Animus Mortis – Testimonia 4/6

456751Aeternitas Tenebrarum Musicae Fundamentum

Bewertung: 4/6 (find ich gut)

Songs: 7

Spieldauer: 39:47

„Testimonia“ ist bereits auf den Winter 2014 datiert. Auch wenn seitdem eine Menge Zeit ins Land gegangen ist, ist es schwer nachzuvollziehen, dass dieses Album in Vergessenheit geraten ist und für alle Okkultisten gibt es jetzt den Tipp, dieser Platte mal wieder ein paar Umdrehungen zu gönnen. Genauso empfehlenswert ist das zweite Album von Animus Mortis aber auch für Neulinge, die mit dem Stichwort Orthodox-Black-Metal etwas anfangen können.

Das Album beginnt mit einem relativ schleppenden Tempo, welches melodischen Parts Platz einräumt. Zur Mitte hin wird das Tempo angezogen und erbricht sich dann mit infernalischen Riffs in „Manuscripts (Emanation & Ascent)“ in ein monumentales Chaos. Eine Schippe draufgelegt wird dann noch einmal im Titeltrack, der mit seinen nicht mal vier Minuten knackig daher kommt und sogar Thrash-Beats vom Schlagzeug hören lässt.

Eingebettet ist dieses Chaos in eine abgrundtiefe Atmosphäre, die gerade durch den Gesang erzeugt wird. Abwechselnd erklingen sakral anmutende Gesänge und gegrowlte Vocals. Letztere sind vergleichsweise tief und wecken in Verbindung mit der okkulten Grundstimmung des Albums eher Assoziationen mit Necros Christos.

Dass so ein Album mal nicht aus Nordeuropa stammt, sondern aus Chile, ist sehr sympathisch. Es kann also auch mal sehr erleuchtend sein, nicht immer den gleichen Norweger-Pulli zu tragen.

http://animusmortisbm.bandcamp.com/releases

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