Shape of despair “Angels of Distress” 3/6

Spikefarm Records
Bewertung: 3/6
Spielzeit:
Songs: 0

In den kalten Jahreszeiten kann man sich ja mit Doom Metal eigentlich ganz gut anfreunden. Denn diese oft langsame, schwebende Musik, die dennoch sehr düster klingt, passt meistens zu dem Wetter. Mit ihrem zweiten Album ‘angels of distress’ machen shape of despair dort weiter, wo sie bei ihrem letzten Album aufgehört haben. Extrem langsamen, tragenden Doom Metal. Dennoch finde ich, dass bei all den Depressionen, die in ihren Klängen enthalten sind, das ganze ein Tick zu langsam ist. Denn bei einer Länge von durchschnittlich 7 Minuten bis zu der Länge von 16 Minuten der einzelnen Tracks (Es sind insgesamt 5 Stück) sollte man etwas mehr Bewegung und Abwechslung einbauen. Aber dies ist hier nicht so – nach den ersten 10 Minuten merkt man nicht mal mehr, ob man dieses Album schon 30 Minuten lang hört oder erst eine Minute. Vielleicht muss man ja Finne sein, um diese Musik zu verstehen, ich tue es nicht. Alle, die auf Doom stehen, können es mal riskieren, dieses Album anzuhören, allen anderen kann ich nur davon abraten.
www.shapeofdespair.tk