Sacred Steel Interview

Sacred SteelEine Band, die polarisiert, die man entweder liebt oder haßt. Kalt gelassen hat sie seit ihrem Bestehen eigentlich fast niemanden. Von der einen Seite mit Lorbeeren nur so überhäuft, wurde sie von anderer Seite, vor allem von selbsternannten, humorlosen Szenewächtern in Grund und Boden gestampft. Das extreme Image wurde diskutiert, der herausragende Gesang kritisiert und der Lächerlichkeit preisgegeben. Doch nach nun mittlerweile sechs Jahren und vier Alben steht die Band immer noch fest wie eine Eiche im Sturm. Musikalisch mitreißender denn je, extremer in alle Richtungen und vor Selbstbewußtsein nur so strotzend, zeigen Sacred Steel allen Metalheads, wo der Hammer hängt, und machen ihrem Namen einmal mehr alle Ehre. Sänger Gerrit P. Mutz stand mir am Telefon Rede und Antwort.

Wie waren bisher die Resonanzen auf das ‘Slaughter Prophecy’ Album?

Eigentlich sehr gut. Was ich sehr überraschend fand, weil ich eigentlich nicht damit gerechnet habe, daß die Leute auf die etwas extremere Ausrichtung positiv reagieren. Natürlich gibt es nach wie vor Leute, die uns einfach scheiße finden, da könnte man aber wahrscheinlich auch eine Dream Theatre Platte aufnehmen, oder die beste Platte des Jahrhunderts, und würde es trotzdem nicht allen recht machen.
Die Reaktionen waren super. Wir haben gerade in den größeren Heften die bisher besten Reaktionen auf ein Album bekommen, und auf jeden Fall bessere als auf unsere letzte Platte ‘Bloodlust’. Was ich verstehe, weil ich im Nachhinein die Platte auch etwas unausgegoren fand. Zu dem Zeitpunkt, als sie rauskam, habe ich das natürlich ein wenig anders gesehen. Wenn man in einem Prozeß drinsteckt, kann man das selber ja immer schwer beurteilen.

Ich habe ‘Bloodlust’ rauf und runter gespielt, das kann ich also nicht so ganz nachvollziehen. Ich fand beide Alben gut.

Aber Du hast die Platte auch nicht mitgemacht. (lacht) Es war bei uns mordsmäßig Streß zu dem Zeitpunkt. Wir waren alle am Rotieren im Vorfeld der ‘Bloodlust’, weil der Termin schon feststand, wir aber mit dem Songwriting noch nicht fertig waren. Ich hatte auch das Konzeptalbum in Hinterkopf, das ich unbedingt für die dritte Platte machen wollte. Ich mußte dann aber quasi die Hälfte des Konzeptes wegschmeißen, weil immer klarer wurde, daß der Text nicht reinpaßt. Ich habe jeden Tag wieder etwas zusammengeschrieben, neugeschrieben, umgeschrieben, weggeschmissen.
Gegen Ende war alles dermaßen zusammengestückelt, daß kein Schwein mehr die Story kapiert hat. Das war natürlich etwas nervig. Insofern war es einfach ein Fehler, die Scheibe überstürzt rauszubringen. Hätten wir uns etwas mehr Zeit gelassen, wäre das Album ein bißchen besser geworden. Natürlich gibt es Leute, die die Platte gut finden, was ich durchaus auch nachvollziehen kann. Aber die neue war viel relaxter. Wir sind erst ins Studio gegangen, als wirklich alles fertig war. Von uns aus gesehen, war die dritte Platte etwas überstürzt damals.

Wie zufrieden bist Du persönlich mit dem Album? Es ist ja schon seit Januar auf dem Markt. Du hast also schon ein bißchen Abstand.

Es ist gut, daß Du das mit dem Abstand sagst. Zu dem Zeitpunkt, wo die Platte rauskommt, bist Du so in dem Ding drin, Du hast jeden Tag die Songs im Studio gehört, und die ganze Zeit geprobt wie ein Blöder, und natürlich live die Dinger einstudiert, da hast Du einfach keinen Abstand. Jetzt kann ich natürlich rückblickend auch sagen, daß es schon wieder einige Dinge gibt, die ich gerne anders gemacht hätte. Aber es sind deutlich weniger, als bei der ‘Bloodlust’.

Was wäre das konkret?

