Enslavement of beauty “Traces o’red” 5/6

Euphonious/Voices of wonder
Bewertung: 5/6
Spielzeit:
Songs: 0

Und wieder einmal ein Debutalbum aus Norwegen. Enslavement of beauty ist lediglich ein Duo, bestehend aus dem Sänger/Texter Ole Alexander Myrholt und Tony Eugene Tunheim, der alle Songs geschrieben und eingespielt bzw. programmiert hat. Stilistisch bewegt sich das Material im Bereich des melodischen, symphonischen Black Metals, wobei sich jedoch die Gitarrenarbeit stark von klassischen Komponisten sowie dem melodischen Metal der 80er beeinflußt zeigt. Diese Mixtur, die von der Plattenfirma als symphonic glam metal angepriesen wird, ist sehr originell geworden. Die Songs an sich sind sehr eingängig und trotzdem abwechslungsreich arrangiert. Lediglich, das Keyboard wird manchmal ein wenig aufdringlich, was aber nicht an den Melodien sondern viel mehr an dem Sound und der etwas zu sterilen Produktion liegt. Konzeptionell versucht Enslavement of beauty das Phänomen der Schönheit in seinen guten und schlechten Facetten in eine künstlerische, sprich musikalische Form, zu bringen, in wie weit das gelungen ist, entscheidet ihr am besten selbst und hört euch ‘Traces o’red’ einfach selbst an.
(Review aus Eternity #13)