk gespannt sein. Mit ‘And Then You’ll Beg’ blasen sie ohne Gnade alles nieder was ihnen in den Weg kommt; kaum eine andere Band bleibt ihrer Mentalität in Sachen Extremität und Brutalität auf dieser Weise treu und hält dabei so viele Überraschungen bereit, wie dieses Quintett. Flitzefinger Jon Levasseur (guit.) stellte sich bereitwilligt meinen Fragen um mich in den Spirit dieser Ausnahmeband eintauchen zu lassen…

Der Zufall wollte es, dass das Telefon ausgerechnet am 31.10., d.h. Halloween Abend bei mir klingelte und ein fröhlicher Jon Levasseur sich am anderen Ende der Leitung meldete. Und um in solch guter Stimmung zu sein, dafür hatte er wirklich allen Grund. „Bei uns läuft alles bestens, ab heute steht das neue Album, welches in Deutschland ja schon ein paar Tage früher rausgekommen ist, in Kanada in den Läden. Deshalb werden wir am Freitag eine große Releaseparty steigen lassen, hier in Montreal. Das wird die größte Cryptopsy Show werden, die die Welt je gesehen hat, wir freuen uns schon riesig darauf.“ Na da kann man ihnen ja nur Erfolg dabei wünschen und darüber schmollen, dass Montreal leider nicht gerade um die Ecke liegt. Wo wir aber schon einmal beim Feiern sind, wie verbringen die Kanadier denn eigentlich Halloween? „Oh, wir feiern Halloween nicht wirklich. Wir werden am Freitag noch genug Party haben, daher werden wir heute abend wie gewöhnlich mit Cryptopsy proben. Wir haben noch so einiges zu besprechen und müssen uns auf die Band konzentrieren, es wird also ein ganz normaler Metal Abend.“ Gibt es was besseres? Doch werfen wir einen Blick zurück, zu den Anfängen Cryptopsy’s, zu den Tagen, als sie ihre ersten Töne von sich gaben.

Angefangen hatte alles 1992, als sich aus den Aschen Necrosis’ Lord Worm, Steve Thibault und Flo Mounier mit Dave Galea von Reactor zusammentaten, um ein Kind brutalen Death Metals in die Welt zu setzen, welches den Namen Cryptopsy tragen sollte. Die ersten Lebenszeichen folgten dann ‘93 mit dem ersten Demo ‘Ungentle Exhumation’ woraufhin sich die Band ersten LineUp Wechseln unterzog, bei denen unter anderem auch der erste Gitarrist Dave von Jon Levasseur ersetzt wurde. Ein Deal mit Invasion Records folgte, welche daraufhin das 94’er Debut ‘Blasphemy Made Flesh’, heute rereleased, herausbrachten, welches im Underground erst einmal für große Aufregung sorgte. Nach einer kleinen KanadaTour wurden Wrong Again Records auf die Jungs aufmerksam und promt wechselte man zu den Schweden. Unter diesem Label erschien dann auch ‘96 das legendäre ‘None So Vile’ Album, welches auch heute noch für viele Cryptopsy Anhänger das KultAlbum schlechthin darstellt.

Doch dann sollten die Kanadier einen großen Schritt in punkto Weiterentwicklung unternehmen. Sänger Lord Worm entschied sich dafür, die Band zu verlassen, welche im Laufe der Zeit immer technischer zu Werke ging, was seinen Vorstellungen nicht mehr gerecht wurde und holte als neuen Sänger das ExInfestation Mitglied Mike DiSalvo in die Band, der diese mit neuem, extremen Gesang ausstatten sollte. Eine weitere, ausgedehntere KanadaTour brachte den Jungs dann endlich größere Erfolge: Century Media nahmen Cryptopsy unter Vertrag, was zur Folge hatte, dass man nach dem neuen ‘98 erschienenen ‘Whisper Supremacy’ Album endlich die Möglichkeit hatte, die Songs auch außerhalb Kanadas in Europa, Japan und Amerika ans Publikum zu bringen. Eingespielt wurde dieses Hammeralbum übrigens von Jon, Mike, Flo, sowie Eric Longlois am Bass und Miguel Roy an der Rhythmus Gitarre. Letzterer mußte die Band jedoch bald wieder verlassen, was Jon mir näher erläutern konnte.