Ich bin der Meinung, daß ‘Pagan Heart’ einfach noch nicht fertig war. Obwohl ich eigentlich dachte, als wir ins Studio gegangen sind, das wäre einer der besten Songs. Im Studio habe ich den Song dann als fünftes am gleichen Tag eingesungen, und habe einfach gedacht ‘das wird schon passen’. Im Nachhinein, bin ich damit so nicht mehr zufrieden. Ich denke, ich hätte da auch tieferen Gesang probieren sollen. Aber ich wußte ja bevor ich ins Studio gegangen bin auch noch nicht, daß ich so tief singen würde. Von da her konnte ich natürlich auch noch nicht wissen, daß ‘Pagan Heart’ besser klingt, wenn ich ihn etwas tiefer singe. Ansonsten finde ich beispielsweise, daß ‘Crush the Holy’ eigentlich ein super Song ist, aber dort ist mir der Gesang zu leise im Nachhinein. Insgesamt sind es überall aber nur Kleinigkeiten. Eigentlich bin ich mit sagen wir 85 – 90% zufrieden. Mit der ‘Bloodlust’ bin ich zu 70% zufrieden, mit der ‘Wargods’ eigentlich immer noch zu 100%, und das Debüt war eh nur ein Demo. Damit kann man also eigentlich auch immer noch zufrieden sein.

„Mir war auch absolut egal, was in dem Vertrag drin steht, ich hätte dafür auch mein linkes Ei gegeben, Hauptsache es ist bei Metal Blade.“

Mit dem Debüt konnte ich mich nicht so ganz anfreunden.

Klar, wie gesagt, es war ein Demo. Ich habe ein paar Bier getrunken, bin rein ins Studio und habe die ganzen Sachen First Take gesungen. Fand es natürlich super, bin raus, und gut war’s. Im Nachhinein würde ich das alles natürlich komplett anders machen. Aber zu dem damaligen Zeitpunkt, mit den Vorraussetzungen, mit dem bißchen Geld, das wir damals hatten… Die Euphorie war einfach da damals. Wir wollten unbedingt diese Platte machen. Es ist für uns, bandhistorisch gesehen, immer noch eine gute Sache. Aber es sind mittlerweile sechs Jahre vergangen, und ich würde natürlich alles anders machen heute.

Wo liegen Deiner Meinung nach die Hauptunterschiede zwischen ‘Bloodlust’ und ‘Slaughter Prophecy’?

Wir sind einfach anders an die Platte rangegangen. Wir haben die ersten drei Platten einfach exclusiv dieses Power Metal Ding der Mitt- bis Endachtziger gespielt, ohne irgendwelche Einflüsse aus anderen Metal Bereichen hereinzulassen. Wir haben uns irgendwie als reine Power Metal Band gesehen. Es ist aber so, daß sich unsere persönlichen Vorlieben, und da kannst Du jeden von uns fragen, eigentlich über den gesamten Metal Bereich erstrecken. Daher haben wir nach drei Power Metal Platten, nachdem wir uns darüber unterhalten haben, eingesehen, daß es Quatsch wäre noch drei weitere Platten in dieser Art zu machen, weil es uns nicht komplett wiederspiegelt. Wir haben eben auch andere Einflüsse. Diese permanent außen vor zu lassen, nur weil wir sagen, wir sind eine Power Metal Band, ist einfach Quatsch. Wir sind eine Metal Band, und dementsprechend nehmen wir uns die Freiheiten raus. Wir haben uns einfach vorgenommen, hin zur vierten Platte Dinge zu integrieren, die kein Power Metal sind. Dementsprechend ist das Songwriting gleich etwas leichter von der Hand gegangen, weil früher beim Songwriting einige Ideen quasi gleich in den Ofen gewandert sind, die eventuell nicht zu Sacred Steel gepaßt hätten. Im Nachhinein betrachtet ist das eigentlich schade. Vielleicht wäre dann das eine oder andere nicht so gleichförmig geworden, was es vielleicht für viele im nachhinein ist. Aber das ist ein Lernprozeß. Ich habe vor drei oder vier Jahren manche Dinge völlig anders gesehen, vielleicht war ich auch noch einen Tick engstirniger. Inzwischen, nachdem ich über Jahre drin bin in der Materie, bin ich der Meinung, daß über den US – Power Metal von unserer Seite aus genug gesagt wurde. Wir haben eine astreine, hundertprozentige US Power Metal Platte gemacht, die ‘Wargods’, das können wir in der Richtung eh nicht mehr toppen. Das ist uns ganz klar bewußt geworden. Jetzt versuchen wir andere Metal Einflüsse mit hereinzunehmen in unsere Musik, was auf der aktuellen Platte eher in die extremere Rich-tung gegangen ist, extrem langsamer, extrem schneller, extrem thrashiger, extremere Texte. Es ist wichtig, daß es uns weiterhin Spaß macht, Wir haben wie gesagt nach der ‘Bloodlust’ zusammengesessen, und überlegt ‘wollen wir wirklich so weitermachen, bis wir achtzig sind, und immer wieder die gleiche Platte veröffentlichen?’ Das hätte uns aber keinen Spaß mehr gemacht. Wir machen die Musik zum großteil immer noch für uns.

Diese große musikalische Bandbreite ist also ganz klar die Zukunft für Sacred Steel?

