Ars Moriendi “Ars Moriendi”

Eigenproduktion
Bewertung: Ohne Wertung
Spielzeit:
Songs: 0

Ich vermute mal, daß diese Band noch recht jung ist und auf ihrer MCD das erste Mal ihre Songs auf Silikon gebannt hat. Das ist sicherlich wichtig und legitim, allerdings sei gleich gesagt, daß
das Material auf der MCD noch reichlich zerfahren und zusammengestückelt wirkt. Musikalisch ziemlich nichtssagend, Ars Moriendi schürfen an der Oberfläche, ohne in darunter verborgene
Tiefen vorzudringen. Ähnlich verhält es sich mit den Texten. Statt die im Bandnamen und im Titeltrack angedeutete spätmittelalterliche Frömmigkeitsdichtung von Luther und anderen Autoren aufzugreifen und vielleicht sich dem Death/Blackmetal gemäß kritisch damit
auseinanderzusetzen oder auch eine Verbindung zu der Apokalypse-Darstellung von Dürer auf dem Cover zu schaffen, er-gießt man sich lieber in belanglosen Crema-tory-Anleihen (ja, ich
meine das garstige deutsche Album). Es gibt also genügend Ansätze, wo Ars Moriendi nun anpacken können, um sich zu einer ansprechenden Undergroundkapelle zu mausern. Bislang aber
fehlt es noch an allen Ecken und Enden, auch wenn mich die Band für dieses harsche Urteil nicht gerade lieben wird. Der Vollständigkeit halber die Kontaktadresse, Preis ist nicht bekannt: Wegleitner Michael, Pebalstr. 12, A-8700 Leoben, Austria.
(Review aus Eternity #16)

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Ars Moriendi “Ars Moriendi”

Eigenproduktion
Bewertung: Ohne Wertung
Spielzeit:
Songs: 0

Ich vermute mal, daß diese Band noch recht jung ist und auf ihrer MCD das erste Mal ihre Songs auf Silikon gebannt hat. Das ist sicherlich wichtig und legitim, allerdings sei gleich gesagt, daß das Material auf der MCD noch reichlich zerfahren und zusammengestückelt wirkt. Musikalisch ziemlich nichtssagend, Ars Moriendi schürfen an der Oberfläche, ohne in darunter verborgene Tiefen vorzudringen. Ähnlich verhält es sich mit den Texten. Statt die im Bandnamen und im Titeltrack angedeutete spätmittelalterliche Frömmigkeitsdichtung von Luther und anderen Autoren aufzugreifen und vielleicht sich dem Death/Blackmetal gemäß kritisch damit auseinanderzusetzen oder auch eine Verbindung zu der Apokalypse-Darstellung von Dürer auf dem Cover zu schaffen, ergießt man sich lieber in belanglosen Crematory-Anleihen (ja, ich meine das garstige deutsche Album). Es gibt also genügend Ansätze, wo Ars Moriendi nun anpacken können, um sich zu einer ansprechenden Undergroundkapelle zu mausern. Bislang aber fehlt es noch an allen Ecken und Enden, auch wenn mich die Band für dieses harsche Urteil nicht gerade lieben wird. Der Vollständigkeit halber die Kontaktadresse, Preis ist nicht bekannt: Wegleitner Michael, Pebalstr. 12, A-8700 Leoben, Austria
www.ars-moriendi.com

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*