Of Trees And Orchids “Fragmente des Fließenden”

Eigenproduktion
Bewertung: Ohne Wertung
Spielzeit:
Songs: 0

Nachdem ich den Bandnamen gelesen hatte, gleichzeitig die ersten Töne aus meinen Boxen dröhnen hörte, mußte ich mich erst nochmal überzeugen, ob ich auch wirklich die richtige CD eingelgt hatte. So laßt Euch mal nicht vom Bandnamen täuschen. Bei OF TREES AND ORCHIDS handelt es sich nämlich nicht um eine esoterisch angehauchte Gothic- oder Darkwave Band, was man im ersten Moment vermuten könnte. Die drei Oldenburger liefern uns nämlich mit “Fragmente aus dem Fließenden” ein recht knüppelndes sowohl black als auch deathig beinflusstes Machwerk ab. Hin und wieder lassen sich in den teilweise schleppenden Parts sogar die Doom-Elemente, mit denen zu Anfangszeiten noch verstärkt handiert wurde, erkennen. Im großen und ganzen kann man aber sagen, dass aufgrund der tief-growlenden Vocals, die sich des öfteren mit klaren Gesangsparts mixen wohl eher versucht wurde auf der deathigen Schiene zu fahren. Was mein Herz höher schlagen läßt sind aber trotzdem die angekratzen Black-Vocals (z.B. bei “I am swimming in the end” – killer!!), die das ganze aufmischen, schließlich doch ziemlich die Oberhand gewinnen und wirklich ultra aggressiv kommen. Eigentlich macht das deutsche Trio ja recht ordentliche, wenn auch eigenwillige Musik, allerdings sollte man doch versuchen, die Vielzahl der Elemente konkreter auf einen Punkt zu bringen zumal z. B. die deutsche Sprechgesangeinlage dann doch schon sehr gewöhnungsbedürftig ist, eigentlich nichts mehr mit der restlichen Mucke zu tun hat und auch schwer damit in Einklang zu bringen ist. Die 74-minütige Hörattacke, verpackt mit aufwendigen Booklet gibt´s für DM 17,- bei Florian Engelke, Im Timpen 18, 26903 Surwold
(Review aus Eternity #13)

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