Choroba – Choroba 2/6

530066Independent

Bewertung: 2/6 → Durchwachsen!

Spielzeit: 22:13

Songs: 5

 

Das Debütalbum des Mülheimer Duetts Choroba bricht mit ziemlicher Wucht über den Hörer hinein. Wobei – Duett ist nicht ganz korrekt ! Für Songwriting, Lyrics und Produktion zeichnet sich alleine „Captain P“ verantwortlich, der sich mit dem Album einen Traum verwirklicht hat. Mit „Stefan S.“ hat er einen Session-Sänger dazu geholt.

Zur Musik: Der Opener „Riss“ ist ein klassischer, harter Blackmetal-Song mit 90er-Feeling, der dezente Anleihen u.a. bei Immortal nimmt. Die weiteren vier Songs differenzieren das Soundspektrum aus: Bei „Stunned“ etwa kommen erstmals Thrash-Einflüsse zur Geltung. Die Produktion ist organisch genug, um dem Anliegen, authentischen Black Metal zu produzieren, gerecht zu werden.

Aber bis auf den starken Song „Mother“, bei dem Tempo und Druck etwas herausgenommen werden und der Gesang mit cleanen Passagen variiert, kann die EP nicht überzeugen – Riffs, Drums und Gesang bewegen sich im Mittelmaß, es fehlen die Höhepunkte.
www.choroba.bandcamp.com