Lycan “Dark days” 2/6

Casket Music
Bewertung: 2/6 -> durchwachsen
Spielzeit: 46:36
Songs: 9

Zu allererst gehört der Layouter für das Coverartwork erschossen oder zumindest entlassen. Nichtssagendes, primitives Motiv in Grau/Schwarz-Tönen, dazu Bandname draufgeklatscht. Dachte ich – bis ich dann beim zweiten Mal hinschauen noch ein verschnörkeltes Logo entdeckte, dass sich als Band entpuppte: Lycan, nicht Dark Days wie man erst meinen möchte. Aber genug der Äußerlichkeiten, kommen wir zur Musik. Die ist nur leider genauso einfallslos und grau wie die Verpackung. Meist im unteren Drehzahlbereich angesiedelt – sowohl bezogen auf Tempo als auch Grundatmosphäre -holpern sich die Engländer durch bereits gefühlte x-mal gehörte Groove-Thrash- Arrangements und Strukturen. Dabei klingen Motivation und Engagement zweifellos durch,nur ändert das nichs am Gesamtbild, zumal nicht jeder Schrei von Fronter Phil richtig sitzt und auch das ein oder andere Lead recht wackelig daher kommt. Soundtechnisch gestaltet sich das Album auch eher dünn und drucklos. Vereinzelt passable Passagen oder treffsicher platzierte Riffs reichen am Ende nicht, um mit “Dark days” etwas zu reißen. Als Einflüsse/Vergleiche genannte Machine Head oder Lamb of God spielen nicht nur einfach in einer anderen Liga, sondern auf einem ganz anderen Planeten.


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