Svartkraft “III – Lord Of Vermin” 4/6

Perish in light/ Twilight
Bewertung: 4/6
Spielzeit: 50:08
Songs: 7

Tomi Kalliola, Frontmann der finnischen Black Metal Horde Svartkraft ist ein umtriebiger Mann. Azaghal und Wyrd sind nur zwei der zahlreichen Bands in denen er sich haupt- und nebenamtlich tummelt, aber was soll man in Finnland auch sonst machen? Die Diskussion ob es sich lohne, sich auf wenige Bands mit mehr Qualität zu konzentrieren, möchte ich jetzt nicht führen, aber sie kommt mir bei der Zahl der Bands und Projekte unwillkürlich in den Sinn.
In der knappen Stunde, in der Svartkraft uns ihr drittes Album präsentieren, wird abwechslungsreicher Black Metal der klassischen Schule geboten. Die Produktion ist annehmbar, könnte aber ruhig noch klarer und kälter sein. Der Gesang variiert von klarem Gesang bis zu heiserem Schreien und ist manchmal leicht schräg. Die Riffs sind überwiegend gut, teilweise jedoch auch fast unpassend belanglos. Besonders gefallen mir die schleppenderen Passagen, wie das großteils im Midtempo angesiedelte Dust & Bones. Musikalisch ist das Album insgesamt betrachtet sicher nicht der große Wurf, zeigt aber immer wieder gute Ideen und gefällige Passagen, die mich als Freund des finnischen Black Metal zum wiederholten Hörern animieren würden. Vielleicht wäre es doch klüger, sich auf eine Sache zu konzentrieren….weniger ist eben manchmal dann doch mehr.
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