Aber natürlich unter der Prämisse, daß es Metal ist. Kein Mensch kann bei uns ein Saxophon erwarten, oder irgendwelche stilfremden Elemente. Davon bin ich einer der größten Feinde, die es überhaupt gibt. Ich hasse solche Vermischungen. Es gibt nur ganz wenige Bands, die es geschafft haben, wie beispielsweise Bal Sagoth, etwas neues zu integrieren. Sie haben dieses hymnische aus der Klassik übernommen, und aus der Filmmusik, was gut zum Metal paßt. Aber es gibt soviele Bands, die permanent irgendetwas probieren, nur um irgendetwas zu machen, und dann Sachen integrieren, die einfach nicht passen. Das ist dann oft so als würde man ein Schaf mit einem Hirsch kreuzen! Das kann einfach nichts werden. Wir werden mit Sacred Steel nur Sachen machen, die auch unseren tatsächlichen Musikgeschmack wiederspiegeln, und das ist immer noch 100% Metal. Es kann natürlich sein, wobei ich sowieso nur bedingt in das Songwriting eingreife, daß es generell mehr ins Extreme geht. Egal in welche Richtung: langsamer, schneller etc. Es soll mich jetzt aber keiner kreuzigen, wenn die nächste Platte nur aus ‘Sacred Bloody Steel’ Songs besteht. Wenn die Songs gut sind, und die Jungs mir ein entsprechendes Tape geben, dann werde ich einen Teufel tun, einen guten Power Metal Song mit einer tiefen Stimme zu verhunzen, also schlimmer, als ich es eh schon tue. Wenn es nicht paßt, werde ich auch nicht raufgrunzen.

Hast Du auf dem neuen Album einen persönlichen Lieblingssong?

Das ist schwer zu sagen. Ich mag die ganz extremen Sachen am liebsten. Also den Opener und den Schluß von ‘Invocation Of The Nameless Ones’ finde ich brilliant. So habe ich ihn mir vorgestellt, so haben wir ihn natürlich nie geprobt, und keiner wußte wie er im Endeffekt werden würde. Ich habe ihn einfach improvisiert im Studio, und er ist wirklich so geworden, wie ich es mir gewünscht habe. Von den normaleren Songs mag ich ‘Faces Of The Antichrist’.

Welche Erwartungen knüpft Ihr an das Album, sowohl kommerziell gesehen, als auch in persönlicher Hinsicht?

Eigentlich haben sich alle Erwartungen erfüllt. Wir haben ja keine Flausen im Kopf, daß wir irgendwann davon leben könnten, oder irgendeine größere Schar von Leuten damit erreichen. Dafür sind wir einfach zu extrem. Insofern wurden die Erwartungen eigentlich übertroffen, weil die Reaktionen wie gesagt, eigentlich besser waren, als wir gedacht haben. Ansonsten haben wir keine weiteren Vorstellungen, wir haben bisher genug Platten verkauft, denke ich, den Rückmeldungen nach. Das Album läuft auf jeden Fall besser als die ‘Bloodlust’, und wohl wieder so gut wie ‘Wargods’. Das reicht. So lange das Label damit glücklich ist und die Unkosten wieder rauskriegt.
Wir sehen ja sowieso keinen Pfennig davon. Wir haben noch nie Geld gesehen. Aber das ist egal, man muß sich eben auf andere Dinge stützen. Ich bin froh, wenn wir Vinyl bekommen und ein Digipack. Das ist für mich dann Belohnung genug. Oder wenn Leute zu mir kommen und mir sagen, sie finden die Platte geil. Es kommen natürlich auch genug, die sagen sie finden uns scheiße! (lacht).

Also seid Ihr auch mit dem Labelwechsel zu Massacre Records zufrieden?

Soweit man das bisher sagen kann, natürlich. Sie haben bisher sehr viel Werbung für uns gemacht, ich gebe ordentlich viele Interviews. Bisher kann man noch nicht sagen, daß irgendetwas nicht stimmt. Das Label ist wohl auch mir den Verkäufen zufrieden. Dann sind wir alle zufrieden, und machen wohl noch ein, zwei Platten mit den Jungs.

Ihr wart ja damals die erste deutsche Band überhaupt auf Metal Blade. Wie ist dazu gekommen damals?

