Impaled Nazarene “Road to the Octagon” 5/6

Osmose Prod.
Bewertung: 5/6 -> mächtig!
Spielzeit: 33:00
Songs:13

Drei Jahre nach ihrem letzten Studioalbum sind die umtriebigen Finnen von Impaled Nazarene zurück und präsentieren ihr inzwischen elftes Studioalbum Road to Octagon. Das Cover ziert eine von Schädeln gesäumte Straße, an deren Straßenlaternen Menschen aufgehängt wurden und an deren Endpunkt eine feuriges Pentagramm das Schwarz des Himmels durchbricht. Klingt kitschig, ist es auch. Nichtsdestotrotz wagen wir uns ans Album und stellen beruhigt fest, dass die Finnen hier nichts verlernt haben. Die Songs sind sehr gradlinig und aggressiv gespielt, wobei die Produktion eher kühl und klar ist. Mir persönlich gefällt dieser Sound, da er die Details der Songs besser herausstellt, auch wenn er stellenweise weniger druckvoll ist. Im Gegensatz zu früheren Alben tauchen hin und wieder Abwechslung bringende Elemente auf, welche die Songs auflockern oder ihnen durch Soli einen klassischen Metaltouch geben. Dabei bleiben die Finnen ihrem Grundprinzip des schnellen, brutalen Black Metals jedoch treu, wie sich anhand der Spielzeit ja schon vermuten lässt. Letztlich gilt, wer Impaled Nazarene bis jetzt nicht mochte, den  wird dieses Album nicht zum Jünger machen, doch wer die Finnen bisher mochte, wird nicht enttäuscht werden. Glückwunsch.

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