Villainy – Villainy I 3/6

a0406630398_10Inverted Inhumination Records

Bewertung: 3/6 – okay.

Songs: 9

Spieldauer: 40:19

Die Niederländer VILLAINY, welche seit 2010 bereits 2 Demos veröffentlichten, nehmen alles aus dem Zutatentopf des klassischen Thrash Metals mit und bedienen sich weiterhin einfallsreich an Stilmitteln aus dem Death-, Doom- und Black-Metal-Bereich. Die Mischung kann sich sehen lassen: mit ihrem Erstwerk „Villainy I“ liefert das Trio gitarrenlastige 40 Minuten mit gekonnten Soli, ordentlichem Schlagzeug, kraftvollem, markantem Gesang und einem herrlich rotzigen Sound.

Nicht ganz glücklich gewählt, ist jedoch die Reihenfolge der Songs: der doomigste und langsamste Song des Albums „And now she is perfect“ folgt beispielsweise direkt nach den beiden Krachern des Werkes und nimmt gehörig die Geschwindigkeit raus.

Auffallend gut ist aber die Konzentration auf stimmungsvolle und präzise Gitarrenriffs, was zur Folge hat, dass Reinier Vrancken, welcher zugleich das Mikro bedient, während vielen Parts sein raues Geschmetter einstellt. Keine schlechte Idee, denn der kehlige Gesang wirkt des öfteren etwas Fehl am Platze, was bei der Fülle an verschiedenen Einflüssen kein Wunder ist.

Jene gitarrenlastigen Parts sind die eindeutige Stärke des Trios, welche ihren Höhepunkt im gewaltigsten Song des Albums „I Wanna Split The World In Two“ findet. An dieser Stelle seien die Hörproben auf der bandeigenen Webseite empfohlen.

Ein Meilenstein ist „Villainy I“ sicher nicht, macht jedoch Lust auf mehr, da aufgrund des eindeutigen Könnens der Musiker definitiv noch Luft nach oben ist.

http://villainyofficial.bandcamp.com/album/villainy-i

https://www.facebook.com/VillainyOfficial?fref=ts

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