Mit extrem viel Glück! Wir hatten eigentlich eine Coverband gegründet, weil wir die alten Sachen spielen wollten wie Fates Warning und dergleichen. Wir haben dann probiert, die Sachen im Proberaum nachzuspielen und haben dann gemerkt, wie geil das funkt, und haben dann daraus eine Band gegründet. Wir haben uns einfach gesagt, ok, jetzt machen wir doch eine Metal Band, anstatt nur eine Coverband. Kurz danach sind wir aufgetreten mit den ersten paar Songs, die wir hatten. Ich glaube, das war sogar gleich als Headliner in irgend so einem Club. Und da war der Geschäftsführer von Metal Blade Europe zufällig anwesend. Der fand uns gleich so geil, wahrscheinlich war es die Euphorie, die von uns rübergekommen ist, jetzt endlich Metal zu spielen ohne die ganzen Kompromisse, die wir in den ganzen Bands davor machen mußten. Der hat gesagt, daß wenn wir aus dem Deal mit Noise Records rauskommen würden, wir, bzw. Teile von uns, hießen ja davor ‘Tragedy Divine’, wenn die uns also mit dem was wir jetzt machen, nicht wollen würden, dann nähme er uns eben unter Vertrag. Und da haben wir natürlich jeden Tag gebetet, daß uns Noise nicht nimmt, weil Noise ja eh ein Scheißlabel ist. Das kannst Du ruhig so drucken (lacht). Wir waren saufroh, denn sie haben gesagt, sie wollen unser neues Demo nicht. Der Michael Trenker hat uns sofort unter Vertrag genommen. Wir waren superfroh. Mir war auch absolut egal, was in dem Vertrag drin steht, ich hätte dafür auch mein linkes Ei gegeben, Hauptsache es ist bei Metal Blade. Die haben uns ja dann auch einen Wunsch nach dem anderen erfüllt, z.B. eine Tour mit Warlock und Destiny’s End. Es ist super gelaufen. Nur nach drei Platten lief der Vertrag aus. Der neue Vertrag, den uns Metal Blade America, es ist ja nunmal ein amerikanisches Label, anboten, war für uns nicht die erhoffte Steigerung zu den ersten Platten. Dann aus falsch verstandener Loyalität, oder weil wir mit Metal Blade recht glücklich waren, den gleichen Vertrag ein zweites Mal zu unterschreiben wäre Quatsch gewesen. Die Angebote anderer Labels, speziell das von Massacre, waren so gut, daß es Quatsch gewesen wäre, bei Metal Blade zu bleiben, nur weil wir die Leute in Deutschland so super finden, oder weil ich dort arbeite.

„Ich hoffe, daß es in dieser Richtung weitergeht, so daß die Metal Szene es irgendwann einmal schafft, anstatt purer Black Metal Konzerte, purer Death Metal Konzerte, purer Power Metal Konzerte, wieder stilübergreifende Konzerte zu veranstalten. Weil alles True Metal ist.“

Wie ist das mit dem Songwriting bei Sacred Steel? Ist das ein eher kopflastiger Prozeß oder entsteht das eher spontan in Proberaum?

Es ist natürlich auch kopflastig, weil für einen Sacred Steel Song gewisse Vorraussetzungen erfüllt sein müssen. Es muß eben ein Metal Song sein. Wenn Jörg, der ab und zu auch mal Sachen wie Papa Roach oder Rammstein hört, solcherlei Ideen hat, dann denkt er sich zuhause sicherlich schon von sich aus, daß er soetwas nicht anbringen muß. Zu kopflastig ist es sicher nicht. Ich weiß jetzt nicht mehr, welcher Song das genau war, aber auf der ‘Wargods’ gibt es einen Song, den hat der Jörg geschrieben, als er eine Pizza oder ein Baguette im Ofen hatte. Es geht also oft auch recht spontan. Es sind bei den Jungs oft spontane Eingebungen. Ich kann dazu aber nicht allzuviel sagen. Ich bekomme die Tapes dann, wenn irgendwelche Ideen vorliegen, und mache mir dann meine Gedanken dazu. Das sind meistens Grundideen, also Strophe und Refrain, und ich überlege mir dann wie ich dazu singe, welchen Text ich dazu mache, und dann treffen wir uns im Proberaum und arbeiten das aus. Wenn es nichts ist, merken wir das auch recht schnell, und schmeißen es halt weg. Vor der jetzigen Platte hatten wir auch vier Songs, die haben wir ein paarmal gespielt, und sie dann weggeschmissen, weil wir keine Steigerung zu den anderen Platten gesehen haben. Die waren so ungefähr auf dem Niveau des Bonustracks auf der ‘Bloodlust’, ‘City Of The Dreaming Dead’.

Wie wichtig ist für Sacred Steel das Image? Inwiefern reflektiert es Eure Persönlichkeiten, was waren damals die Gründe, Sacred Steel mit solch einem klischeehaften Image auszustatten?

