Without Face “Deep inside”

Dark Symphonies
Bewertung: Ohne Wertung
Spielzeit:
Songs: 0

Alles andere als gesichtslos, dieses Debüt der sechs Ungarn – auch wen das nichtssagende Cover zunächst wenig gutes erwarten läßt. Auf ‚Deep Inside’ wird eine angenehme Mischung aus Gothic und Thrash geboten: Sehr melodisch, sauber gespielt, kraftvoll produziert und mit viel Herz gesungen. Die Gothic- Komponente entspricht eher dem Üblichen: klarer Gesang im gemischten Duett, mit z.T. etwas gewagten Harmonien, insgesamt aber ergreifend und schön tragisch. Positiv fällt hier auf, daß Sänger und Sängerin gleichberechtigt zusammenklingen und nicht einer von ihnen als obligatorisches Beiwerk verkümmert. Doch dabei bleibt es nicht: Sänger Andreas zeigt mit plötzlich mächtig aggressiver Stimme (weit weg von den befürchteten stumpfen Growls) beeindruckende Power und Flexibilität. Überraschend brutale Thrashriffs bringen tierisch Drive in die schöne heile Klangwelt, werten die ohnehin originelle Gitarrenarbeit weiter auf und machen Lust zum Bangen und Toben. Dieser Platte fehlt zwar noch der letzte Schliff, aber sie läßt aufhorchen und steckt hohe Erwartungen an das nächste Album, das bereits in Arbeit ist.
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