Sigma “Same” 1/6

Atrheia Records
Womit hab’ ich das verdient? Hab’ ich nicht immer brav sogar Last Episode-Platten besprochen und mich tapfer durch schon genügend grausame Truemetalplatten gequält? Und nun das…Sigma spielen genau die Musik, die man von italienischen Metalbands erwartet: Speedmetal mit hohem Eunuchengesang und dem Abwechslungsreichtum einer grauen Betonwand. Das scheint auf dem Stiefel unter Musikern sehr beliebt zu sein, bei mir ist es das nicht, denn wie diese Musik gut gespielt wird, haben Helloween mit ihrem Erstling und Judas Priest mit ihrem “Painkiller”-Geniestreich gezeigt. Aber von solchen Gefilden sind Sigma weit entfernt, der Drummer langweilt mit fast ständigem Doublebass-Einsatz, die Gitarristen wärmen zweitklassige Riffs aus dem Abfalleimer von Stratovarius auf und der Sänger jodelt gesichtslos vor sich hin. Eine dazu passende schwache Coverversion des 80er-Jahre-Hits “Maniac” bildet den unwürdigen Abschluß dieses ärgerlichen Albums.

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