Für mich war es so, daß 1996 die Dinge aus den Achtzigern, mit denen ich aufgewachsen bin, und die ich heute noch so sehr liebe, das sind eben die ganzen Klischees, nicht mehr gab. Zumindest nicht mehr so vordergründig, wie ich es gerne gesehen hätte. Die Neunziger, vor allem die Zeit zwischen 1992 und 1996, waren für mich die trostloseste Metalszene und Zeit, die ich als Metaller je erlebt habe. Ich hoffe, ich werde soetwas nicht mehr erleben müssen. Ich bin auf jedes Konzert gerast, sogar Phantom Blue habe ich mir angeguckt, egal was, Hauptsache es war Hard Rock oder Metal. Es war einfach grauenvoll!
Der Death Metal ist gestorben, der Black Metal ist hochgekommen, hat aber auch viel Scheiße mitgebracht. Richtig traditionellen Metal hat eigentlich nur noch Massacre Records Anfang der Neunziger rausgebracht, danach ist das auch völlig den Bach runter gegangen. Für mich war dann nichts mehr dabei. Es wurde mir alles entweder zu technisch oder zu arg gemischt, diese ganze Grunge Scheiße war auch noch dabei…
Wir waren 1996 an dem Punkt, wo wir gesagt haben, wir wollen dieses ganze progressive Gefrickel, und dieses Zeug was wir Tragedy Divine eben hatten, nicht mehr, und wollen jetzt 100% Metal machen. Dazu gehört natürlich auch dieses leicht übertriebene mit den Nieten, was für viele vielleicht auch zu extrem ist. Aber wir übertreiben es ja nicht wirklich. Ich habe gerade eine Sarcophago Platte gekauft, schau Dir mal an, wie die aussahen. (lacht) Dagegen sehen wir ja harmlos aus. Es sind bei uns lediglich Accessoires, die unterstreichen, wie wir sind. Wir sind Die Hard Metaller durch und durch. Das heißt aber nicht, daß ich jeden Tag mit einem Patronengurt zum Bäcker laufe. Ich habe natürlich meine Nietenkutte, die ich eigentlich andauernd anhabe, wenn es nicht zu warm ist, aber ich zwinge keinen bei Sacred Steel genauso rumzulaufen. Wenn mal einer nicht mit einem Metal Shirt zur Probe kommt, dann ist das auch ok, das Recht hat er. Ich sehe da nur eine gewisse Diskrepanz.
Manche Leute glauben, Image sei nur Image. Ich besudel mich natürlich nicht mit Blut und laufe dann zum Bäcker, das ist natürlich Quatsch, das unterstreicht einfach unsere Musik, und wie ich eine Metal Band gerne sehen würde nach außen hin.

Warum habt Ihr damals den Namen Sacred Steel gewählt?

Es gibt ja diese typischen Namenssuchklischees, und das erfüllen wir natürlich auch. Wir haben auf ein Blatt Papier hundert Worte geschrieben, die wir im Zusammenhang mit einer Metal Band sehen, und haben die dann auf unter-schiedliche Weise kombiniert. Wir waren kurz davor, uns ‘Battle Angel’ zu nennen. Wir haben das dann auf zehn oder zwanzig Worte reduziert, und sind am Ende bei fünf Worten stehengeblieben, und da waren auch ‘Sacred’ und ‘Steel’ dabei. Wir haben alle einen recht weiten Back-ground, und uns ist keine Band eingefallen, die ‘Sacred Steel’ gehießen hätte. Wir haben dann später erfahren, daß es wohl 1984 oder so mal einen Samplerbeitrag von irgend so einer Poserband aus LA gab, die wohl auch ‘Sacred Steel’ hieß, aber das ist bedeutungslos, die gibt es wohl nicht mehr.
Aber uns ist damals nichts anderes eingefallen. Wir haben dann ein, zwei Nächte überlegt, und uns gesagt ‘das ist es einfach, das ist so einfach und bringt es auf den Punkt’. Der Name ist genau das, was wir eigentlich darstellen wollen, mit dem wir uns identifizieren können. Ich finde es auch wichtig, daß man als Metal Band erkannt wird. Ich will keinen Prog Namen oder soetwas. Es gibt Namen, die ich einfach scheiße finde für eine Metal Band. ‘Sacred Steel’ ist ein super Name für eine Metal Band. Vielleicht nicht der beste, den es gibt, aber er sagt genau das aus, was wir wollen.

Was unterscheidet Euch von anderen Bands? Was macht Sacred Steel so einzigartig?

Ich weiß nicht, ob wir einzigartig sind. Ich kenne viele Bands, die mit einer ähnlichen Überzeugung an die Sache rangehen, wie wir, die vielleicht nicht die gleiche Musik machen, aber eben Metal. Ich würde uns nicht als einzigartig sehen. Ich sehe uns nur als eine Band, die versucht, die Art von Musik nicht aussterben zu lassen, die wir lieben. Das machen andere Bands auch. Vielleicht machen wir ja für manche, die nicht so große Vergleichsmöglichkeiten haben, die nicht so alte Stinker sind wie wir, ja was originelles? Aber ich sehe uns nicht als Innovatoren oder als etwas wirklich besonderes. Wir versuchen einfach nur aus Überzeugung die Musik zu machen, die wir geil finden, und mit der wir aufgewachsen sind. Wir wollen einfach den echten Metal am Leben erhalten. Als Fans und als Musiker.

Was bedeutet Heavy Metal ganz allgemein für Dich und Dein Leben?

Es ist mein Leben. Wenn Du mir Metal wegnimmst, ist mein Leben weg. Es gibt nichts anderes.

