Dawn Of Destiny “Demo 2006” 5/6

Eigenproduktion
Bewertung: 5/6
Spielzeit: 22:36
Songs: 4

Aus der Nähe Wuppertals erreichte mich diese CD durch die mir bereits von der Truppe Emerald Edge in guter Erinnerung stehende Sängerin Tanja Maul. Dies sowie Aufmachung und Name versprachen verspielt-verträumten Power Metal, und dies wird auch konsequent geboten. Es sind also, aller anderslautenden Bekenntnisse im Info-Blatt verdammt ausgetretene Pfade, die hier durchlaufen werden (sieht man vom inzwischen aber an und für sich auch längst etablierten Frauengesang einmal ab). So what? Bereits der Erstling „Healing Touch“ geht gut ab, besonders hervorzuheben ist der Refrain, der schön getragen daherkommt – überhaupt eines der großen Trademarks DODs. Positive Erwähnung verdienen ferner die vielen lockeren Drumläufe. Das folgende Condemnation“ fällt jedoch etwas ab und wirkt v.a. zu Beginn zum Teil etwas ungelenk, wofür aber die sich im Refrain schick hochschraubende Gitarrenmelodie und das furiose Solo gegen Ende voll entschädigen. Das Drittlied „Alone At Night“ lässt dann ein wenig mehr Raum zum Luftholen, besticht durch eine wunderschöne Melodie, und auch der Abschlusssong „Dawn Of Destiny“ hält das Niveau (wenngleich sich auch in ihn Längen eingeschlichen haben),so dass hier ohne Weiteres 5 Sterne vergeben werden können, aus denen mit einer knackigeren Produktion und dem Mut zum Weglassen weniger überflüssiger Füll-Riffs sicher mehr geworden wäre. Freunde interessant gestalteten Power Metals empfehle ich jedenfalls dringlichst, sich via www.dawnofdestiny.de dieses Werk zuzulegen.
www.dawnofdestiny.de

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