„Der Grund warum Miguel aussteigen mußte war, dass er vorbestraft war und daher keine Erlaubnispapiere bekam um in Japan und den USA spielen zu können. Das war eine ziemlich beschissene Situation für Cryptopsy. Denn Miguel war kein schlechter Gitarrist und kein schlechter Kerl, aber uns war klar, dass wir erst einmal für längere Zeit auf Tour gehen wollten, da führte kein Weg dran vorbei. Wir haben zwar trotzdem illegal einige Shows mit ihm zusammen gespielt, aber wir konnten das Risiko nicht mehr länger eingehen. Miguel hat das natürlich eingesehen und wir haben uns auch nicht aus den Augen verloren, denn er ist immer noch ein guter Freund. Dann sind wir auf Alex Auburn gestoßen, der zuvor in Sirasm gespielt hatte. Mit ihm bestritten wir die zweite AmerikaTour, die uns mit Hilfe von Century Media und unserem neuen Manager Morris Richard, auch der derzeitige Manager von Voivod, ermöglicht wurde. Es kam zu unserem ersten Gig in Europa auf dem DynamoFestival, worüber wir total glücklich waren, denn das war großartig, es gibt einfach nichts besseres. Zwei Wochen später folgte die Tour mit Six Feet Under, Vader, Nile und Thyrfing, ebenfalls eine großartige Tour und auch unsere erste durch Europa. Wir waren sehr aufgeregt, da wir wußten, dass die Fans sehr gespannt auf uns waren und nur darauf warteten, uns endlich live zu erleben. Es hat lange gedauert, aber dann endlich hat es geklappt.“

Eine solche Tour bietet natürlich auch einmal die Möglichkeit, die Cryptopsy Anhänger im eigenen Land mit beispielsweise der Deutschen Fangemeinde zu vergleichen. „Ich würde eigentlich nicht sagen, dass es innerhalb der Fans einen großen Unterschied gibt. Ich denke ein Metalfan ist sehr international, wir hatten bisher überall wo wir waren eine tolle Zeit. Was mir aber an Deutschland aufgefallen ist, ist dass die Leute dort zwar auch ausrasten und unseren Gig genießen, sie aber auch den technischen Aspekt sehr konzentriert mitverfolgen. Sie achten auf alle Einzelheiten in den Songs, man merkt dass sie sich das Zeug oft anhören und gut kennen. Und natürlich macht es großen Spaß vor so einem aufmerksamen Publikum zu spielen. Aber eine andere Sache die mir in Deutschland so gut gefällt ist, dass ihr immer so hervorragendes Bier habt!”

Recht hat er! Aber ob Jon nach 10 Bier immer noch so fit an der Gitarre ist? Oder womöglich wird er danach noch noch schneller? Ist das vielleicht das Geheimnis? Wobei wir wieder beim Thema wären. Bedenkt man das Alex, Jon’s FrickelPartner, auf Grund des intensiven Tourens rund um den Erdball relativ wenig Zeit hatte sich bei Cryptopsy einzuspielen, muß man sich fragen, ob der Junge anfangs keine Probleme hatte, sich bei dem anspruchsvollen Songmaterial zurechtzufinden. „Anfangs war es schon hart für Alex, da jeder, der zu Cryptopsy kommt, sich erst einmal an unsere Geschwindigkeit anpassen muß, denn die Geschwindigkeit ist ein entscheidender Faktor bei Cryptopsy. Das war auch bei mir früher nicht anders, da ich es gewohnt war, eher langsameren Thrash zu spielen. Du merkst plötzlich, dass du richtig schnell sein mußt, du mußt immer auf der Höhe sein und jede Sekunde hochkonzentriert sein. Alex brauchte etwa drei Monate, bis er richtig bei Cryptopsy mitmischen konnte. Er hat sehr viel geübt und das alles sehr gut hinbekommen und jetzt sogar sehr viel an dem neuen Album mitgeschrieben und einige Grundideen dazu beigetragen. Er war anfangs nicht gewöhnt, CryptopsyRiffs zu schreiben, aber er kam mit Grundideen an, an denen die ganze Band dann weiter gearbeitet hat. Er hat sehr hart gearbeitet, ich weiß, dass er anfangs 89 Stunden am Tag geübt hat. Aber genau das ist das, was Cryptopsy braucht. Jemand der ernsthaft an der Band interessiert ist und auch bereit ist etwas dafür zu tun, der ein Teil der Band ist und im Team arbeiten kann. Er macht sich als Gitarrist sehr gut und ist jetzt auf gleichem Stand wie der Rest der Band.“