Kannst Du Dich noch an Deinen ersten Kontakt mit Heavy Metal erinnern, an die erste Band die Du gehört hast?

Der Kontakt und das Hören war unterschiedlich. Mit vier Jahren habe ich mal so einen Sampler von meinen Eltern aufgelegt, die hatten sonst nur Scheiß-platten. Da war Queen mit drauf, und der Song hat mir ganz gut gefallen. So richtig geil fand ich das Gitarrensolo, das war das erste Mal, daß ich eine verzerrte Gitarre gehört habe. Da wußte ich, es gibt etwas, was mir gefällt. Dann habe ich erst Ende der Siebziger wieder mehrere Leute mit solchen Kutten rumlaufen gesehen. Da war gerade AC/DC auf Tour mit Black Sabbath. Das hat mich fasziniert. Ich habe diese Rückenaufnäher gesehen von Judas Priest z.B. und das hat mich fasziniert. Ich habe es damals leider nicht hören können. Ich habe damals Blondie, Elvis Presley und Smokie gehört. Aber immer wenn irgendwo eine verzerrte Gitarre war, hat mich das fasziniert. Es gab also immer wieder irgendwelche Berührungspunkte, seitdem ich vier Jahre alt war. Die Chance, mal richtig etwas zu hören, hatte ich erst 1980. Da habe ich mir die ersten Platten kaufen können. Da habe ich endlich genug Taschengeld gehabt, um mir mal eine Platte zu kaufen. Ich habe mir auch beim Bücherbund solche Sachen geholt. Als erstes habe ich von Whitesnake ‘Come On Get It’ gehabt, und irgendein Kiss–Album. Das hat mir auch nicht gefallen, ich fand die Platte richtig scheiße, aber ich kannte eben die Poster und jeder hat mir etwas von Kiss erzählt. Mir war das nicht hart genug. Ich habe dann Saxon gehört. Ich habe von 1980 – 83 die ganzen Dinosaurierbands kennengelernt. Ich habe nach immer härterem Zeug gesucht. Aber als zehn- oder elfjähriger hat man eben nicht die Möglichkeiten Tapes zu traden oder so. Insofern ging es bei mir erst 1984 mit den Undergroundsachen los, wo der erste Hammer rauskam. Was schlimm genug ist, daß der Hammer mich zum Underground gebracht hat. Aber da habe ich das erste Mal etwas von Bands wie Mercyful Fate gelesen, und habe mir sofort die Platten geholt, und auch über Manowar habe ich dort das erste Mal gelesen. 1984 war für mich eigentlich das Durchbruchsjahr. Bis dahin habe ich nur die großen Bands gehört, Iron Maiden und so weiter.

Wie würdest Du Metal definieren oder beschreiben? Was macht den so oft beschworenen ‘Spirit’ of Metal aus?

Für mich ist es die Freiheit zu tun, was ich will. Das spiegeln auch verdammt viele Metaltexte wieder. Rebellion ist es glaube ich schon lange nicht mehr. Ich bin auch eher vom Grundtyp her ein typisch deutscher Spießer. Ich bin kein großer Rebell. Aber ich laufe wenigstens rum wie es mir Spaß macht, und lasse mir nicht meine Meinung diktieren. Ich glaube dieses Grundgefühl der Freiheit drückt der Heavy Metal ganz besonders gut aus. In Popsongs geht es ja meist um Liebe und Tralala. Im Heavy Metal geht es eher um gewisse Werte, die in die Gesellschaft eigentlich auch reingehören. Hör Dir die Top Ten an. Worum geht es da? Da geht´s wirklich nur um Lalala und Larifari. Es gibt auch durchaus Metaltexte, die wirkliche Werte wie Freundschaft, Treue oder Ehrlichkeit ausdrücken. Das sind Dinge, die mir wichtig sind. Ich finde das in keiner anderen Musik so wiedergespiegelt, außer vielleicht im Blues, wie beim Heavy Metal. Wobei ich mir, wenn ich Blues hören will, Doom anhöre. Das ist der Blues des Heavy Metal.

Würdest Du sagen, daß Du ein nostalgischer Mensch bist? Denkst Du öfter an frühere, vermeintlich bessere, Zeiten zurück?

Nein auf keinen Fall! Ich fand auch die früheren Zeiten nicht besser. Es wird mir oft nachgesagt, ich fände die Achtziger ja so super, und ich würde gerne wieder in den Achtzigern leben. Das stimmt nicht. Ich hatte in den Achtzigern eine verdammt beschissene Zeit. Meine Mutter hat sich da aufgehängt, und es ist was weiß ich noch alles passiert. Die Achtziger waren eigentlich eine ziemliche Scheißzeit. Aber die Musik war halt geil. Die Musik hat mir damals geholfen, über viel Scheiße hinwegzukommen, und das vergißt man einfach nicht. Womit man aufwächst, und mit welcher Musik man durch die schwersten Zeiten seines Lebens geht, ist einfach auch das, was einem weiterhin etwas bedeutet. Aber ich trauere den Achtzigern wirklich nicht nach. Modetechnisch und Pop-musiktechnisch waren sie ein Verbrechen. Ich bin momentan mit der Metalszene extrem zufrieden, und ich wünsche mir die Achtziger Jahre nicht zurück, solange es Bands gibt, die die Musik der Achtziger noch spielen.

