Eschaton “Isolated Intelligence” 5/6

Eigenproduktion

Bewertung 5/6 → Mächtig

Songs : 5

Spielzeit: 46:23


Mit Gebrüll beginnt das neue Werk „Isolated Intelligence“ der Linzer Band. Eschaton sind für viele sicher noch weitestgehend unbekannt, obwohl die Formation schon seit 2002 aktiv ist. Das letzte Album liegt aber auch schon acht Jahre zurück und die EP vor zwei Jahren sollte nur ein Vorgeschmack auf die neue CD sein.

Musikalisch hat sich bei Eschaton nicht viel verändert. Rauer Black Metal mit einer großen Anzahl an Details, so dass Langeweile fehl am Platz ist. Gesang wechselt zwischen Growls und Clean Vocals hin und her, ebenso gibt es Tempowechsel und immer wieder beeindruckend sind die verschiedenen Gitarrensoli. Wer gerne einen ersten Einblick finden möchte, kann das sicher mit „Trancending Satan“ erreichen, da jener der kürzeste Song ist. Neu hingegen ist der weibliche Gesang, der zugleich der Streitpunkt des Albums sein könnte, der mitten in „Current Void auftaucht. Stimmlich ist jener sicherlich sehr gut, im Gesamtkonzept wirkt er hingegen störend, woebi das Geschmackssache ist und nicht so schwer ins Gewicht fallen sollte. Das Highlight auf „Isolated Intelligence“ ist jedoch „ The Black Tunnel“, ein Instrumentalstück von 16 Minuten. Eschaton haben es hierbei geschafft den Titel musikalisch so umzusetzen, dass man sich wie auf einer Fahrt durch die Dunkelheit führt und plötzlich erscheint ein Licht in Form eines Gitarrensolos. Bleibt nur der Ausdruck „genial“ zu so einem Song zu sagen.

Eschaton haben also erneut ein Album geschaffen, welches keine leichte Kost ist, aber von musikalischem Ideenreichtum strotzt und somit auch viele Fans gewinnen dürfte.


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