Artikel mit dem Tag: Death
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Prey for Nothing “Against all good and evil” 5/6
Im Dezember ist es bereits zehn Jahre her, dass (Evil) Chuck Schuldiner diese Welt verlassen hat. Geblieben sind einige unsterbliche Death-Alben, die auch noch Jahre nach ihrem Erscheinen als Referenz genannt werden oder als Inspirationsquelle dienen. Die schon seit ein paar Jahren aktiven Israelis Prey for Nothing haben ohne Zweifel viel Death gehört und lassen ihr “Against all good and evil”-Album Chuck’s Spirit atmen. Nein, keine Kopie – dazu ist die Basis von Prey for Nothing eine andere…
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Campaign For Musical Destruction Zine #16
Zehn Jahre Fanzine-Aktionismus verdienen Respekt, zumal Erik, Gerste & Mitstreiter rigoros Cut’n'Paste durchziehen und damit die Photoshop-verwöhnte Meute abschrecken. Wer dann auch nicht auch nur annährend Underground und Krach zu den Bestandteilen seines musikalischen Verständnisses zählt, kann getrost aufhören weiter zu lesen. ‘Play fast or die’ prangt nicht umsonst auf dem Cover – das CFMD featured hauptsächlich Bands aus Grind, Crust, Death oder artverwandten Randspektren.
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Suffercation “Day of darkness (The re-awakening)” 2/6
Stellt Euch vor, ihr habt Bock auf einen guten Whiskey, aber die edlen Tropfen sind alle aus und ihr habt nur noch Zehn-Euro-Fusel aus dem Aldi in Reichweite. Ihr wisst genau, der schmeckt Euch nicht und Kopfschmerzen macht er außerdem. Da bleibt nur die Wahl zwischen diese Übel in Kauf nehmen oder etwas ganz anderes trinken. Ähnliche Situation, nur mit Musik: ihr habt Lust auf coolen Death Metal, aber alle Eure Hammerscheiben sind an Kumpels verborgt, nur noch Suffercation liegen rum.
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Illdisposed “There is light (but it’s not for me)” 4/6
Hat es letztes Jahr über Dänemark extra viel Vulkanasche geregnet? War die Carlsberg-Produktion eines halben Jahres schlecht? Oder was ist passiert, das die gewöhnungsbedürftige Stil-Adjustierung von Illdisposed erklären würde? Die Band hat wahrscheinlich schon realisiert, dass die beiden letzten Alben “The prestige” und “To those who walk behind us” nicht euphorisch aufgenommen wurden und in der Regel eher Mittelfeld-Ratings erhielten. Ich persönlich bin zuletzt auch beim 2006er Opus “Burn me wicked” steil gegangen.
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RAW „Moshpit“ (Re-Release) 4/6
Man sagt: ‘Was gut ist, kommt wieder.’ Das trifft auch im Beispiel RAW zu, die mit ihren eigenproduzierten Hassbolzen „The beastard“ und „Moshpit“ nicht nur bei uns positiv wegkamen, sondern auch anderswo den Nerv der Reszensenten und vor allem der Fans getroffen haben. Das Ende des Kapitels (denn die Geschichte ist noch lange nicht zu Ende): die eigene Edition „Moshpit“ ging weg wie frische Bananen in der Kaufhalle und via MDD Records und dessen Vetriebspartnern gibt es jetzt die zweite Auflage. Am Produkt selbst hat sich nichts geändert, die 20 Stücke…
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Shockgnosis „Startup sequence“ 4/6
Keine Schockwelle lösen Shockgnosis mit ihrer ersten Veröffentlichung aus – allenfalls eine etwas lautere Verpuffung. Hätten die beiden Protagonisten (Tobias & Kai) genauso viel Kreativität und Selbstbewusstsein beim Songwriting walten lassen wie beim Bandinfo – ein Hammer-Release wäre sicher gewesen. Nur so muss ich bei Zeilen wie „…und zurück bleibt das Gefühl, etwas Ergreifendes gehört zu haben… Das Album präsentiert viele innovative Ideen… “
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Nervecell “Preaching venom” 5/6
Im Intro “As they reign & slither” werden die sechs Saiten eher aggressionsfrei angeschlagen. Das sind aber auch die einzigen anderthalb Minuten auf der CD, die nicht zu Muskelkater im Nackenbereich animieren.
Der Rest von “Preaching venom” schiebt erbarmungslos nach vorne und ist über weite Strecken ein delikater Hassbatzen. In der Regel wird bei Nervecell immer der Wohnort Dubai als exotischer Fakt mit eingebaut, dabei liefert die Mucke ausreichend Argumente für Aufmerksamkeit.