„Ich besudel mich natürlich nicht mit Blut und laufe dann zum Bäcker, das ist natürlich Quatsch, das unterstreicht einfach unsere Musik, und wie ich eine Metal Band gerne sehen würde nach außen hin.“

Was war bisher der Höhepunkt Deiner musikalischen Laufbahn?

Es gibt mehrere Erlebnisse, die ich einfach super fand. Was mich überrascht hat, und was für mich im Nachhinein der Höhepunkt war, ist der Auftritt auf dem Wacken Open Air, wo wir für Marduk eingesprungen sind. Wir haben gedacht, wir werden gevierteilt.

Was war das damals für ein Gefühl? Die Stimmung war ja wirklich grausam.

Also, ich muß ein wenig ausholen. Wir sind ganz normal als Gäste nach Wacken gefahren. Wir sollten direkt mach Wacken mit Warlock und Destiny´s End auf Tour gehen. Wir hatten also unser ganzes Zeug dabei. Unser Gitarrist, der Ollie, und ich hatten uns gemeinsam dermaßen besoffen, daß wir abends um sieben wirklich nicht mehr stehen konnten, natürlich genau an dem Abend, an dem wir auftreten sollten. Aber das wußten wir zu dem Zeitpunkt noch nicht. Ich war gerade dabei die nächsten Schnäpse zu vernichten, als unser Roadie uns gefunden hat. Er meinte, ich müsse das Bier jetzt wegstellen, und den Schnaps, und ich müsse jetzt schlafen gehen, damit ich ausgenüchtert sei, weil wir danach auf die Bühne müßten. Da habe ich ihm natürlich gesagt, er spinnt. Er hat mich dann aber vom Alkohol weggerissen und mich mit dem Gitarristen in den Bus verfrachtet, und wir haben dann gepennt bis um zwölf oder so. Dann haben die uns geweckt. Wir waren zwar nicht nüchtern, aber es ging wieder einigermaßen. Dann sind wir hingegangen und haben diese Stripshow beobachtet und das volle Zelt, und haben gedacht ‘Oh scheiße, jetzt müssen wir an Stelle von Marduk spielen.’ Da hat mir der Götz Kühnemund auf die Schulter gehauen und gesagt ‘Ihr macht das schon’, und da habe ich gedacht, ‘na gut, wenn der das sagt, dann wird das so sein.’ Dann hat man ja auch gesehen, wie ein Austausch von Leuten stattgefunden hat, aber das Zelt hat sich nicht geleert, sondern es sind noch Metaller reingekommen, und die Nur – Marduk Fans sind gegangen. Das fand ich nicht schlimm. Das war auf jeden Fall der denkwürdigste Auftritt, an den ich mich erinnern kann. Und wahrscheinlich auch der Höhepunkt dessen, was ich bisher mit Sacred Steel erlebt habe. Es war aus Panik heraus, wohl eines der besten Konzerte, die wir je gespielt haben.

Stimmt es eigentlich, daß Ihr 1998 schonmal für den Grammy nominiert worden seid?

Ja, aber das halte ich immer noch für einen Witz. Ich glaube, daß da irgend so ein Gremium einfach nachgefragt hat, was für Bands es gerade so gibt, um dann ein paar auf die Liste zu schreiben, um am Ende eine der drei großen gewinnen zu lassen.

Ihr habt Euch also eh keine Chancen ausgerechnet?

Nein, Quatsch! Wir wurden für irgendeinen Song nominiert, und für ein Video zu dem Song. Wir haben aber kein Video. Ich habe das nicht ernst genommen. Ich finde es aber lustig, daß sich so viele Leute daran erinnern.

Wenn Du die freie Wahl hättest, mit welcher Band würdest Du gerne auf Tour gehen?

Mit Manowar und Bal Sagoth und Saint Vitus. Das sind meine drei Lieblingsbands und das wäre natürlich super.

Spielst Du eigentlich lieber kleinere Clubkonzerte oder in großen Hallen?

