Sacrarium “March to an inviolable death” 3/6

De Tenebrarum Principio
Bewertung: 3/6 – > Akzeptabel
Spielzeit: 46:07
Songs: 9

Wenn ich es richtig sehe, wurde “March to an inviolable death” testweise in sehr schmaler Stückzahl in 2009 veröffentlicht und kommt nun mit Labelunterstützung noch einmal raus. Entbehrlich wäre es gewesen, aber da schon mal da, schadet auch ein Review nicht. Handwerklich-musikalisch kann ich Steve Renard a ka V.R.S. wenig Vorwürfe machen – allein für Songwriting, Vocals, Gitarre und Drums zeichnend, nur am Bass und für die Texte mit Unterstützung – hat er ein solides Black Metal-Album gezimmert, das oftmals sein Heil in der Flucht sucht (da bei mir auch am meisten punkten kann), gutes Riffing mitbringt (“Phantomatic landscape”), ansatzweise bissige Kälte versucht zu versprühen (klirrender Gitarrensound), aber auch überraschende Wendungen parat hat. Soundtechnisch Licht und Schatten, wobei die eher hellen Phasen dem transparentem Klang zu verdanken sind, für den Schatten sorgt der Drumsound, bei dem ich mir nicht ganz sicher bin, ob natur oder doch nur programmiert. “March to an inviolable death” ist zu gut, als das ich es mit Nichtachtung strafen könnte, aber auch zu gewöhnlich als das es richtig was reißen könnte. Da ist das Quasi-Ein-Mann-Projekt nicht Alleinstellungsmerkmal genug. Ausbaufähig ist/sind Sacrarium allemal.

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