Dark Moor “Between Light And Darkness” 2/6

Arise Records / SPV
Bewertung: 2/6
Spielzeit:
Songs: 0

Das bisherige Schaffen der Spanier Dark Moor mit 3 Alben (wenn man die Mini CD “The Fall Of Melnibone“ weglässt) war ein ständiges auf und ab. Das Debut klangt orientierungslos und dünn, wohingegen das Zweitwerk „The Hall Of Olden Dreams“ ein Meisterwerk melodischen Power Metals war, welches sogar Rhapsody locker in den Schatten stellte. „The Gates Of Oblivion“ schwächelte danach wieder. Somit wäre es mit der aktuellen Scheibe „Between Light And Darkness“ wieder an der Zeit gewesen ein Hammeralbum auszupacken, was allerdings gescheitert ist. Zwar sind auf der neuen CD die opulenten und epischen Einfüsse von TGOO wieder zurückgefahren worden, doch halten sich alle Songs bemerkenswert zurück, was schon beim Opener „Memories“ deutlich wird. Zwar finden sich hier tolle Melodien und mittelalterlich angehauchte Gitarren, doch verharrt der Song auf der Stelle und startet zu keinem Zeitpunkt durch, was irgendwie symptomatisch für das ganze Album ist. Die midtempo Songs werden von schönen Melodien und der tollen Stimme (gefällt mir immer besser) der Sängerin Elisa C.Martin getragen, doch hat man es verpasst die Songs auch mal etwas schneller zu gestalten, was einer Power Metal Scheibe gut zu Gesicht gestanden hätte. Bleibt festzuhalten, dass „Between Light And Darkness“ wirklich zwischen gut und langweilig herpendelt, aber keinen Bereich erreicht. Die Ansätze sind auf der neuen Dark Moor CD sicherlich da, doch fehlt einfach der Knall, welcher den Hörer aufweckt und begeistert.