Blodsrit “Diktat Deliberi” 4/6

Unexploded Records

Bewertung: 4/6 → Find ich gut!

Songs: 8

Spielzeit: 42:17


Auch wenn die Schweden von Blodsrit seid fast 15 Jahre existieren, blieb der große Durchbruch bisher aus. Ein Grund dafür könnten die eher mittelmäßigen Alben sein, die das Trio bis jetzt veröffentlichte. Denn leider fehlte es immer an eigenen Ideen und man hatte das Gefühl, als hätte man die Musik schon auf etlichen anderen Black-Metal-Alben geht. Der sechste Streich heißt „Diktat Deliberi“. Doch auch mit diesem Werk wird der große Erfolg wahrscheinlich ausbleiben.

Geboten wird einem nordischer Black Metal, wie man ihn kennt und wie ihn sicher auch viele mögen. Stark sind auf jeden Fall die Gitarrensoli, wie zum Beispiel beim Song „Vit skit“ und was man den Schweden sicher positiv anrechnen sollte, ist der Sound an sich. Er hat etwas kaltes und düsteres, so dass man sich das Album als Black -Metal-Fan auch gerne mehrmals anhört. Ein weiterer Anspieltipp sind die Songs „I Evighet“ und „Blod och aska“. Ebenfalls hat man stimmlich ein wenig experimentiert. So findet man zum Beispiel bei „Ulvens Tid“ neben dem rauen Gesang auch cleane Vocals.

Doch wie bereits erwähnt, mangelt es an Highlights. Außerdem bleibt von dem Album nicht viel im Gedächtnis. Nachdem man es sich mehrmals angehört hat, bleibt der Eindruck bestehen, dass es sich zwar um ein handwerklich gutes Album handelt, aber es hat einen nicht vom Hocker gehauen.

So werden Blodsrit vermutlich weiterhin eine bekannte Größe im Untergrund sein, die sich musikalisch zumindest treu geblieben sind und den ein oder anderen Hörer begeistern werden. Und selbst wenn „Diktat Deliberi“ bei Weitem kein Meilenstein des Black Metals ist, so gibt es weitaus schlechtere Alben.


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