Wahrscheinlich ist das das Erfolgsrezept einer solchen Band, denn Gitarrengötter fallen ja normalerweise nicht alltäglich vom Himmel. Wie oft probt ein Gitarrist wie Jon im normalen Alltag um zu solch enormen Fertigkeiten zu gelangen? „Nun, als Band proben wir 34 mal die Woche, insgesamt also etwa 1415 Stunden. Das klingt vielleicht hart, aber es ist ähnlich wie bei jemandem der einen Sport betreibt. Man muß jeden Tag trainieren und das so viel wie möglich, daher müssen wir als Band einfach so viel proben um fit und in Form zu bleiben. Aber wir üben auch privat sehr viel. Ich habe eigentlich nicht so viel Zeit wie ich haben müsste. 45 Stunden am Tag wären okay, aber momentan komme ich vielleicht auf 2 Stunden. Und das geht jedem in der Band so, wir nehmen unsere Instrumente nicht erst in die Hand wenn wir zur Probe kommen. Wir proben einzeln und regelmäßig mit der Band und das 365 Tage im Jahr. Denn wenn du aufhörst zu spielen, sei es für einen Monat oder länger, dann war’s das, dann kannst du wieder von vorne anfangen. Und deswegen ziehen wir das konsequent durch. Ich denke das ist auch die Antwort für jede Band die versucht sich zu steigern und Fortschritte zu machen und die neue Ideen haben will. Um neue Ideen zu haben und verwirklichen zu können mußt du proben und viel Zeit mit dem Songwriting verbringen und du mußt auch mal nur zum Spaß jammen. Du jammst einfach los und improvisierst ein bißchen und manchmal findest du dadurch ein gutes Riff. Es ist einfach eine Frage wie man die Sache kommen lässt. So funktioniert das bei uns, wir lassen einfach alles auf uns zukommen und zwingen uns nicht irgendetwas zu erfinden. Die guten Ideen kommen von selbst, wir nutzen sie und fangen an Songs zu kreieren. Auf diese Weise haben wir das neue Album sogar schneller geschrieben als die davor. Es ist wirklich wie im Sport und für unseren Drummer ist es sogar Sport, er muß überall gleichzeitig sein. Es ist einfach nur wichtig, dass man in Form bleibt.“

Das klingt als würde man den ganzen Tag wirklich nichts anderes tun, als sich der Musik zu widmen. Denn außerhalb der Band, stellt sich den Kanadiern ein ganz normaler Alltag entgegen. „Wir gehen alle einer ganz normalen Arbeit nach, um unser Leben zu finanzieren. Wir können nicht von Cryptopsy leben und ich glaube auch nicht, dass wir das irgendwann einmal tun werden. Schließlich haben wir Cryptopsy nicht ins Leben gerufen um Geld damit zu verdienen, wir spielen diese Musik weil sie uns gefällt.“ Und das geht jedem so bei Crytopsy, denn der Grund warum jedes Mitglied diesen enormen Zeitaufwand für die Band aufbringt, liegt ganz einfach an der Droge „Musik“, die einen nicht mehr loslässt, ist man einmal auf den Geschmack gekommen. Aber eine Band besteht auch immer aus den einzelnen Individuen, die sich oft stark in ihrem Charakter und ihren Vorlieben unterscheiden. Nicht so bei Cryptopsy, denn hier scheint man sich wirklich auf einer Linie zu befinden. „Was uns verbindet ist diese große Leidenschaft für die Musik, die in jedem von uns steckt. Natürlich hat jeder von uns seine Eigenart, aber unsere Vorstellungen von der Musik sehen alle sehr ähnlich aus. Mike kommt aus Boston und kam nach Montreal, als er ein Mädchen von dort geheiratet hat. Mike ist ein guter Kumpel, ein hervorragender Sänger, der die Musik perfekt versteht, sich die Songs sehr genau anhört und gut im Team arbeitet. Erik aus Quebec ist der totale MetalFreak, er nimmt die Sache ebenfalls sehr ernst und probt auch sehr viel. Da wir sehr nah beeinander wohnen, sehen wir uns auch öfter als die anderen und können mehr zusammen machen. Alex kommt aus QuebecCity, er ist eine Basis, er macht sehr viel selbstständig und arbeitet auch viel an verschiedenen Techniken, so dass er noch mehr Neues in die Band bringen kann, was uns neue Möglichkeiten bietet. Er steckt voller Energie und muß ständig irgendwas tun. Flo ist ein sehr lustiger und unterhaltsamer Mensch, er ist super in Form, probt und arbeitet sehr viel, ist sehr selbstkritisch und ein großer Perfektionist, der immer alles 100 %ig machen will. Er ist übrigens das einzig übriggebliebene Gründungsmitglied und stammt aus Frankreich, mit drei Jahren kam er damals nach Nordamerika. Und ich? Es ist schwer sich selbst zu beschreiben, aber ich würde sagen dass ich auch ein Perfektionist bin und versuche alles aus mir herauszuholen. Wir ziehen also alle am gleichen Strang, das ist auch der Grund dafür weshalb die Chemie zwischen uns einfach stimmt. Musik ist etwas, was ausgedrückt und erforscht werden will, wie ein Bild, das ausgemalt wird. Wir sind alle aktive Musiker und musikalische Perfektionisten, wir wollen uns in die Musik einbringen und Neues erforschen. Wir hören alle verschiedenste Sparten innerhalb der Musik, nicht ausschließlich nur Metal. Und jeder hat eine ähnliche Mentalität und Vorstellungen. Insofern finde ich es fantastisch, dass wir uns überhaupt zusammengefunden haben. Denn manchmal gibt es da draußen hervorragende Musiker, die es einfach nicht schaffen, eine gute Band zu finden, das ist einfach eine Schande. Es ist wunderbar, dass wir uns zur richtigen Zeit am richtigen Ort getroffen haben und so die Möglichkeit hatten, zu der Band zu werden, die wir heute sind.“

