Horrorscope “The Crushing Design” 5/6

Shark Records
Bewertung: 5/6
Spielzeit: 44:46
Songs: 11

THRRRRRAAASSSSHHHH!!!! Besser läßt sich „The Crushing Design” kaum umschreiben. Wer es jetzt noch etwas detaillierter und differenzierter braucht…Bitteschön, here it comes: HORRORSCOPE aus Polen halten seit fast einem Jahrzehnt die Fahne des Thrash Metals in die Höhe, wir haben es hier also eindeutig nicht mit blutigen Anfängern zu tun. Die langjährige Erfahrung der Band hört man den Songs des Albums auch an. Technisch, verspielt, komplex, dabei aber immer nachvollziehbar, eingängig und voll auffe Fresse.
Stilistisch ist man irgendwo zwischen „Low“ von Testament und „King Of The Kill“ von Annihilator angesiedelt. Die Hits hat man gleich bündelweise am Start, deshalb nenne ich hier und jetzt nur die drei absoluten Sahneschnitten: „24/7“, zu dem auch ein professioneller Videoclip gedreht wurde, ist ein drückender Smasher in der Schnittmenge aus Testament (Gesang) und Annihilator (Gitarrenarbeit). „Paranoico“ bringt sämtliche Nackenwirbel zum knirschen. Absolute Headbanggarantie!! „Firebolid“ killt einfach nur. Wenn euch drei Anspieltips nicht ausreichen sollten, dann zieht euch noch das speedige „Black Is Black“ rein. Wenn euch „The Crushing Design“ dann noch immer noch nicht überzeugt hat, ist euch wohl eh nicht mehr zu helfen…Kurzum: Hier gibt’s richtig fetten Thrash der Sonderklasse zu bestaunen und wenn ihr so was nicht mögt, seid ihr doofe Poser…Harr Harr!! Aber bleiben wir (zumindest halbwegs) objektiv, auch wenn’s schwer fällt. Wie dem auch sei, von Songwriting verstehen die fünf Burschen eindeutig was. Eine saubere, druckvolle Produktion rundet den granatigen Gesamteindruck ab. Thrasher aller Länder: Kauft euch das Teil!!! www.sharkrecords.de
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