Das kommt drauf an. Ich möchte nicht in einer großen Halle spielen müssen, wenn wir als Vorband für die Böhsen Onkelz spielen müssten. Da hätte ich echt keinen Bock drauf. Sich da zum Affen zu machen, wenn da ein paar Leute stehen, die einen eigentlich nicht sehen wollen, darauf habe ich keinen Bock. Dann spiele ich lieber wie jetzt am Samstag in Pforzheim in einem kleinen Jugendhaus. Da spielen wir mit Disastrous Murmur, was ich eine super Packung finde, weil es eigentlich überhaupt nicht zusammen paßt. So etwas finde ich einfach interessant.
Ich hoffe, daß es in dieser Richtung weitergeht, so daß die Metal Szene es irgendwann einmal schafft, anstatt purer Black Metal Konzerte, purer Death Metal Konzerte, purer Power Metal Konzerte, wieder stilübergreifende Konzerte zu veranstalten. Weil alles True Metal ist. Es wäre super, wenn es möglich wäre, soetwas einmal gemeinsam auf Tour zu schicken, ohne daß sich die Leute andauernd gegenseitig beschimpfen oder so einen Scheißdreck. Im Endeffekt ist alles Metal.

Wie wichtig ist es für Dich als Person und als Musiker auf Tour zu sein?

Eigentlich gar nicht. Ich habe in den letzten vier, fünf Jahren soviel getourt, daß es mir reicht. Ich habe alle Höhen und Tiefen in der Art mitgemacht. Ich bin kein Tourfan. Ich bin eher, wie gesagt, ein alter Spießer.
Ich sitze gerne abends vor meinem Fernseher, oder gehe auf Metal Konzerte, muß aber nicht unbedingt auf der Bühne stehen, und mich zum Clown machen, wenn es viele Leute nicht interessiert. Ich spiele gerne, wenn ich weiß, daß es den Leuten gefällt, und es ihnen etwas bedeutet. Ich mache mich ungern zum Affen.

Was plant Ihr für die Zukunft? Gibt es schon konkrete Pläne für eine Tour?

Eine Tour wird mit dem Album wohl nicht stattfinden. Einer unserer Gitarristen macht eine Umschulung, und da muß er Urlaub nehmen, wann die das sagen. Aber das ist uns auch ganz recht. Wir haben mit der letzten Platte durch Europa getourt, haben die Tour auch selber bezahlt, und haben dementsprechend immer noch gut Schulden. Da sind wir entsprechend ganz froh, wenn wir vielleicht mal wieder normal Urlaub machen können.
Ich war das letzte Mal 1996 in Privaturlaub. Seitdem es Sacred Steel gibt, habe ich jeden Urlaub der Band gewidmet. Das ist auf die Dauer auch ganz schön stressig, und geht langsam an die Nieren, wenn man überhaupt keinen Urlaub mehr machen kann. Wir machen natürlich weiterhin Platten. Aber für die aktuelle Platte müssen wir, glaube ich, nicht touren. Sie hat sich ja trotzdem besser als die letzte Platte verkauft. Wir machen jetzt lieber Einzelgigs. Wenn wir gute Angebote bekommen, spielen wir, wenn es geht, vielleicht auch eine kleinere Tour, aber eine Vierwochentour ist auf keinen Fall drin.

Wenn Du drei Wünsche für Sacred Steel frei hättest, was würdest Du Dir wünschen?

Da habe ich mir noch nie Gedanken drüber gemacht. Wenn ich mir was wünsche, wünsche ich mir was für mich selbst. (lacht) Wir haben es über so viele Unwägbarkeiten geschafft und gegen soviel Widerstand und Häme, daß ich mir wünsche, daß wir auch die nächsten Jahre darüberstehen können, und daß es uns noch eine ganze Weile geben wird. Ich würde gerne den ganzen Leuten in zehn Jahren den ausgestreckten Mittelfinger entgegen strecken, die einem auch bei der vierten Platte immer noch erzählen, Sacred Steel wäre eine Eintagsfliege.
Der zweite Wunsch ist eigentlich schon in Erfüllung gegangen. Ich will einfach mit dieser Band in Erinnerung bleiben als eine Band, die das aus Überzeugung gemacht hat, und aus Liebe für den Metal. Daß in den Metalgazetten in zehn Jahren drinsteht, daß wir eine Band waren, die vielleicht auch ein paar kleine Spuren hinterlassen hat, so als kleine Kultband. Das reicht mir auch schon. Ich muß nicht der neue Lemmy sein. Mir reicht es völlig, einmal so wie Manilla Road zu enden.
Oh je, jetzt soll ich noch einen dritten Wunsch sagen. Der dritte Wunsch wäre vielleicht, irgendwann mal mit einer Band wie Manowar spielen zu können. Wir haben zwar schon mit großen Bands gespielt, aber das wäre nochmal eine Steigerung. Oder King Diamond. Das hat jetzt schon ein paar Mal nicht geklappt. Wir hätten für King Diamond und Mercyful Fate im Doppelpackage eigentlich schon 1998 eröffnen sollen, aber dann ist der King krank geworden. Sowas wäre nochmal ein Traum, mit einem meiner absoluten Megahelden, mit so einer großen Band vielleicht mal einen Gig zu machen.

Fan Club: Sacred Warriors of Steel, Postfach 1004, 71610 Ludwigsburg, mail: warriors@SacredStel.de

Interview aus Eternity #21

www.SacredSteel.de
www.massacre-records.com