Destruction “D.E.V.O.L.U.T.I.O.N.” 5/6

AFM Records
Bewertung: 5/6
Spielzeit: 48:05
Songs: 10

The Butcher Strikes Back!! Nachdem DESTRUCTION vor einem Jahr erfolgreich ihre Klassiker aufpoliert haben und Schmier vor ein paar Monaten mit einem starken Lebenszeichen seiner Neunziger-Combo Headhunter glänzen konnte, ist es nun an der Zeit für ein paar frische Metzgereien. „D.E.V.O.L.U.T.I.O.N.“ zeigt das patronenbehangene Trio in der goldenen Mitte zwischen Traditionsgedresche und modernem Hartklang, wodurch das Album sowohl Alt-Thrasher als auch Freunde
aktuellerer Bands wie Hatesphere oder Cataract ansprechen dürfte. Sicher ist auf jeden Fall, daß
die vorliegende Scheibe (nicht nur in Sachen Sound) die mächtigste und druckvollste ist, die DESTRUCTION jemals abgefeuert haben. Das in meinen Augen größte Problem sämtlicher Post-Reunion-Alben, nämlich das schnelle Abnutzen der Songs (siehe Review zum Vorgänger „Inventor Of Evil“), haben Schmier, Mike und Marc gelöst, denn „D.E.V.O.L.U.T.I.O.N.“ wirkt und wirkt und wirkt. Das liegt einerseits daran, daß die Songs `ne Nummer abwechslungsreicher als auf den Vorgängern sind, andererseits aber auch daran, daß man sich in alle zehn Stücke viel länger reinhören muß. Einen Instant-Ohrwurm wie „Nailed To The Cross“ gibt`s diesmal nicht zu vermelden, was aber angesichts der Klasse der Songs nicht weiter tragisch ist. Die latent apokalyptische Stimmung des Albums (achtet mal auf die Lyrics und zieht euch die Details des Artworks rein!) tut ihr übriges, um die Platte lange spannend zu halten. Ich bin begeistert!!

Anspieltipps: Als besondere Empfehlung seien hier der mächtig losdonnernde, pfeilschnelle Titeltrack, das suchterzeugende „Urge (The Greed Of Gain)“, welches Gastsoli von Jeff Waters (Annihilator) und Gary Holt (Exodus) enthält, „The ViolationOf Morality“ und „No One Shall Survive“ genannt.

www.destruction.de
http://www.myspace.com/officialdestruction

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