Paganizer “Carve; Stillborn Revelations and Revel in Human Filth”

Vic Records
Bewertung: -

Spielzeit: 75:51

Songs: 20

Hier handelt es sich nicht um ein neues Studioalbum von Paganizer, sondern um eine Compilation. Als die Schweden um 2002 rum eine Pause einlegten, gründete Rogga Johansson Carve und nahm neben zwei Demos auch zwei Alben auf. Ich frag mich so langsam, wann der Gute jemals ohne Bands am Start war, der Kerl ist in der schwedischen Szene der Hans Dampf in allen Gassen. Da Herr Johansson bekanntlich  Paganizer wieder Leben einhauchte, und das Carve-Material vom der Musik her in die gleiche Ecke passt, wird jetzt eben alles nochmal unter dem Banner Paganizer veröffentlicht. Dort wo Rogga Johansson drauf steht weiß der Schwedenfan eh was ihn oder sie erwartet. Oldschool Elchtod durch und durch, Mal groovig, Mal fetzig, und oft mit einer gehörigen Portion Lockerheit.
Das 2002 erschiene Album “Stillborn Relevations” ist von der Produktion jetzt nicht ganz so der Bringer, die Musik ist allerdings wie man es erwartet. Guter, ehrlicher Death Metal. “Revel in Human Filth”, 2004 unters  Volk gebracht, hat da soundtechnisch schon mehr zu bieten. Klingt einfach stimmiger und besser gemixt. Dementsprechend wirken die Songs einfach auch einen Tick “offener”. Zwischen den Liedern der beiden Alben finden sich noch drei hauseigene Bonustracks. Wer die beiden Carve-Scheiben nicht kennt, kann hier ruhig zugfreifen. Auf der anderen Seite muss ich aber ehrlich sagen, dass Roggas neuester Streich unter dem Namen Humanity Delete sowohl von den Songs als auch vom Sound noch eine ganze Klasse besser als die Carve-Geschichte ist.

www.facebook.com/pages/Paganizer/201782296500909
http://www.myspace.com/paganizerband

1 Kommentar

  1. Ich bin ja eigentlich auch Rogga-Jünger, aber die CD (respektive Carve) find ich langweilig. Wenn auch mit reichlich Abstand ebenso entbehrlich wie das Bloodgut-Album.
    Dann doch lieber noch mal die letzte Revolting, Demiurg oder Ribspreader eingeschmissen… ;-)

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