Wie Cryptopsy heute sind, das demonstrieren sie uns mit ihrem neuen Album „And The You’ll Beg“ das meiner Meinung nach als eines der intensivsten Werke bezeichnet werden kann, die Cryptopsy je herausgebracht hat. Es ist einfach überwältigend, wieviel Energie die Jungs in einem Sekundenbruchteil erzeugen können, man könnte meinen Cryptopsy haben  mit „And The You’ll Beg“ in Sachen Extremität und Brutalität noch einen ganzen Batzen zugelegt. Jon zeigt sich sichtlich zufrieden. „Ja, wir sind wirklich glücklich über das Album. Ich kann sogar sagen es ist das erste Mal, dass wir alle absolut mit dem Ergebnis zufrieden sind. Zwar nicht zu 100 %, ein paar kleine Mängel gibt es immer, aber sehr nah daran. Wir haben im gleichen Studio mit dem gleichen Produzenten Pierre Remilliard aufgenommen, der auch schon die beiden Alben davor produziert hatte. Pierre ist schon fast so etwas wie ein Bandmitglied, er kennt uns seit Jahren und hat Wege gefunden unseren Sound klarer klingen zu lassen, denn auf Grund der hohen Geschwindigkeit in unseren Songs ist es gar nicht so einfach, dass alles klar und präzise rüberkommt. Außerdem waren wir nach ‘Whisper…’ erstmal ein ganzes Jahr auf Tour und hatten nur ein Jahr Zeit das Album zu schreiben, bis auf „Back To The Worms“, welches wir von unserem alten Demo ‘Ungentle Exhumation’ genommen haben. Und ja, wir haben unsere Mentalität beibehalten, denn ‘Whisper…’ war für uns der Anfang extremen Metals, wir hatten neue Ideen und wurden dadurch extremer. Diesmal wollten wir ähnlich weitermachen, aber trotzdem sollte jedes Album anders sein. Wir hielten also unsere Mentalität von ‘Whisper…’ bei und ich würde sagen wir sind zusätzlich noch einmal weiter zurück zu unseren Wurzeln gegangen und haben ein paar Einflüsse von der ‘None So Vile’ miteingebracht. Denn ‘Whisper’ hatte kaum Grooves auf dem Album, das neue Album hat ein paar mehr davon. Was die neue Scheibe noch extremer macht ist meiner Ansicht nach, dass wir mit Dingen experimentiert haben, die wir davor nicht angerührt haben. Wir haben Sachen in die Songs eingebaut, die wir früher aussen vor gelassen haben. Natürlich haben wir einen starken Death Metal Einfluss, damit haben wir angefangen, damals vor fünf, sechs Jahren, als der Death Metal sehr stark war. Diesmal haben wir nicht wirklich Riffs von Death Metal Bands benutzt, von denen wir sagen konnten, dass sie uns jetzt inspirieren um eine ganz neue Art von Musik zu machen. Wir haben auf ‘And Then You’ll Beg’ nicht gezögert mit anderen Musikstilen zu experimentieren. So gibt es einen Flamenco Part in „Voice Of Unreason“, oder eine Art von Tribal, Funky und Bass Mischung in „Equivalent Equilibrium“ zu hören. Das steigert den Grad der Abwechslung und der Extremität, da die Leute nicht wissen, was sie erwarten können. Das ist genau das was ich mir immer sage: Leute, die Cryptopsy erfahren haben, haben bei den Platten gelernt das Unerwartete zu erwarten. Das ist die Art wie wir unsere Songs schreiben. Wir versuchen ständig, dich zu überraschen, so dass du nicht voraussagen kannst wie der nächste Song sein wird.“

Womit wir schon bei den wesentlichen Unterschieden zu den älteren Alben angelangt wären… „‘Whisper…’ konnte zwar auch schon Einflüsse aus metalfremden Musikstilen aufweisen, aber ‘And Then You’ll Beg’ hat noch viel mehr davon. ‘Whisper…’ hat auch keine Parallelen zu unseren ganz alten Alben wie ‘And Then…’es hat. Eine andere Sache ist, dass wir uns diesmal mehr Zeit genommen haben, die Stücke auszufeilen. ‘Whisper…’ wurde z.B. innerhalb drei Wochen aufgenommen, das neue Album brauchte sechs Wochen bis es fertig war. Das ist schon ein großer Unterschied. Century Media haben uns dabei sehr unterstützt, wir hatten mehr Zeit für die Intros und letztendlich ist wirklich alles so gelaufen wie wir es wollten.“

