Enter Chaos “Dreamworker” 3/6

Metal Mind Records
Bewertung: 3/6
Spielzeit:
Songs: 0

Na das läßt doch einiges erwarten, Wenn man sich so das Line up von Enter Chaos betrachtet, dann ließt sich selbiges wie das who is who der polnischen Todes-Szene. Sieben bekannte und versierte Musiker (wobei Behemoth’s Havoc stellvertretend für alle hier aufgeführt wird) schlossen sich im Januar diesen Jahres zusammen, um uns mit einem gemeinsamen Side-project zu erfreuen und zu unterhalten.
Pustekuchen: Namen sind eben Nix als Schall und Rauch,
wenn das Ganze einfach nicht rüberkommen will. “Dreamworker” bietet (wie kaum anders zu erwarten) ein breit gefächertes Sammelsurium der unterschiedlichsten Richtungen – von schnell und melodisch bis psychodelisch und brutal deathig. So weit, so gut. Ausser Frage steht auch, dass sämtliche Musiker ihr Handwerk wirklich verstehen. Brutale Drums, geile Guitarren-Soli, ein facettenreicher Gesang … aber: Hat doch keinen Sinn, wenn das alles nicht irgendwie zusammenfließt.Und genau dieser Eindruck stellt sich bei Dreamworker ein. Man glaubt zeitweise, dass da jeder sein eigenes Lied spielt. Natürlich bietet das Album auch einige Lichtblicke, (welche die Rezession gerade so vor 2 Punkten retten): So z.B. die sehr überzeugende Death-Hymne Chaos, oder die wirklich gelungene Coverversion des At the Gates-Klassikers Cold. Beim besten Willen können da nicht mehr als 3 Punkte rumkommen.
Auch ein Side-projekt kann mit ein wenig Arbeit zusammen wachsen und eine homogene Einheit bilden. Selbiges hoffe ich für Enter Chaos, denn Potential ist auf jeden Fall da!!

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