Lowbrow “Sex, Violence, Death” 4/6

Crookd Records
Bewertung: 4/6
Spielzeit:
Songs: 0

Allen West steht für Florida-Death Metal der alten Schule. Obituary und die ersten beiden Six Feet Under-Alben tragen im Gitarrenbereich seine unverwechselbare Handschrift. Der Mann hat ein Gespür für eingängige Riffs, die diesen unwiederstehlichen Groove in sich haben, der Old School-Death Metal so unwiderstehlich macht, jedenfalls für mich. Nach seinem Rausschmißausstieg bei Six Feet Under hat er nicht lange gefackelt und mit Lowbrow seine eigene Band an den Start gebracht. Das Debütalbum ?Victims At Play? schlug auch ein wie eine Granate und ließ mich ungeduldig wartend auf einen Nachfogler zurück. Und hier ist er. ?Sex, Violence, Death?. Ob das für Mr. West die essentiellen Dinge im Leben sind? Egal, essentiell für Lowbrow sind seine Riffs. Und die schüttelt er sich zuhauf aus dem Ärmel. Das ganze Album versprüht den Charme der frühen 90er und groovt wie Sau. Das Schlagzeug ballert, der Baß pumpt und die Gitarren zelebrieren diese unendlich geilen Riffs. Nur Vokalakrobat Rich Hornberger stinkt etwas dagegen ab und hat sich meiner Meinung nach im Gegensatz zum Debüt ein wenig verschlechtert. Der Mann ist ein wenig eingeschränkter in seiner Sangeskunst geworden und verhindert eine bessere Bewertung der Scheibe. Doch trotz dieses kleinen Mankos ist das Teil für Nostalgiker Pflicht!

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