Grabak “Agash Daeva” 2/6

Einheit Produktionen
Bewertung: 2/6
Spielzeit:
Songs: 0

Agash Daeva lautet der Titel der seit 1995 existenten deutschen Formation Grabak. Ein Titel, der für Laien so nichtssagend ist wie die sich dahinter verbergende Musik. Was nicht abzustreiten ist, sind die insgesamt elf Gewitter, die fast ausnahmslos in höllischem Tempo und ebenso bestialischer Aggression daherrasen; doch am Ende fühlt man sich nicht bereicherter. Ein im Vordergrund stehendes Schlagzeug, das sehr an Koldbranns Debütalbum erinnert, fasziniert mit seiner Brutalität; gleichzeitig übertönt es die Gitarren, was jedoch nicht weiter tragisch ist, da das Geschrammel größtenteils so langweilig ist wie der Gesang. Letztlich ist das Album eine Tortur, jedoch leider für den Hörer, der anstelle der Wahl Grabaks vorzugsweise erneut zu anderer Stelle in den vollen Topf rasenden Schwarzmetalls und Todesbleis greifen sollte. Prädikat: entbehrlich.
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