World to Ashes “In contemplation of death” 3/6

Whirlwind Records
Bewertung: 3/6 -> akzeptabel
Spielzeit: 43:36
Songs: 11

Je nach Geschmack des Zuhörers kann man sich bei der Beschreibung des ersten Albums (davor erschien 2007 bereits die EP “Of what there is to come”) der Freiburger World to Ashes lebhaft aus dem folgenden Phrasen-Baukasten bedienen und wird wahrscheinlich nie daneben legen: Solider, melodischer Death Metal. Handwerklich in Ordnung, gut produziert (Engel/Temple of Disharmony), aber unspektakulär. Austauschbar, speziell die Vocals. Mittelmäßig. Flotter Einstieg (“Beyond the veil”, “Pale cold water”) und deftiger Abgang (“Facing death”), aber dazwischen schnell abnutzend. Melo-Death-Stangenware. World to Ashes verbinden Elemente des Neunziger Jahre-Death mit modernen Melo-Core, ohne dabei jedoch nachhaltig zu glänzen. Nicht Fisch, nicht Fleisch. Ich könnte wahrscheinlich noch ein paar ähnliche Formulierungen finden, aber ich denke, die Aussage kommt auch bereits jetzt rüber: World to Ashes sind eine von vielen Bands, die guten, melodischen Death Metal machen, aber am Ende nicht über das kreative Songwriting verfügen, dass “In contemplation of death” länger in Erinnerung behalten lässt. Wer auf die Stilrichtung steht und mal wieder einen gut gemachten Release hören möchte, der noch nicht in der Sammlung vorrätig ist, kann World of Ashes antesten. Für den Rest ist der Fünfer vermutlich zu durchschnittlich.

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