Murder Squad “Unsane, Insane And Mentally Deranged” 3/6

Pavement Music
Bewertung: 3/6
Spielzeit:
Songs: 0

Matti Kärki. Richard Cabeza. Uffe Cederlund. Flinta Stjärnvind. Welchem Freund schwedischen Death Metals läuft bei so einem Line-Up nicht das Wasser im Munde zusammen und wer hofft nicht auf einen weiteren Meilenstein des Death Metals? Warum sich die vier Herren entschlossen haben, mal eben zusammen ein Album einzuspielen ist mir leider nicht bekannt, aber hoffen wir mal, daß es nicht die Idee einen A&R-Heinis bei Pavement war, der hofft, mit dieser „Superband“ ein wenig Kohle zu scheffeln. Das ganze Album wirkt aber mehr wie eine Huldigung an Autopsy (die auch ausdrücklich im Booklet gegrüßt werden), als ein „richtiges“ Death Metal-Album. Aufmachung, Songtitel wie „Slowly Burnt To Death“, die rauhe, rohe Produktion und das recht primitiv gehaltene Cover stehen ganz im Sinne der kranken Autopsy. Eigentlich mag ich Old School-Death Metal sehr gerne, aber mit Murder Squad wurde ich nicht so recht warm. Es klingt nicht genug nach Autopsy, um mich zufriedenzustellen, da sind zu viele Dismember- und Entombed-Versatzstücke zu hören – allein die charakteristische Röhre von Herrn Kärki trägt einen großen Teil dazu bei. Einige Songs wie das bereits erwähnte „Slowly Burnt To Death“ oder „Horror Eternal“ sind recht coole stumpfe Old School-Stücke, aber leider haben sich auf dem 12-Tracker auch einige Füller eingeschlichen. Der Suond paßt zwar zur Musik, roh, ungeschliffen, brutal. Aber trotzdem konnte mich dieses Album nicht so recht überzeugen. Old Schooler sollten aber trotzdem mal ein Ohr riskieren, Reviews sind ja immer subjektiv. Ich geh’ jetzt mal, Autopsy hören.

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