Sulphur – Omens Of Doom 5/6

sulphurDark Essence Records

Bewertung: 5/6 -> Mächtig!

Songs: 7

Spielzeit: 46:45

Nach sieben langen Jahren kommen die Norweger „Sulphur“ mit einem absoluten spitzen Werk aus dem Wald und überzeugen auf „Omens Of Doom“ nicht nur mit Können, sondern auch mit einer geballten Ladung Kreativität. Seit 1999 liefern Sulphur bei jedem musikalischen Output von ihnen ein ganz eigenständiges Werk mit vielen Feinheiten und interessanten Einflüssen und können ganz klar nicht einfach in die traditionelle Schublade des Black oder Death Metals gesteckt werden.

„Omens Of Doom“ ist wieder einmal der Beweis, dass die Jungs es lieben und mit voller Überzeugen Musik machen und so eine ständige Steigerung in ihrer Kreativität anstreben. Das Album ist vollgepackt mit Einflüssen von Death und technisch versierter Instrumentalarbeit, abgeschmeckt mit einer Prise elektronischem Hintergrundgewusel, aber auf jeden Fall sind die fünf Norweger sehr experimentierfreudig unterwegs. Natürlich, von Nichts kommt Nichts, wenn man sich das Line-Up dieser Band anschaut und einem klar wird, dass verschiedene Musiker aktiv sind oder waren in Bands wie AETERNUS, TORTORUM, GORGOROTH, ENSLAVED oder VULTURE INDUSTRIES.

Sulphur lässt “OMENS OF DOOM“ zu einem echt individuellen Werk erschienen, dass viel Variation und Können wie auch Brutalität und die typische „Schwarzmetal Atmosphäre“ beinhaltet und eine Wonne in den Ohren ist. Zwischen futuristischen Klängen und experimentellen Parts geht dennoch die brutale Finsternis nicht verloren und die Härte zieht sich wie ein roter Faden durch alle Soundeffekte und Klangkompositionen!

Gut Ding will Weile haben und das haben die Norweger ganz klar mit dieser Scheibe bewiesen! SULPHUR haben mit „Omens Of Doom“ ein professionelles, vielseitiges und einfallreiches Album abgeliefert. Die Musiker gehen völlig auf in ihrer Passion und verstehen etwas von Musik, soviel steht zweifelsfrei fest. Wer Black/Death Metal reich an Nuancen sucht, auf melodische Arrangements achtet wie brachiale, harte Riffs und Drums vergöttert, der sollte sich „Omens Of Doom“ definitiv anhören.

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