Death Mechanism “Mass slavery” 3/6

Jolly Roger Records
Bewertung: 3/6 – > Akzeptabel
Spielzeit: 47:03
Songs: 14

In klassischer Drei-Mann-Besetzung thrashen sich die Italiener Death Mechanism durch ihr aktuelles Album. Zwei davon – Pozza und Manu – sind auch bei den ungleich bekannteren Landsleuten Bulldozer am Werkeln. Im Grunde ist “Mass slavery” gar keine komplett neue CD, sondern nur eine Zusammenfassung bereits veröffentlichter Stücke – wenn dies auch im kleineren Rahmen als Eigenproduktion, Demo oder Promo-Release erfolgte. Die 2006er-CD “Human error… global terror” findet sich abgesehen vom Intro komplett wieder. Die restlichen vier Stücke waren als Promo 2008 auch bereits im Umlauf. Für diejenigen, die nicht alles im Underground kennen und sammeln und von Death Mechanism heute zum ersten Mal lesen eine kurze Vorstellung: die drei Herren zocken flotten, knackigen Thrash, der technisch gut abgehangen ist und ordentlich strukturiert in die Silberlinge gelasert wurde. Auf Grund der rastlosen Atmosphäre und der tackernden Drums ist eine Klassifizierung unter Old-School angebracht. Die Gitarren shreddern auch kernig, so dass eigentlich fast alles im grünen Bereich ist. Fast alles… Gar nicht geht der Gesang bzw. das penetrant gepresste, dünne Geschrei, das mich die merkwürdigsten Vermutungen anstellen lässt, wobei Pozza da gerade aufgenommen wurde. Ich verschone Euch… Auf Dauer definitiv ein Nerv-Faktor und mit direktem Einfluss auf die Benotung. Da höre ich mir “Mass slavery” fast schon lieber instrumental an.

www.myspace.de/deathmechanism