Grief of Emerald “It All Turns To Ashes” 3/6

Non Serviam Records

Bewertung: 3/6

Spielzeit: 40:25

Songs: 9

Warum will mir die neue Scheibe von Grief of Emerald einfach nicht so recht gefallen? Vielleicht weil der symphonische Black Metal der fünf Schweden zu austauschbar klingt. Dimmu Borgir hier, Emperor da … und wo bleibt was hängen, was nicht schon in den Neunzigern rauf und runter gedudelt wurde? Von “Blackend Death Metal” wird da von Seiten des Labels gesprochen … also Leute, wo da groß der Death Metal sein soll, frag ich mich schon. Dabei stimmt die Produktion, das Image der Truppe, oder sollte ich sagen das typische Deckweiß im Gesicht, das Cover ist in Ordnung … nur sind die Burschen irgendwie stehen geblieben. Black Metal mit Keyboards, schönen Melodien, alles ein bisschen theatralisch, tut keinem weh, haut aber in der Form heute niemanden mehr vom Hocker. Dabei will ich betonen, dass die Scheibe echt gut eingespielt wurde, abwechslungsreich ist und die Jungs sich ganz bestimmt nicht zu verstecken brauchen. Aber auch nach meherern Durchgängen komme ich nicht über ein “akzeptabel” hinaus. Eigentlich schade, denn “It All Turns To Ashes” ist vielseitig und es lässt sich bestimmt nicht bestreiten, dass der Fünfer hier gute Arbeit in Sachen Songwriting betrieben hat. Ich machs kurz und bündig: Freunde der Band und allen denen symphonischen und melodischen Black Metal aus den Neunzigern taugt, werden hier bestimmt nichts falsch machen. Etwas Neues wird aber nicht geboten, dafür bedienen sich Grief of Emerald einfach zu sehr aus dem allgemeinen Kochbuch für diese Art von Musik.

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