Burden Of Grief “Eternal Solar Eclipse”

Eigenproduktion
Bewertung: Ohne Wertung
Spielzeit:
Songs: 0

Man mag vom melodischen ‘Schweden’ Death halten was man will, was diese fünf Jungs aus dem Raum Kassel hier fabrizieren ist schlichtweg genial. Mit ihrer Kombination aus treibender, teilweise fast depressiver Aggressivität und großartigem Gitarrengefrickel können sie vieles was in diesem Sektor momentan aus nordischen Landen rüberschwappt, ohne Probleme überbieten. Die Stärken auf der ‘Eternal Solar Eclipse’ liegen eindeutig in der erstklassigen Gitarrenarbeit begleitet von einem auffällig gutem Kreischgesang. Der Sänger versteht es absolut, die Lyriks in ihrer ganzen Emotionalität und Stärke auf die Musik zu übertragen. Inhaltlich weisen die Texte sehr viel Tiefe auf und reichen von verträumt/depressiven Gedanken, die einem fast die Tränen in die Augen treiben, bis hin zu dramatisch ausbrechenden Höhepunkten, bei denen man am liebsten zerspringen möchte. Nur schade, dass diese Explosivität schon nach fünf selbstgebastelten Stücken zu Ende ist. Mit ‘Prowler’ fügt man noch ein Maiden-Cover auf Death Vocals hinzu, welches mich allerdings nicht allzu sehr begeistern kann. Live ist das Ding sicherlich ein Hit, aber hier hätte man besser daran getan, noch mehr eigene Stücke auf die CD zu packen, zumal ‘A Duet Of Thoughts’ schon auf einem Demo veröffentlicht sein müsste. Diese Scheibe ist eindeutig zu kurz! Aber da dies das einzige Manko zu sein scheint, solltet ihr unbedingt 15 Märker an den Gitarristen schicken: Philipp Hanfland, Wolfhager Strasse 83, 34127 Kassel
(Review aus Eternity #13)

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