Ein großer Schritt für Cryptopsy war ohne Zweifel auch der Wechsel von Lord Worm zu Mike beim Gesang. Fakt ist, dass die Meinungen über diese Veränderung weit auseinander gehen. Während die einen mit Mike’s Vocals überhaupt nicht zurecht kommen, da sie ihnen zu „Hardcorelastig“ erscheinen, ist die andere Seite regelrecht begeistert von der neuen Stimme, da sie sich von der Masse abhebt, von den typischen Death Metal Vocals, die man auf nahezu jedem Death Metal Release geboten bekommt. Und so bietet Mike’s Gesang etwas sehr individuelles… „Exakt. Ich hätte das nicht besser ausdrücken können. Ich weiß, dass einige Leute enttäuscht von unserer Entwicklung sind. Was sie wollen ist mehr der typische Death Metal, der typische „Blood, Gods & Gore“ Stil mit den dazugehörigen Death Metal Lyriks. Du weißt schon, so auf die Tour „Kill Your Mother, kill your Father, rape your sister“. Als wir damit anfingen, kamen wir schnell wieder von diesem Stil ab. Okay, manche Leute mögen enttäuscht darüber gewesen sein, als Lord Worm die Band verlassen hatte, aber das macht uns nicht betroffen, denn er ist ja nicht aus der Band geflogen. Er ist von sich aus gegangen, weil er es wollte. Er teilte uns das schon vor den Aufnahmen von ‘None So Vile’ mit und ging dann danach. Es war seine Entscheidung. Denn er wollte schon immer sein eigenes straightes Black Metal Projekt aufziehen, was er nie gemacht hat. Wir sind währenddessen immer technischer geworden und wenn du technisch wirst, dann brauchst du jemanden, der das Technische versteht. Lord Worm hatte es immer schwer alle technischen Aspekte zu verstehen, aber Mike verstand einfach alles. Und die Leute haben Recht! Mike hat einen leicht Hardcore beeinflussten Gesang, aber ich finde das großartig. Denn wie du schon sagtest, wir versuchen mit Musik und Gesang eine Einheit zu bilden und Mike’s Stimme vervollständigt diese Einheit sehr schön. Viele Leute mögen Lord Worm und viele mögen Mike nicht und bei anderen ist es umgekehrt, weil Mike so viel Struktur in die Musik bringt, das ist unglaublich. Das lässt Cryptopsy sogar noch viel massiver klingen. Massiver und dichter im Sound und in diesem extremen Stil, genau so, wie es sein soll. Und wenn Leute Cryptopsy nicht mehr mögen, nur weil Lord Worm die Band verlassen hat, muß man sich doch fragen, ob sie sich die Musik jetzt nur wegen dem CryptopsyImage anhören oder wegen der Musik an sich!? Denn die Musik hat sich ständig weiterentwickelt, das ist auch was die Vocals betrifft nicht anders. Und man sollte sich ständig vor Augen halten: Lord Worm selbst hat uns Mike als neuen Sänger vorgestellt, er wollte das Mike ihn ersetzt. Wir sind der Meinung dass das eine großartige Entwicklung ist. Mike hat uns geholfen, dem Ganzen eine Struktur zu geben, er setzt seine Stimme auf eine Art ein wie Lord Worm es niemals getan hat und Lord Worm tat Sachen, die Mike niemals tun würde. Diese Menschen sind zwei verschiedene Persönlichkeiten. Wir haben überhaupt keine Probleme damit, dass es Leute gibt, die Cryptopsy nicht mehr mögen weil sie nicht mehr wie früher sind, das ist zwar schade, aber wir haben darüber keine Kontrolle. Wir sind wie wir sind. Wir haben an der alten Mentalität festgehalten, bleiben extrem, heftig, brutal und unvorhersehbar und werden auch immer so sein.“

