Devlin “Grand death opening” 2/6

Napalm Records
Bewertung: 2/6
Spielzeit: 44:26
Songs: 0

Devlin spielen gefällige, glattpolierte Rockmusik ohne Ecken und Kanten, mit größtenteils weiblichem Gesang. Härtemäßig hat man Mühe, mit, na, sagen wir mal Tina Turner Schritt zu halten. “..[ein] Hörgenuß für Fans aller Metal Genres.” Was für eine dreiste Lüge! Was denken sich Napalm eigentlich? Nochmal: das hier ist schlichter Rock-Pop mit Trällerliese, beigemischt etwas Gothic und Wave. Mit Metal hat das rein gar nichts zu tun! Mit Metal will man auch gar nichts zu tun haben, zielt vielmehr auf ein ganz anderes, größeres Publikum ab. Offenbar hält man die Metaller aber für ausreichend blöde, um über die Assoziation eines bekannten Namens (Marcus Ehlin, Siebenbürgen) noch die ein oder andere Mark abzugreifen. Musikalisch sind die Norweger nicht unbedingt schlecht (lassen wir die Kirche im Dorf, da gibt es noch ganz andere Kaliber), aber so belanglos und langweilig, dass ich beim Hören glatt eingeschlafen bin. Einfallslose Refrains, die bis zum Erbrechen wiederholt werden, so als wolle man das Prädikat “Ohrwurmcharakter” mit Gewalt erzwingen. Diese Musik berührt mich nicht, nicht im geringsten. Wenn derart zahnlose Radiomusik jetzt unter Heavy (oder auch nur Gothic) Metal läuft, da kann man da auch gleich John Denver oder Joe Cocker mitnehmen. Im Gegensatz zu Devlin haben die das aber gar nicht nötig…

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