Serotonal “The futility of trying to avoid the unavoidable” 2/6

Metal Breath Production
Bewertung: 2/6
Spielzeit: 27:04
Songs: 5

Die Rezi hier ist schnell abgehakt, denn SEROTONAL sind so was von fad. Mike Oldfield-Gesäusel, stellenweise auch an die SISTERS OF MERCY erinnernd, Akustikzeugs und Piano-Geklimper. Nix „heavy“, nix „rock“. Ein Metal-Magazin ist hier eigentlich der falsche Ort zum Besprechen, jede Alternative/Indie-Kapelle mit Radio-Airplay hat mehr Schmackes als das hier. Die Verbindung zur Metal-Szene besteht allenfalls aus dem Ex-ANATHEMA Frontmann, der hier mitmischt. Wobei die letzten ANATHEMA-Scheiben ja auch nicht mehr viel anderes waren, als depressiver Melo-Rock für herbstliche Trauerweiden, insofern schließt sich hier ein Kreis. Diese zahnlose Mucke ist von Heavy Metal so weit entfernt, wie die deutschen Panzerdivisionen von Moskau. Mag sein, daß „aufgeschlossene“ Über-den-Tellerrand-Gucker, vor allem die, die selbstmitleidig bei Kerzenschein und Rotwein ihre Depressionen pflegen, dem hier was abgewinnen können. Für die (restlichen) Leser dieses Magazins ist es aber wohl eher Zeitverschwendung…
www.MetalBreath.cz
www.Serotonal.co.uk