Celtachor “Nine Waves From The Shore” 3/6

Eigenproduktion

Bewertung: 3/6 – Akzeptabel

Songs: 7

Spiellänge: 49:56


Die ersten Lebenszeichen von Celtachor gab es bereits 2008 und 2010 in Form von Demos. Schon damals war wohl der interessanteste Punkt das Thema irische Mythologie. Denn musikalisch hatten die Iren nur wenig auf sich aufmerksam machen können. Ihren Stil nennen sie Celtic Black Metal, jedoch fehlte es auf den Demos einfach an Höhepunkten.

Doch auf „Nine Waes From The Shore“ scheinen Celtachor sich verbessert zu haben. Das merkt man zumindest bei den ersten zwei Songs. Als Opener bieten die Iren gleich ein zehnminütiges Epos namens „The Landing of Amergin“. Eine raue und kraftvolle Stimme erzählt etwas über die irische Mythologie während im Hintergrund Gitarren, Schlagzeug und Flöte ihr Übriges tun. Man merkt das Potenzial vorhanden ist und vor allem spürt man, mit welcher Überzeugung die Songs geschaffen wurden. Der zweite Song „The Battle Of Tailtin“ überrascht den Hörer zu dem mit Klangmalerei und mit ein wenig Fantasie kann man sich die Schlacht bildlich zur Musik vorstellen.

Aber Celtachor haben weiterhin ein Problem. Sie überraschen zu Beginn mit starken und kreativen Songs, jedoch ähneln sich später die Riffs und einzelnen Parts sehr stark. So wirkt das Album zum Ende hin sehr monoton. Außerdem nervt die Flöte spätestens beim dritten Song, denn irgendwann sind die hohen Töne einfach zu viel.

Schade, denn festhalten kann man, dass der erste Eindruck deutlich besser ist als auf den Vorgängern und man merkt, dass Potenzial bei Celtachor vorhanden ist. Das Instrumentalstück „Tar éis an Sidhe „ ist nur ein Beispiel dafür. Nur fehlt es insgesamt einfach noch an Feinheiten und Highlights. So muss der Hörer selbst entscheiden, ob es ihm gefällt oder nicht und man kann nur hoffen, dass Celtachor auf dem nächsten Werk noch mehr herausholen.


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