Wer Cryptopsy kennt, der weiß, dass dies keine leeren Worte sind, denn auch das neue Album ist so unglaublich extrem, Flo’s Drumming einfach unmenschlich schnell und abgedreht, die Gitarristen bieten sich ein mörderisches Duell im Speed Picking und die bizarren Tempiwechsel tauchen an Stellen auf, an denen man es nicht vermutet hätte. Da muß man sich doch fragen, wie das noch enden soll mit Cryptopsy, denn irgendwann muß der Höhepunkt der Extremität und Intensität doch einmal erreicht sein. Gibt es überhaupt eine unendliche Steigerung á la höher, schneller, härter? Gibt es eine Grenze, einen Punkt an dem man resignierend zugeben muß, dass ein „mehr“ einfach nicht mehr drin ist? Jon glaubt nicht daran: „Nein, es gibt kein Limit, das muß zunächst einmal gesagt werden. Denn Kunst, wie z.B. die Malerei oder die Musik, hat keine Grenzen. Keine Grenzen die sagen, wie weit du gehen kannst. Es ist wie du schon sagtest, man versucht unglaublich zu sein, schnell, so extrem, dass die Leute im ersten Moment nicht richtig wissen, was da vor sich geht, sie brauchen einige Zeit bis sie das Album verstehen. In der Zukunft werden wir mit Sicherheit wieder einen Schritt nach vorne machen und wir wollen, dass das nächste Album wieder anders ist. Aber es wird immer Cryptopsy bleiben, es wird immer intensiv sein und immer eine Weiterentwicklung. Ich denke nicht, dass wir dabei mal eine Grenze der Extremität erreichen. Schaue einmal 15 Jahre zurück. Vor 15 Jahren hat jeder geglaubt niemand könnte schneller sein als Slayer. Slayer wurden als die schnellest Band dieses Planeten angesehen, aber dann hat sich alles weiterentwickelt, neue Leute kamen dazu, die schneller und extremer waren als andere davor. Genau das versuchen wir auch auf unsere eigene Art. Da wir versuchen immer neue Alben herauszubringen, hat jedes Album eine eigene Identität und das nächste Album wird wieder seine eigene Identität haben. Das ist unsere Chance, die Chance extremer zu werden. Das ist eine Herausforderung als Musiker und als Band. Vor zehn Jahren war ich noch erstaunt darüber dass es tatsächlich Bands gab, die noch extremer waren als andere vor ihnen, aber das wird es immer geben. Wir sind heute beeinflusst von dem neuen Weg den extremer Metal geht und wenn man das tut kann man auch immer schneller und schneller werden, als die Bands es heute sind. Und es gibt einige dieser extremen Bands heute, das kannst du z.B. an Nile sehen. Diese Bands sind extrem und akzeptieren keine Limits, verstehst du? Es gibt keine Grenzen! Der Raum ist die Grenze. Und der Raum ist unendlich. Du kannst machen was auch immer du machen willst, es hängt immer nur davon ab wie hart du an dir arbeitest und wie stark dein Wille ist!“

Dies ist genau der Weg, den Cryptopsy auch in Zukunft einschlagen werden. „Wir haben noch keine neuen Songs geschrieben und müssen erst einmal Ideen sammeln, um sagen zu können, wie wir in Zukunft sein werden. Aber was feststeht ist, dass wir immer eine intensive Band bleiben werden. Wie das aussehen wird ist ungewiß, vielleicht werden wir mit neuen Sachen experimentieren, vielleicht mit noch anderen Musikstilen, als den, mit denen wir diesmal gearbeitet haben. Es wird mit Sicherheit eine interessante Sache werden, aber unsere alte Mentalität werden wir immer beibehalten.“ Diese Prozedur der Weiterentwicklung spiegelt sich allerdings nicht nur in dem Endprodukt der Musik wider, auch was das Songwriting selbst betrifft, gab es Veränderungen. „Das Songwriting war diesmal wirklich Teamwork. Wenn ich an ‘None So Vile’ zurückdenke, haben Flo und ich damals die Songs geschrieben. Das hört man auch, denn das Album ist längst nicht so weit gefächert wie die letzten beiden. Bei ‘Whisper…’ waren Flo und ich zu _ dafür verantwortlich, aber auch Eric fing an, erste Ideen beizutragen. Auf ‘And The You’ll Beg’ hat schließlich jeder seinen Teil beigetragen, jeder war für seinen Teil verantwortlich und das macht das neue Album ungeheuer vielfältig. Das läuft z.B. so ab, dass jemand seine Ideen vorträgt und andere versuchen sie nachzuspielen. Die anderen spielen die Sache aber wieder ganz anders und so kommen die unterschiedlichsten Einflüsse zusammen, das macht das Album so besonders.“

