Switchback “Angel of Mine” 3/6

Araki Records
Bewertung: 3/6
Spielzeit:
Songs: 0

Die Schweiz gilt “eigentlich” als ein Land der in sich ruhenden Menschen – anders aber im Falle Switchback, die gleich ordentlich losholzen. Der Sound erinnert mich ein wenig an die seligen Anfangstage von Obituary, dem der eher Death Metal/Metal Core lastige Screamo Gesang entgegensteht, dennoch gut ins Gesamtbild passt. Die Gitarrenfraktion frickelt in bester Trash Metal Manier der Old School Marke. Mir fehlt just ein bisschen mehr die Wucht, die dir die Wut innerhalb des Bollwerkes in die Magengrube rammt.
Mit dem Instrumentalsong „Dying Sky“ (Track 5) lässt man es auch mal melanchloisch – akustisch angehen, was das bisher Gehörte abrupt ausbremst, aber sicher einer Art Unterteilung dienen soll. Denn schon mit dem darauffolgendem Song „Eco“ begeht man etwas abwechslungsreichere Wege, wenngleich auch diese Nummern mich nicht so richtig bannen wollen – Potential ist da, aber der ultimative Arschtritt ist`s auch noch nicht . Anfangs des vorletzten Songs „Esperanza“ werde ich wieder hellhöriger & denke so „Na es geht doch …“, wenn da mit dem letzten Song „The End they fear“ nicht noch ein recht einfacher Akustiksong wäre… konzeptionell sinnvoll – wem`s gefällt..?!

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