Sehr interessant wird es auch zu Beginn von „Screams Go Unheard“, welches von einem dubiosen Intro eingeleitet wird, bei welchem anscheinend ein Didgeridoo mächtig für Unfrieden sorgt. „Oh ja, das ist ein Didgeridoo. Der Kerl der das für uns aufgenommen hat spielt das schon seit Jahren. Er kommt hier aus der Gegend und hat um die sieben Didgeridoo’s bei sich zu Hause, drei davon stammen aus Australien. Er stellt auch selbst welche her hier in Kanada. Wir hatten von ihm gehört und fanden dann, dass das eine total verrückte und abgefahrene Sache wäre, so etwas in einen Song einzubauen. Denn dieser Junge spielt das Didgeridoo nicht auf die normale Art und Weise, in der Tradition der Ureinwohner Australiens, sondern seine Art wie er darauf spielt ist total schräg, einfach verrückt. Der Song „Screams Go Unheard“ ist ja 7:20 Minuten lang, aber wenn das Didgeridoo den Song einleitet, wirkt das Ganze total hypnotisierend auf den Hörer, so dass er gar nicht merkt, dass das Lied so lang ist. Das Stück davor, „Back To The Worms“ ist ja ein alter Track, den wir aber unbedingt nochmal aufnehmen wollten. Wir wollten die CD aber nicht mit altem Material abschließen lassen, sondern den Hörer danach wieder an unser neues Material heranführen. „Screams Go Unheared“ war das fünfte Stück welches wir für das neue Album geschrieben hatten und als wir es dann spielten war es so chaotisch und so verrückt am Ende, da stand für uns fest, dass dieses Stück das Album abschließen sollte.“„Ich kenne nicht den Inhalt jedes Songs“, bemerkt Jon, „aber bei „Equivalent Equilibrium“ geht es z.B. um das Gute und Böse, wie es zusammenwirkt und sich gegenseitig ergänzt. Jeder Mensch hat seine gute und dunkle Seite und das eine kann ohne das andere nicht existieren. „We Bleed“ stellt eine Kritik an der heutigen Gesellschaft dar, in der nur zählt wieviel Geld du hast, was für ein Auto du fährst und welche Stellung du in deinem Job hast. Die Menschen nehmen dabei keine Rücksicht auf Opfer, sie beuten sich gegenseitig aus und verletzten andere. Mike schreibt die Sache allerdings nicht als direkte Kritik an diese Menschen, sondern er dreht die Sache gewissermaßen um und behauptet, dass wir bluten, nicht dass die anderen bluten. Damit will er ausdrücken, das wir uns am Ende alle nur selbst schaden, dass wir es am Ende selbst sind, die bluten werden. Wir alle liegen falsch, denn wir sind alle eine Einheit, wir haben eine Gemeinsamkeit, nämlich das Blut. Das Blut fließt durch jeden von uns und daher sind wir am Ende alle gleich. „And Then It Passes“ wird ja bereits durch das AlbumCover treffend beschrieben. Dadurch bildet im übrigen auch das Artwork zusammen mit der Musik wieder eine Einheit. Mit „And Then It Passes“ ist nicht nur der Zug gemeint, der vorüberzieht, sondern gleichzeitig steht der Zug als Symbol für den Winter und die Kälte, die er mit sich bringt. Mike’s Lyriks beeinhalten also keine typischen Death Metal Klischees, sondern wenden sich der Realität zu, haben eine tiefere Bedeutung und treffen die Musik auch intensiver. Was ich außerdem sehr an Mike’s Stimme mag ist wie er die Dinge betont. Er macht aus wenigen Worten einfach mehr Worte.“

Aber nicht nur dem „Screams Go Unheard“ Track sollte man Beachtung schenken, auch Stücke wie „We Bleed“ geben mächtig was her, sowohl aus musikalischer, als auch aus lyrischer Sicht. Etwas irritiert war ich anfangs von der Bemerkung, Cryptopsy würden auf ihrem neuen Werk Elemente aus der Tech/Noise Metal Szene verwenden, wie Century Media es in ihrem Infoblatt beschreiben. So weit ist es allerdings noch nicht gekommen, kann Jon mir guten Gewissens bestätigen. „Oh ich glaube nicht dass Century Media damit ausdrücken wollten, dass wir direkt Tech/Noise Metallastig klingen. Das ist vielleicht etwas unglücklich formuliert. Wir sind eine Death Metal Band und werden niemals direkt von solcher Musik beeinflusst sein, wir hören diese Art von Musik nicht. Viel mehr würde ich sagen, dass wir ein paar gleiche Einflüsse haben, die auch die Tech/Noise Szene hat. Denn Musik ist eine Kust, die sich nicht einschränken lässt. Unsere metalfremden Einflüsse kommen eher aus dem Jazz und Tribal Bereich etc..“

Kein Noise also und auch keine Spezialeffekte, denn davon halten Cryptopsy weiterhin gar nichts. „Bis auf ein paar Intros und Outros, bei denen etwas gesampelt wurde, wird alles bei Cryptopsy von Hand gemacht, Flo greift auch nicht auf einen DrumComputer zurück. Er ist ein hervorragender Schlagzeuger und hat es gar nicht nötig, irgendetwas zu verfälschen.“

Wenn es um Death Metal geht und man Kanada hört, fällt nicht nur der Name Cryptopsy, sondern man wird auch unweigerlich auf die lebende Death Metal Legende Gorguts zu sprechen kommen, die mit Cryptopsy nicht nur das Heimatland gemeinsam haben. Eine ähnlich vertrakte, bizarre Musik fabrizierend, nehmen sie zudem im gleichen Studio beim gleichen Produzenten auf und touren auch nicht selten gemeinsam von Club zu Club. „Das ist richtig, Gorguts Stil ist gar nicht so weit von unserem entfernt. Nach ‘Obscura’ haben sie ja inzwischen wieder ein neues Album fertig, ich habe es schon gehört und bin sehr begeistert davon. Allerdings ist Steve Hurdle wieder ausgestiegen, nachdem sie zeitweilig ja mal drei Steves in der Band hatten, haben sie mit Daniel jetzt mal wieder einen neuen Namen am Start, ha ha… Zudem kennen wir uns schon lange Zeit und sind gut miteinander befreundet.“, fügt Jon hinzu, „Gorguts bestehen ja auch schon seit Ewigkeiten und haben Meilensteine im Death Metal gesetzt. Eine der wichtigste Bands Kanada’s, die uns auch sehr inspiriert haben.” Zu gelegentlichen, gemeinsamen JamSessions, bei denen man sich gegenseitig auf die Finger sehen könnte, kommt es jedoch kaum. „Ich würde gerne mal etwas zusammen mit Luc machen, aber ich habe leider keine Zeit dazu. Als wir zusammen auf Tour waren haben wir mal zusammen gejamt, das war es dann aber auch schon.“

Eine andere verrückte Aktion war für Cryptopsy wohl der Auftritt in der Comedy Show „La fin du monde à sept heures“ („Das Ende der Welt um sieben Uhr“  Anm. d. Verf.). Denn nachdem das aufgenommene Video zu „Serial Messiah“ bis heute nicht fertig gemastert und veröffentlicht wurde, hatte man es dennoch geschafft eine kleine Brise TVLuft zu schnuppern, wenn es sich dabei auch um keinen gewöhnlichen ShowAuftritt handelte. „Das Ganze ist eine wirklich lustige ComedyShow hier in Kanada, die in verschiedene Bereiche eingeteilt ist, d.h. es gibt einen Nachrichten Sektor, einen allgemeinen Bereich, einen Wetterbereich ect… Für jede Show wollen sie andere Darsteller haben, und als sie uns live gesehen hatten, hatte unsere Show ihnen so gut gefallen, dass sie uns für die WetterAbteilung anheuerten. D.h. wir spielten live im Fernsehen, an zwei Abenden. Beim ersten Mal spielten wir ein Stück aus „Voice Of Unreason“, an dem mir gerade schrieben und beim nächsten Abend einen Auszug aus „Screams Go Unheard“. Wir sind gleich am nächsten Tag ins Videogeschäft gelaufen und haben uns das Video besorgt. Wir haben uns darauf hin totgelacht, denn das war alles total verrückt. Man muß es einfach gesehen haben. Die Show wurde von AmateurModeratoren geleitet, die inzwischen alle ihre eigene Show haben. Es hat ihnen ebenfalls sehr gut gefallen, es wäre also durchaus möglich, dass wir so etwas mal wieder machen dürfen.“

Nach all den metalfremden Einflüssen, von denen Jon mir im Laufe des Interviews berichtete, war ich natürlich gespannt darauf, welche Platten momentan in Jon’s Anlage ihre Runden drehen. „Ich bin sehr begeistert von der letzten Nile Scheibe. Nile sind einfach eine fantastische Band, die sehr extrem sind und aus wirklich kreativen Musikern besteht. Sie erschaffen einfach eine extreme Art von Kunst. Was für mich ebenfalls ein großartiges Album ist, ist die neue Dream Theatre ‘Scenes From A Memory’. Ein total verrücktes Album, es ist technisch so perfekt; für mich und die meisten anderen von uns sind Dream Theatre eine absolute Ausnahmeband, die Cryptopsy sehr stark beeinflusst hat. Die neue Morbid Angel kenne ich noch gar nicht so gut, ich habe sie nur mal auf einer Party gehört und das hat auch ziemlich geil geklungen.“ Der Metal genießt also immer noch Priorität, was seine Vorbilder bei den Gitarristen angeht, sieht die Sache schon wieder breitgefächerter aus. „Da wäre an erster Stelle auf jeden Fall Yngwie Malmsteen zu nennen. Danach kommt Al DiMeola, der eine Art von JazzFlamencoTribal Mischung spielt und als Dritter John Petrucci von Dream Theatre. Dann könnte ich noch eine ganze Reihe von Leuten aufzählen, aber diese drei sind die wichtigsten würde ich sagen.“ Eine interessante Auswahl von Musikern, denke ich, denen auch viele andere Leute innerhalb der Metal Szene großen Respekt zollen. Zum Schluss jedoch noch eine andere Frage, die jedem Cryptopsy Freak auf der Zunge liegt. Werden Cryptopsy zurück nach Deutschland kommen? „Es ist zwar noch nichts Konkretes geplant, es stehen auch noch keine Bands fest, aber ich gehe davon aus und hoffe es, dass Century Media eine Tour für nächstes Jahr organisieren werden. Ich habe wirklich große Lust darauf wieder in Deutschland zu spielen, aber das hängt vom Label ab.“

Also dann  worauf wartet ihr noch?  Rennt Century Media die Bude ein und holt Cryptopsy her! Und wenn ihr dann noch wissen wollt, wir ihr Jon am besten das Geheimnis des Speed Pickings entlocken könnt, dann ladet ihn einfach mal auf ein Löwenbräu, oder seinen absoluten Favorit, ein Maibockbier ein und ihr werdet beste Chancen haben, das ein oder andere aus ihm herauszukitzeln…

http://www.myspace.com/cryptopsy

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